Türkei antwortet nicht nur mit Luftschlägen auf Ankara-Attentäter

Ein Selbstmordattentäter hatte am Sonntag im Herzen der türkischen Hauptstadt Ankara einen Sprengsatz gezündet. Die PKK bekannte sich zu dem Attentat. Foto: Ali Unal/AP

Die türkische Regierung reagiert wie erwartet mit Härte auf den Bombenanschlag in Ankara. In mehreren Provinzen des Landes rücken Sicherheitskräfte aus. Auch im Nordirak geht die Türkei vor.

PKK bekennt sich zu Anschlag – Türkei bombardiert Ziele im Nordirak

01.10.2023, Ankara: Türkische Polizisten und Sicherheitskräfte riegeln nach einer Explosion in Ankara ein Gebiet ab. Foto: Ali Ünal/AP/dpa

In der türkischen Hauptstadt Ankara kommt es am Sonntagmorgen zu einer Explosion. Ein Bekennerschreiben am Abend gibt Aufklärung. Kurz darauf greift die türkische Luftwaffe Ziele in kurdischen Gebieten im Irak an.

„Migranten raus“: Schwere Ausschreitungen in Zypern

Limassol: Die Fensterscheibe eines Geschäfts ist zerbrochen. Nach einer Demonstration gegen Flüchtlinge und Migranten hat es am Freitagabend in der zyprischen Hafenstadt Limassol schwere Ausschreitungen gegeben. Foto: Kostas Pikoulas/ZUMA Press Wire/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Verletzte Menschen, Geschäfte in Trümmern, brennende Mülltonnen: Hunderte vermummte Rechtsextreme wüten in der Stadt Limassol gegen Migranten. Beobachter sprechen von „pogromartigen Zuständen“, die Polizei zeigt sich hilflos.

Mutmaßliches PKK-Mitglied in Hamburg angeklagt

Das Ermittlungsverfahren verantwortet der Generalbundesanwalt. Foto: dpa

Die Bundesanwaltschaft hat in Hamburg Anklage gegen einen Mann erhoben, der Mitglied der PKK sein soll. Dem türkischen Staatsangehörigen wird vorgeworfen, von September 2018 bis Juni 2020 für die Terrororganisation als sogenannter hauptamtlicher Kader tätig gewesen zu sein.

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Kategorisiert als Extremismus

Bundestagsabgeordnete und PKK-Unterstützerin kurzzeitig in der Türkei festgenommen

16.01.2020, Berlin: Gökay Akbulut (Die Linke), seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestags, spricht zum Tagesordnungspunkt "Finanzielle Lasten der Migrationspolitik". Foto: Fabian Sommer/dpa

Immer wieder wurden in den letzten Jahren in Deutschland lebende Menschen in der Türkei festgehalten oder -genommen. Dass es jetzt sogar eine Parlamentarierin traf, ist allerdings neu.

„NSU 2.0“ bedroht Moscheen – Serie rechter Drohschreiben reißt nicht ab

Außenaufnahme der türkisch-islamischen Ditib-Moschee. Foto: Swen Pförtner/dpa

Moschee-Gemeinden werden bedroht. Seit Jahren erhalten sie rechtsextreme Drohbriefe. Viele Schreiben sind mit „NSU 2.0“ unterschrieben oder nehmen Bezug auf den Attentäter von Hanau, wie der jüngste Fall einer Osnabrücker Gemeinde zeigt.