Rechtsruck in Deutschland: Bülent Ceylan will nicht weiter schweigen

ARCHIV - 08.01.2018, Mannheim: Der Comedian Bülent Ceylan steht im Innenraum des Wasserturms, des Wahrzeichens seiner Heimatstadt. Foto: Uwe Anspach/dpa

Der beliebte deutsch-türkische Comedian Bülent Ceylan bringt sein Publikum nicht nur zum Lachen, sondern zeigt auch sozialpolitisches Engagement. Mit großer Besorgnis verfolgt er die zunehmenden Erfolge der AfD und den Rechtsruck in Deutschland. Aus diesem Grund hat er jetzt einen Song veröffentlicht, der auf seinem kommenden Album erscheinen wird.

Zeichen setzen: Muslim verzichtet auf Verbrennung von heiligen Büchern

15.07.2023, Stockholm: Ein Mann spricht mit Journalisten vor der israelischen Botschaft. Bei einer Protestaktion hat ein Demonstrant darauf verzichtet, eine jüdische Tora zu verbrennen. Dem schwedischen Rundfunksender SVT zufolge schmiss der Mann vor der israelischen Botschaft ein Feuerzeug auf den Boden und erklärte, er habe nicht die Absicht gehabt, die Bücher zu verbrennen. Stattdessen wolle er demnach als Muslim ein Zeichen für gegenseitigen Respekt setzen. Foto: Magnus Lejhall/TT/TT News Agency/AP/dpa

Die Ankündigung hatte hohe Wellen geschlagen. Nach mehreren Koranverbrennungen wollte ein muslimischer Demonstrant in Stockholm eine Tora und eine Bibel verbrennen. Doch es kam ganz anders.

Vom Flüchtling zum Bürgermeister: Wie Ryyan Alshebl die Menschen von sich überzeugt hat

Baden-Württemberg, Ostelsheim: Ryyan Alshebl steht vor dem Rathaus in Ostelsheim. Er ist der erste Geflüchtete aus Syrien, der es zum Bürgermeister geschafft hat. Foto: Bernd Weißbrod/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Seine Geschichte ging um die Welt: Anfang April wurde Ryyan Alshebl (29) zum Bürgermeister von Ostelsheim gewählt. Vor acht Jahren war er vor dem Krieg aus Syrien geflohen. Was erhoffen sich die Menschen in dem kleinen Dorf im Schwarzwald von ihrem neuen Bürgermeister?

Deutlich mehr Asylanträge aus der Türkei als 2021

Archivfoto: Ein Schriftzug ist am Bundesamt für Migration und Flüchtlinge BAMF in Wilmersdorf zu sehen. Foto: Jens Kalaene/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Im Jahr 2022 stellten rund eine Million Menschen Asylanträge in EU-Ländern. Deutschland erhielt die meisten Anträge, gefolgt von Frankreich und Spanien. Die Türkei war eines der Hauptursprungsländer.

Antisemitischer Übergriff an Erinnerungsstätte in Frankfurt

Symbolfoto: Ein Mann trägt auf einer Kundgebung eines Bündnisses gegen Antisemitismus eine Kippa. Foto: Christophe Gateau/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In unmittelbarer Nähe zur EZB wird an die Deportation Frankfurter Juden während der Zeit des Nationalsozialismus erinnert. Dort kam es am Donnerstag zu einem antisemitischen Zwischenfall.