AKP-Influencer Tuğrul Selmanoğlu träumt in der ARD von einem Kalifat

Sucht man in Google auf Türkisch nach "dem Typen, der im Auto brüllt", wird einem der Social Media-Aktivist Tuğrul Selmanoğlu angezeigt. Foto: Screenshot

Am Montag ist im Ersten deutschen Fernsehen (ARD) eine Dokumentation über die Auswirkungen des Nahostkonfliktes erschienen. Dabei fiel auf, dass ein Pro-Erdoğan-Influencer sich ein Kalifat wünscht und für diese Rolle an niemand geringeren als den türkischen Präsidenten höchstpersönlich denkt. Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten, da ein Kalifat die Grundpfeiler der Republik und… AKP-Influencer Tuğrul Selmanoğlu träumt in der ARD von einem Kalifat weiterlesen

Im Verein Weltklasse, mit Deutschland nur Mittelmaß: Kapitän Gündoğan spielt erstmals gegen die Türkei

16.11.2023, Frankfurt/Main: İlkay Gündoğan betritt den Trainingsplatz, um sich auf das Länderspiel gegen die Türkei vorzubereiten. Foto: Jürgen Kessler/dpa

„Besonders“ und „emotional“ wird es in jedem Fall: İlkay Gündoğan trifft mit der Fußball-Nationalmannschaft erstmals auf das Heimatland seiner Eltern. Er musste lange warten.

Mazyek: „Jede Form von Antisemitismus ist eine Sünde im Islam“

Eine pro-palästinensische Kundgebung auf dem Berliner Alexanderplatz. Foto: Joerg Carstensen/dpa

Waren die deutschen Islamverbände mit ihren Reaktionen zu zögerlich nach dem Massaker der Hamas? Einer ihrer Vorsitzenden wird nun deutlich und sieht eine besondere Verantwortung, in den eigenen Reihen gegen Antisemitismus vorzugehen.

Özils Vater verzweifelt: Mesut wird „ein Stück weit benutzt“

Ein Bild aus längst vergangener Zeit: Mesut Özil 2018 im Dress der deutschen Nationalmannschaft. Foto: dpa

Falsch beraten und negativ beeinflusst? Der Bruch zwischen seinem Sohn und dem DFB tut Mustafa Özil bis heute weh. Er hofft auf eine Versöhnung und wünscht sich, dass er „Social-Media-Nachrichten über Herkunft, Religion, Politik einfach weglässt“.

Totalitäre Willkür statt Demokratie – der traurige 100. Geburtstag der Türkei

Bewundert und geliebt: Der Staatsgründer der modernen Türkei, Mustafa Kemal Atatürk.Foto: Francisco Seco/AP/dpa

Trotz vieler Errungenschaften fällt die Bilanz der 100-jährigen Historie der türkischen Republik dürftig aus. Zu schwer lasten soziale, politische und ökonomische Probleme auf Land und Leuten. Warum läuft in der Türkei so viel schief? Ein Kommentar.

Türkei wird 100: Historiker äußert scharfe Kritik

Der türkische Historiker İlber Ortaylı äußert Kritik an den Feierlichkeiten zum 100. Jahrestag der Türkischen Republik. Foto: Ilber Ortayli/Facebook

Der renommierte Historiker İlber Ortaylı hat die Feierlichkeiten zum 100. Jahrestag der Türkischen Republik scharf kritisiert. Der türkischen Bevölkerung warf er vor, die Republik nicht ausreichend zu würdigen.

Millionen verlassen Istanbul, zugleich steigt die Zahl ausländischer Bewohner

In Istanbul verlassen Tausende die Stadt, während sich andere hier niederlassen. Foto: Jack Krier / Unsplash

In den vergangenen fünf Jahren haben mehr als 2,2 Millionen Menschen Istanbul verlassen. Zugleich stieg die Zahl der ausländischen Einwohner der Stadt stetig. Mehr als eine halbe Million Menschen in der Metropole verfügen über eine Aufenthaltsgenehmigung.