Festival abgesagt: Eklat wegen Daniel Craig-Film in der Türkei

Im Fokus: Daniel Craig beim Fototermin für den Film "Queer" während der 81. Ausgabe der Filmfestspiele von Venedig. Foto: Vianney Le Caer/Invision/AP/dpa

James Bond-Darsteller Daniel Craig wurde für seine Rolle in „Queer“ beim Filmfest in Venedig gefeiert. Doch in Istanbul sieht man seinen Film als „Gefährdung“ und verbietet die Ausstrahlung.

Sippenhaft und Hexenjagd: Der Fall Ruşen Çakır

Mahmut Akpınar und Ruşen Çakır stehen sich gegenüber. Diesmal spricht Akpınar nicht als kritischer Akademiker, sondern als Vater. Denn Ruşen Çakır hat bei X seine Tochter thematisiert. Quelle: dtj-online

Spätestens seit dem 15. Juli 2016 verfolgt die türkische Regierung Anhänger der Gülen-Bewegung erbarmungslos. Auch Familienmitglieder werden in Sippenhaft genommen und bestraft. Ein neuer Fall zeigt, wie tief gespalten die türkische Gesellschaft aktuell ist.

Deutsch-Türke soll Killer auf eigene Frau angesetzt haben

Symbolbild: Häusliche und partnerschaftliche Gewalt sind ein großes Problem in der Türkei. Foto: Maurizio Gambarini/dpa

Ein Mann aus Nordrhein-Westfalen soll seiner Frau gedroht haben, sie umbringen zu lassen. Die Frau sitzt nun seit einem Mordanschlag im Rollstuhl.

Der Tod Gülens und die verzerrte Wahrnehmung einer Bewegung

"Der Tod Fethullah Gülens sollte ein Anlass sein, die Bewegung, die er inspiriert hat, mit größerer Objektivität zu betrachten", schreibt Ercan Karakoyun. Foto: privat

Der Tod von Fethullah Gülen hat weltweit Schlagzeilen gemacht und die Bedeutung seines Lebenswerks neu in den Fokus gerückt. Doch während Gülens Einfluss auf Bildung, Dialog und soziales Engagement weltweit Anerkennung fand, zeigt die Berichterstattung über sein Vermächtnis in den deutschen Medien oft eine einseitige Perspektive, die die komplexen historischen und politischen Hintergründe der Hizmet-Bewegung… Der Tod Gülens und die verzerrte Wahrnehmung einer Bewegung weiterlesen

Tod der achtjährigen Narin Güran: Familie angeklagt

Eine Demonstrantin zeigt ein Plakat mit einem Foto von Narin Güran. Foto: Onur Dogman/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa

Der Tod der achtjährigen Narin Güran hat wochenlang die ganze Türkei aufgewühlt. Nun steht die Anklage. Verantworten müssen sich engste Familienmitglieder. Die Wut im Land ist nach wie vor groß. Doch wird sich etwas an der Gewalt gegen Frauen und Mädchen ändern?