Bagdad fordert Auslieferung des Koranverbrenners von Schweden

Bagdad: Anhänger des schiitischen Geistlichen Moqtada Sadr verbrennen eine Regenbogenfahne während einer Demonstration vor der schwedischen Botschaft. Foto: Hadi Mizban/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

„Wütend“: Diese Stimmung will der Geistliche Muktada al-Sadr im Irak auf der Straße sehen, nachdem aus dem Irak stammender Mann in Stockholm einen Koran angezündet hatte. Tausende folgen seinem Aufruf. Auch im Iran ziehen einige auf die Straße.

Antisemitischer Übergriff an Erinnerungsstätte in Frankfurt

Symbolfoto: Ein Mann trägt auf einer Kundgebung eines Bündnisses gegen Antisemitismus eine Kippa. Foto: Christophe Gateau/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In unmittelbarer Nähe zur EZB wird an die Deportation Frankfurter Juden während der Zeit des Nationalsozialismus erinnert. Dort kam es am Donnerstag zu einem antisemitischen Zwischenfall. 

Schon wieder Koran verbrannt: Türkei und USA kritisieren Schweden

Der Koran ist das heilige Buch der Muslime. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Schweden sehnt sich danach, von der Türkei endlich Grünes Licht für den NATO-Beitritt zu bekommen. Die türkische Blockade hat jedoch weiterhin Bestand. Eine islamfeindliche Aktion in Stockholm könnte dem Beitrittsprozess nun neuen Sand ins Getriebe streuen.

Höhepunkt des religiösen Lebens: Hadsch-Pilger beten auf Berg Arafat

Mekka: Muslimische Pilger bevölkern den saudi-arabischen Berg Arafat während des Höhepunkts der Hadsch-Pilgerfahrt. Foto: Ashraf Amra/APA Images/ZUMA Press Wire/dpa

Am zweiten Tag der Hadsch-Wallfahrt versammelten sich rund zwei Millionen Pilger am Berg Arafat zum Gebet. Die Wallfahrt findet erstmals seit Beginn der Pandemie ohne Einschränkungen statt. Das Opferfest Eid al-Adha beginnt heute.

Fast 900 antimuslimische Vorfälle in Deutschland erfasst

Der Halbmond auf dem Minarett der Abubakr-Moschee in Frankfurt hebt sich als Schattenriss vor der Sonne ab. Foto: Boris Roessler/dpa

Die Allianz gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit verzeichnete 898 antimuslimische Vorfälle im Jahr 2022. Die Dunkelziffer dürfte hoch sein, besonders betroffen sind Frauen.

Serie Doğu: Humor im Umgang mit einem großen Tabuthema

Dogu Demirkol in seiner eigenen Serie mit dem Namen Dogu, spielt auch einen klassischen "abi". Screenshot: YouTube

Die Türkei ist in den vergangenen zehn Jahren zu einem der größten Film- und Serien-Produktionsstandorte der Welt aufgestiegen. Wie hat das wirtschaftlich kriselnde Land das geschafft? Insbesondere Love-Storys und Intrigen sowie Produktionen mit historischem Kontext verkaufen sich weit über die Landesgrenzen hinaus wie frischgebackene Simit. Die türkische Regierung hat ein besonderes Gespür dafür entwickelt, diese… Serie Doğu: Humor im Umgang mit einem großen Tabuthema weiterlesen