Israeli heimlich in Mekka unterwegs – Helfer festgenommen

Muslimische Pilger verrichten das Freitagsgebet um die Kaaba, das zentrale Heiligtum des Islams, im Innenhof der Heiligen Moschee, während der jährlichen Hadsch-Pilgerfahrt. Foto: Ashraf Amra/APA Images via ZUMA Press Wire/dpa

Nach dem heimlichen und umstrittenen Besuch des israelischen Journalisten Gil Tamari in der für Muslime heiligen Stadt Mekka hat Saudi-Arabien einen Landsmann festnehmen lassen.

Forscher rätseln weiter: Wie konnte der Islam so schnell so stark werden?

Archivfoto: Ein muslimischer Pilger betet während der Hadsch-Pilgerfahrt auf den Ebenen des Berges Arafat, der auch als Jabal al-Rahma (Berg der Barmherzigkeit) bekannt ist. Foto: -/Saudi Press Agency/dpa

Vor 1400 Jahren zog der Prophet von Mekka nach Medina – ein Wendepunkt in der Geschichte des Islam. Eine Studie der Uni Basel sieht Belege, dass auch Trockenheit eine wichtige Rolle bei dessen Ausbreitung spielte.

Wasser aus der Zamzam-Quelle: Literweise Göttlichkeit

Mekka: Ein irakischer Hadsch-Pilger nimmt Wasser aus dem heiligen Brunnen von Zamzam, einer Süßwasserquelle unter dem Hof der Großen Moschee. Foto: Ashraf Amra/APA Images via ZUMA Press Wire/dpa

In den Weltreligionen ist Wasser ein Ursymbol, es gilt als reinigende Kraft und Verbindung zum Göttlichen. Unter der Großen Moschee in Mekka sprudelt seit der Antike eine Quelle, die den Durst unzähliger Muslime löscht. Auf teils dubiosen Wegen kommt es auch nach Europa.

Teures Opferfest für Muslime in Westafrika

Dakar: Im Viertel Liberté 6 steht ein Viehhändler mit seinen Tieren auf einem Straßenmarkt für Schafe. Foto: Lucia Weiß/dpa

Was Christen in Deutschland die Weihnachtsgans ist, ist Muslimen in Westafrika und andernorts das Schaf zum Opferfest. Doch die Auswirkungen des Ukraine-Krieges sorgen dafür, dass viele dabei Abstriche machen müssen.

Nach Corona-Pause: Eine Million Gläubige beten auf dem Berg Arafat

Muslimische Pilgerinnen und Pilger beten auf dem Berg Arafat, der als "Berg der Barmherzigkeit" (Jabal al-Rahma) bekannt ist, in der Nähe von Mekka während der jährlichen Hadsch-Pilgerfahrt. Foto: Ashraf Amra/APA Images via ZUMA Press Wire/dpa

Wegen Corona waren in den vergangenen Jahren nur wenige Pilger zur muslimischen Wallfahrt nach Mekka zugelassen. Jetzt sind die Gläubigen wieder in großer Zahl da. Und erleben starke Hitze.