Dubai nimmt Sedat Peker vom Netz – Leaks gehen trotzdem weiter

Sedat Peker in seinem zehnten Video, das deutlich kürzer ausfiel als die Videos zuvor. Quelle: Screenshot/Youtube

Sedat Peker hat offenbar kein Internet mehr. Das ist kein Witz. Dubai soll ihn vom Netz genommen haben. Doch kurz bevor Peker seinen Kontakt zur Öffentlichkeit verlor, gab er noch grünes Licht für die Veröffentlichung eines weiteren Leaks. Was hinter der Internetsperre steckt.

Was im Koalitionsvertrag über den Islam und die Türkei steht

Die Vorsitzenden der drei Parteien stellten auf einer Pressekonferenz den gemeinsamen Koalitionsvertrag von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP für die künftige Bundesregierung vor. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Der Islam und die Türkei spielten in den Parteiprogrammen für die Bundestagswahl 2021 eine wichtige Rolle. Auch in dem finalen und in dieser Woche vorgestellten Koalitionsvertrag der SPD, Grünen und FDP kommen die Themenbereiche vor.

Nun doch: Auch Cem Özdemir soll Minister werden

Archivfoto: Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen) und seine Frau Pia Maria Castro stehen bei der Preisverleihung zum "Preis für Verständigung und Toleranz" an der Pressewand. Foto: Fabian Sommer/dpa

Der frühere Grünen-Chef Cem Özdemir soll Agrarminister in einer künftigen Bundesregierung mit SPD und FDP werden.

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Experten der Istanbul-Konvention rufen zum Handeln auf

Symbolfoto: Eine Frau geht während eines Schweigemarsches an brennenden Kerzen und Plakaten auf der Plaza de la Merced vorbei. Anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen nahmen Dutzende von Frauen an einem Schweigemarsch gegen geschlechtsspezifische sexuelle Gewalt teil. Sie marschieren jedes Jahr durch die Straßen von Malaga und tragen dabei Kerzen und Plakate mit den Namen aller Frauen, die jedes Jahr in Spanien von ihren Partnern getötet wurden. Foto: Jesus Merida/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa

Cyberflashing, Bodyshaming, Doxing: Weil Frauen im Internet immer neuen Formen von Gewalt ausgesetzt sind, fordert das Expertengremium der Istanbul-Konvention die europäischen Regierungen zum Handeln auf.

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Nach Jahren der Feindseligkeiten: Türkei und Emirate nähern sich an

24.11.2021, Türkei, Ankara: Recep Tayyip Erdoğan (l), Präsident der Türkei, und Scheich Mohammed bin Sajid al-Nahjan, Kronprinz von Abu Dhabi, gehen an einer militärischen Ehrengarde während einer Begrüßungszeremonie im Präsidentenpalast vorüber. Nach Jahren der schlechten Beziehungen zwischen der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emiraten hat der Kronprinz Abu Dhabis Ankara besucht. Foto: Burhan Özbilici/AP/dpa

Nach Jahren der schlechten Beziehungen zwischen der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) hat der Kronprinz Abu Dhabis, Mohammed bin Sajid al-Nahjan, Ankara besucht. Erdoğan hatte den Kronprinzen der Unterstützung des Putschversuchs im Jahr 2016 beschuldigt.

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2. Bundesliga: Hannover 96 verzichtet auf Trainingslager in der Türkei

Archivfoto: Hannovers Trainer Jan Zimmermann (r) und Paderborns Trainer Lukas Kwasniok unterhalten sich vor dem Duell ihrer Teams auf der Bank. Foto: Daniel Reinhardt/dpa

Auf den zweiten Saisonteil in der 2. Fußball-Bundesliga wird sich Hannover 96 in der Heimat vorbereiten. Im Januar wollte Schwarz-Weiß-Grün dabei eigentlich in der Türkei trainieren.

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Wahl zum Interpol-Präsidenten in der Türkei: Kandidat mit Foltervergangenheit?

Istanbul: Ahmed al-Raisi, Generalinspekteur im Innenministerium der Vereinigten Arabischen Emirate, spricht während des ersten Tages der Interpol-Jahresversammlung in sein Mobiltelefon. Kurz vor der Wahl eines neuen Präsidenten der internationalen Polizeiorganisation Interpol gibt es scharfe Kritik an dem aussichtsreichen Kandidaten. Foto: Francisco Seco/AP/dpa

Die Wahl zum Präsidenten der Polizeiorganisation Interpol läuft meist im Stillen ab. Jetzt tritt ein Offizier aus den Vereinigten Arabischen Emiraten an, gegen den Folterklagen laufen. Nach Spenden der VAE an Interpol scheint sogar ein Teil-Umzug aus Lyon in den Golf nicht ausgeschlossen.

Verhaftete Juristen nach Putschversuch: Türkei muss entschädigen

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan (M.) posiert mit Richtern und Staatsanwälten. Foto: Hâkimler ve Savcılar Kurulu (HSK)

Mehr als 400 Juristen, die nach dem Putschversuch in der Türkei 2016 verhaftet wurden, sollen Entschädigungen von der türkischen Regierung bekommen. Das entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte.