Dialog mit Muslimen: Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche erhält Hassmails

Archivfoto: Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, steht nach einem Gottesdienst in der St. Matthäuskirche. Foto: Sven Hoppe/dpa

Der bayerische Landesbischof und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, beklagt sich über Anfeindungen nach Äußerungen zum interreligiösen Dialog mit dem Islam.

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MHP-Chef Bahçeli kritisiert Anerkennung der AABF in Deutschland scharf

Die Zeitung Aydınlık thematisierte die Erlangung des Körperschaftsstatus der AABF an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Screenshot: aydınlık.com.tr

Die Anerkennung der Alevitischen Gemeinde Deutschlands (AABF) hat in der Türkei zu großen Diskussionen geführt. Der Vorsitzende der nationalistischen MHP sowie die linkskemalistische Zeitung „Aydınlık“ sind mit dem neuen Status der Gemeinde nicht einverstanden und sehen in der Anerkennung „einen Plan des Westens“. Die AABF selbst entgegnete der Kritik ihrerseits mit scharfen Worten.  Die Erlangung… MHP-Chef Bahçeli kritisiert Anerkennung der AABF in Deutschland scharf weiterlesen

„Was machen Muslime eigentlich an Weihnachten?“

Noch Anfang des Jahres war Kadir Boyacı auf Projektreise in Jerusalem, der sowohl für Muslime, Juden und Christen heiligen Stadt. Der BDDI-Generalsekretär will sich mit seinem Team wieder aktiver interreligiösen Projekten widmen, sobald die Fallzahlen der Corona-Pandemie sinken. Foto: BDDI

Wir haben mit Kadir Boyacı über Muslime und Weihnachten gesprochen. Boyacı ist Generalsekretär des „Bund Deutscher Dialoginstitutionen“ (BDDI). Ausserdem erzählt der langjährige Fachmann für interreligiösen Dialog, wie er mit seinen jüdischen und christlichen Kolleg:innen den Kontakt aufrechterhalten hat und über große Vorhaben im neuen Jahr.

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Halal-Urteil: EU-Staaten dürfen Betäubung vorschreiben

Archivfoto: Den Tieren werden bei der islamischen und jüdischen Schächtung mit einem Schnitt Speiseröhre, Luftröhre und Halsschlagader durchtrennt – sie bluten dann schmerzlos aus. Foto: Owen Humphreys/PA Wire/dpa

EU-Staaten dürfen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs auch für rituelle Schlachtungen eine Betäubung des Tieres vorschreiben. Rituelle Schlachtungen als solche würden nicht verboten und damit werde die Religionsfreiheit geachtet. Juden und Muslime kritisierten das Urteil scharf, Tierschützer begrüßen es.

Österreich will Straftatbestand „Politischer Islam“ einführen

Der österreichische Verfassungsgerichtshof hob erst vor kurzem das Kopftuchverbot für Volkschulkinder auf. Foto: Matthias Schrader/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die österreichische Regierung hat erste Entwürfe der nach dem Anschlag von Wien geplanten Anti-Terror-Gesetze besprochen. Das angekündigte Verbot des politischen Islams soll als Verbot religiös motivierter extremistischer Verbindungen umgesetzt werden.

SETA: Türkischer Think Tank oder AKP-Organ?

Zafer Meşe von SETA Berlin in einem Online-Gespräch mit Christian Hanelt, Senior Experte Europa, Neighbourhood & Middle East, Bertelsmann Stiftung.

SETA steht für „Stiftung für politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Forschung“. Sie ist in Deutschland damit bekannt geworden, dass sie in einer „Studie“ Journalisten der „Deutschen Welle“ verunglimpfte. Seit 2017 unterhält sie auch in Berlin ein Büro.

Neue Studie: Islam kein Nährboden für Antisemitismus

Archivfoto: An einer Fassade des Regensburger Doms hängt die so genannte "Judensau" aus Stein. Die aus dem 14. Jahrhundert stammende "Judensau" zeigt ein Schwein, an dessen Zitzen Menschen säugen. Historische antijüdische Plastiken an Kirchen in Bayern sollen nicht entfernt werden. Die Darstellungen an Gotteshäusern und Gebäuden müsse aber "sichtbar und gut erkennbar" eingeordnet werden. Foto: Armin Weigel/dpa

Der Antisemitismus entwickelt sich nach einer neuen Studie in verschiedenen gesellschaftlichen Konstellationen immer wieder neu. Im Gegensatz zum Christentum sei der Islam aber kein Nährboden für diese extremistische Lebenseinstellung.

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