NSU 2.0: Mutmaßlicher Täter zu Prozessbeginn höchst zynisch

16.02.2022, Hessen, Frankfurt/Main: Der Angeklagte und mutmaßliche Verfasser der "NSU-2.0"-Drohschreiben, der Handschellen trägt, zeigt zu Beginn des Prozesses vor dem Frankfurter Landgericht auf der Anklagebank obszöne Gesten. Dem Mann werden unter anderem Beleidigung in 67 Fällen, versuchte Nötigung und Bedrohung vorgeworfen. Foto: Arne Dedert/dpa POOL/dpa

Üble Beschimpfungen, rassistische Beleidigungen, Tötungsfantasien: Die Serie der „NSU-2.0″-Drohschreiben sorgte mehr als zwei Jahre lang für Aufsehen. Nun steht der mutmaßliche Verfasser vor Gericht.

Erdoğan-Frust und Lira-Krise: Die Jugend will raus aus der Türkei

Die Generation Z wendet sich von Präsident Erdoğan ab, hat aber auch kein Vertrauen in die Opposition des Landes. Foto: Unsplash

Inflation, Armut, Arbeitslosigkeit: In der Türkei sind die Perspektiven für junge Menschen nicht besonders gut. Ein Großteil von ihnen wünscht sich deswegen eine Zukunft im Ausland. Eine neue Umfrage liefert neue Erkenntnisse.

Indien: Streit um Kopftuch-Verbot in Klassenzimmern eskaliert

Karnataka: Eine indische Schülerin hält ein Plakat mit der Aufschrift "Hidschab ist unser Recht und unser Stolz", während sie an einer Demonstration gegen das Kopftuch-Verbot im Unterricht teilnimmt. Foto: Bikas Das/AP/dpa

Im südindischen Bundesstaat Karnataka sind Auseinandersetzungen um ein Kopftuch-Verbot in Klassenzimmern eskaliert. Steine flogen und Feuer wurden gelegt. Die Unruhen dauern an.

Video nach rassistischem Angriff auf junge Deutsch-Türkin Dilan geht viral

Dilan S. (17) wurde in Berlin von Rassisten angegriffen. Foto: Screenshot/Instagram

Botschaft aus dem Krankenhaus: In einem Video hat sich die 17-jährige Dilan S., die in Berlin brutal attackiert wurde, an die Öffentlichkeit gewandt. Die physisch wie seelisch verletzte Deutsch-Türkin korrigiert in dem Video-Statement Fake News. Eine kommentierende Analyse – mit dem Video im Wortlaut.

Griechische Inseln: Festnahmen bei Demo gegen Flüchtlingslager

Das soll sich ändern: Eine Frau steht mit einem Baby im Arm und drei kleinen Kindern in einem schlecht ausgestatteten Flüchtlingslager. Foto: Panagiotis Balaskas/AP/dpa

Sie skandierten: „Alle Lager auf den Inseln sollen schließen.“ Demonstranten haben auf der griechischen Insel Lesbos (türkisch Midilli) versucht, den Bau eines neuen Lagers für Geflüchtete zu stoppen. Der Konflikt offenbart ein europäisches Problem.

Türkischer Wirt in Chemnitz vor Gericht: War der Anschlag inszeniert?

18.10.2018, Sachsen, Chemnitz: Eine Polizeiabsperrung sichert den Eingang zu einem türkischen Restaurant in Chemnitz. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

In Chemnitz startet heute ein Prozess um einen Wirt, der angeblich einen rechtsradikalen Anschlag vortäuschte, um Versicherungssummen zu kassieren.

Sprachbarrieren und Bildungsdefizite: Impfquote bei Migranten geringer

04.02.2022, Niedersachsen, Hannover: Maqsood Ahmed (l) wird von Medizinstudent Bjarne Lüttmann während einer gemeinsamen Impfaktion der Schura Niedersachsen und des Islam-Verbands Ditib geimpft. Foto: Ole Spata/dpa

Es gibt Unterschiede bei der Impfquote zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Das Herkunftsland ist aber laut Experten nicht ausschlaggebend. Bildung und Sprachkenntnis sind zentral. Bei staatlicher Aufklärung und Infokampagnen hapere es gewaltig.

Türkei und Armenien wollen sich in Wien weiter annähern

Zusammen mit seinem armenischen Amtskollegen besuchte der österreichische Außenminister die "Zizernakaberd", ein Denkmalkomplex in Jerewan zum Gedenken der Opfer von 1915. Foto: MFA Austria

Neue Gesprächsrunde in Wien: Die diplomatischen Anstrengungen zur Annäherung zwischen Armenien und der Türkei sollen fortgesetzt werden. In der österreichischen Hauptstadt sollen historische Konflikte befriedet werden.