Isoliert und vergessen? Die letzten Gefangenen von Guantánamo

Guantánamo: Das ehemalige Camp X-Ray liegt im Morgennebel. Am 11. Januar 2002 kamen hier die ersten Gefangenen an. Foto: Magdalena Miriam Tröndle/dpa

Das berüchtigte US-Gefangenenlager Guantánamo ist inmitten von Krieg und Krisen fast in Vergessenheit geraten. Doch noch immer sitzen hier 31 Gefangene ein. Nun entlässt Präsident Biden mehrere Insassen. Kann er sein Versprechen halten, das Lager endgültig zu schließen?

Armenien und die Türkei: Entspannung an einer der bizarrsten Grenzen der Welt

Der Ararat von Armenien aus fotografiert: Der den Armenier:innen als heilig geltende Berg liegt auf türkischem Territorium. Seit Jahrzehnten ist er für sie unerreichbar. Foto: Daniel Born / Unsplash

Armenien und die Türkei wollen erstmals seit 30 Jahren ihre Grenze wieder dauerhaft öffnen – vorerst aber nur für Drittstaatler und Diplomaten. Welche Folgen das für die Region und den Konflikt um Bergkarabach hat.

Ein Potpourri der Zivilisationen: Die türkische Küche

Wer unentschlossen ist oder lange braucht, um sich auf der Speisekarte festzulegen, der sollte auf den gemischten Grillteller zurückgreifen.

Die türkische Küche ist sehr reich. Sie hat im Laufe der Jahrhunderte viele kulturelle Einflüsse erfahren, die zu ihrer Vielfalt und Reichhaltigkeit beigetragen haben. In diesem Beitrag wollen wir einige der bekanntesten vorstellen. So bekommt man möglicherweise ein besseres Bild davon, warum die Küche der Türkei so wundervoll ist.

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100 Jahre Vertrag von Lausanne – und dann?

Mit dem Vertrag von Lausanne wurden unter anderem die Grenzen der Türkei, wie sie noch heute verlaufen, festgelegt. Foto: wikimedia

Im Juli 2023 wird der Vertrag von Lausanne 100 Jahre alt. 1923 unterzeichnet, legte er nicht nur die Grenzen der heutigen Türkei fest. Doch rund um das Schriftstück ranken sich nach wie vor Verschwörungstheorien.

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Mehmed II. gegen Vlad III.: Zweite Netflix-Staffel über Osmanisches Reich erschienen

Sultan Mehmed II. (l.), der als Eroberer Konstantinopels seinen Beinamen "Fatih" erwarb, kämpft gegen Vlad III., der einst mit ihm zusammen am osmanischen Hof aufwuchs und später rebellierte. Foto: Screenshot/Netflix

Im Rahmen der Netflix-Themenserie „Der Aufstieg von Weltreichen“ war bereits 2020 die erste Staffel zum Osmanischen Reich erschienen. Damals ging es um die Eroberung von Konstantinopel. Seit Donnerstag können sich Geschichtsinteressierte nun die zweite Staffel anschauen. Sie dürfte aber durchaus ein größeres Publikum ansprechen. Eine Rezension.

Erbe des Kolonialismus: Deutschland gibt gestohlene Kunststücke zurück

Archivfoto: Mitarbeiter von DB SchenkerArt entnehmen den Thronhocker der Benin-Bronzen aus der Ausstellung im Humboldt-Forum, um ihn für die Rückgabe nach Nigeria transportfähig zu verpacken. Foto: Joerg Carstensen/dpa

Nach Jahrzehnten schleppender Kolonialismus-Aufarbeitung markieren die Bundesregierung und deutsche Museen einen internationalen Durchbruch. Zwei Ministerinnen wollen in Nigeria ein Zeichen setzen.

Steinmeier: Geschichten von Migranten müssen viel stärker gehört werden

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Laudator der Preisverleihung, spricht in der Kunsthalle Mannheims zur Verleihung des Schillerpreises der Stadt. Foto: Uwe Anspach/dpa

Der Bundespräsident spricht in einer Laudatio über Muttersprache, Migration und Heimat. Die Geschichten der „Gastarbeiter“ seien Teil der gemeinsamen Geschichte und müssten viel stärker gehört werden.