Überall in Deutschland wollen türkischstämmige Familien ihre Verwandten aus dem Erdbebengebiet zu sich holen. Das gestaltet sich schwierig. In die Angst um die Lieben mischen sich auch Wut, Ungeduld und Unverständnis über hohe Hürden.
Kategorie: Gesellschaft
Dritter Jahrestag Hanau: Leere Versprechen, noch weniger Umsetzung
Im Gedenken an die Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau hat der Oberbürgermeister der hessischen Stadt, Claus Kaminsky (SPD), zum Kampf gegen Hass, Rassismus und Hetze aufgerufen.
Von Aldi bis Poldi: Deutsche Unternehmen spenden nicht nur Millionen
Die Erdbeben in der Türkei und Syrien haben viele Todesopfer gefordert und ein riesiges Gebiet in großen Teilen zerstört. Die Anteilnahme im In- und Ausland ist groß, insbesondere in Deutschland, wo sich viele Unternehmen an Spendenaktionen beteiligen.
Absurde Spende: Türkische Zentralbank gibt Steuergeld an Erdbebenopfer
Die türkische Regierung hat in einer Live-Sendung Spenden für die Provinzen gesammelt, die von Erdbeben betroffen sind. Die Spende der Zentralbank in Höhe von 30 Milliarden TL hat jedoch Kontroversen ausgelöst.
„Erdbeben-Diplomatie“: Wie die Katastrophe alte Feinde eint
Griechenland reagierte schnell und mit großer Anteilnahme auf das Erdbeben in der Türkei. Armenien leistete nach jahrelangen Feindseligkeiten Hilfe im Katastrophengebiet. Eine neue „Erdbeben-Diplomatie“ könnte den Weg in eine friedlichere Zukunft ebnen.
Einstige Hotelbesitzerin im Interview: „Antakya? Existiert so gut wie nicht mehr“
Gül Rencüs lebt und arbeitet in der Provinz Hatay. Sie ist froh, noch am Leben zu sein, ihr Hotel ist aber bei der Erdbebenkatastrophe zerstört worden, genauso wie die Apotheke ihres Mannes. Wie sie die letzten Tage und insbesondere die ersten Stunden nach den Erdstößen erlebt hat, erzählte sie DTJ-Online.
Erdbebenopfer aus der Türkei: „Als Makler will ich nicht mehr arbeiten“
Tarık Seymen Alben aus Osmaniye ist für sein Leben geprägt. Der 33-jährige Immobilienmakler hat die Erdbeben der vergangenen Woche hautnah erlebt. Das Gebäude, in dem er wohnte, ist zwar nicht eingestürzt, „doch das Nachbarhaus stand plötzlich nicht mehr da“, sagt er erschüttert. Ob er jemals wieder als Makler arbeiten kann, steht in den Sternen. Seine… Erdbebenopfer aus der Türkei: „Als Makler will ich nicht mehr arbeiten“ weiterlesen
Lkw-Hilfen sorgen teils für Chaos in der Türkei: Was bei der Organisation zu beachten ist
Nach den Erdbeben in der Türkei benötigen die Menschen vor Ort Nahrungsmittel, Hygieneartikel und vieles mehr. Türkischstämmige in Deutschland und weitere hilfsbereite Menschen, denen das Leid nahegeht, organisieren vielerorts eigenständig Lkw, die vollgepackt in die Katastrophengebiete fahren. Nicht immer wird dabei das türkische Konsulat informiert – und das hat teils gravierende Folgen.