Angehörige entsetzt: Ermittlungen zum Hanau-Anschlag eingestellt

Eine Teilnehmerin hält ein Plakat "Niemals vergessen#Hanau" auf der Kundgebung zum Gedenken an den rassistischen Anschlag in Hanau. Foto: Andreas Arnold/dpa

Keine Mitwisser, keine Gehilfen: Aus Sicht der Ermittler war der Attentäter von Hanau ein Einzeltäter mit rassistischen Motiven. Aus der Perspektive der Angehörigen ändert das nichts am Vorwurf des Behördenversagens. Es bleiben: unbeantwortete Fragen und Entsetzen.

EU-Beitritt der Türkei rückt in weite Ferne

Die 2005 begonnenen EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei liegen bereits seit mehreren Jahren wegen der aus Brüsseler Perspektive unbefriedigenden Entwicklungen in dem Land auf Eis. Foto: European Union in Turkey

Die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei bleiben nach einem einstimmigen Beschluss des Ministerrates eingefroren. Besonders die türkische Außenpolitik und der Umgang mit der Zivilgesellschaft stehen in der Kritik. Die Hintergründe.

Corona-Proteste: Wachsende Sorge vor Radikalisierung

06.12.2021, Mecklenburg-Vorpommern, Greifswald: Mitglieder und Sympathisanten der Partei Alternative für Deutschland (AfD) demonstrieren in Greifswald gegen die Corona-Maßnahmen und tragen dabei ein Transparent mit der Aufschrift "Gegen Impfzwang AfD". Foto: Stefan Sauer/dpa

In vielen deutschen Städten wurde am Wochenende gegen die Corona-Politik demonstriert. Oft blieb es friedlich, mancherorts ging es aber ziemlich aggressiv zu.

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Neuer FDP-Fraktionschef macht sich für Einwanderung stark – aus einem Grund

07.12.2021, Berlin: Christian Dürr (l.) steht nach der Sitzung der FDP-Fraktion im Bundestag neben Christian Lindner, dem Parteivorsitzenden der FDP. Der Niedersachse Dürr wurde als neuer Fraktionschef und Nachfolger von Lindner gewählt. Foto: Michael Kappeler/dpa

Der Altersdurchschnitt der Bevölkerung in Deutschland ist besonders hoch. Die Folgen sind womöglich bald zu spüren. Die FDP hält mehr Einwanderung für geboten – aber hinein in Jobs.

Weimarer Menschenrechtspreis geht an Selahattin Demirtaş

10.12.2021, Thüringen, Weimar: Süleyman Demirtaş, Bruder des Preisträgers, dem kurdischem Menschenrechtsanwalt und -verteidiger Selahattin Demirtaş, trägt sich in das Goldene Buch der Stadt ein anlässlich der Vergabe des Weimarer Menschenrechtspreises. Die Stadt Weimar ehrt den inhaftierten Demirtaş mit ihrem diesjährigen Menschenrechtspreis. Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

Die Stadt Weimar ehrt den inhaftierten kurdischen Politiker und Anwalt Selahattin Demirtaş mit ihrem diesjährigen Menschenrechtspreis.

„Ursprung ist Rassismus“: Hanau-Hinterbliebene kämpfen für Gerechtigkeit

Wiesbaden: Angehörige der Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau 2020 halten bei einer Mahnwache vor dem hessischen Landtag Fotos der Opfer hoch. Zum Auftakt des Hanau-Untersuchungsausschusses des hessischen Landtags werden Angehörige von zwei Opfern der Tat als Zeugen gehört. Im Fokus steht ein mögliches Behördenversagen vor, während und nach der Tatnacht am 19. Februar 2020. Foto: Arne Dedert/dpa

Seit bald zwei Jahren lastet der rassistische Anschlag von Hanau mit neun Toten schwer auf dem Leben der Hinterbliebenen. Im Untersuchungsausschuss des Hessischen Landtags machen sie deutlich, dass sie sich mit ihrem Leid und ihren Fragen alleingelassen fühlen.

Taliban stellen klar: „Eine Frau ist kein Eigentum“

05.12.2021, Afghanistan, Kabul: Eine afghanische Frau, die eine Burka trägt, verlässt einen kleinen Laden. In Afghanistan sind die Taliban dreieinhalb Monate nach ihrer Rückkehr an die Macht für die Achtung einiger Frauenrechte eingetreten. Foto: Petros Giannakouris/AP/dpa

In Afghanistan sind die militant-islamistischen Taliban dreieinhalb Monate nach ihrer Rückkehr an die Macht für die Achtung einiger Frauenrechte eingetreten.