Dinçer Güçyeter erhält deutschsprachigen Lyrik-Preis

Dinçer Güçyeter wird für sein Werk "Mein Prinz, ich bin das Ghetto" ausgezeichnet. Foto: SWR/palagrafie/dpa

Der diesjährige Peter-Huchel-Preis für deutschsprachige Lyrik geht an den Deutsch-Türken Dinçer Güçyeter. Der in Nettetal am Niederrhein lebende Dichter, geboren 1979, wird damit für seinen Band „Mein Prinz, ich bin das Ghetto“ gewürdigt.

Düsseldorf: Inhaftierter Kavala erhält Menschenrechtspreis

Archivfoto: Osman Kavala, Gründer von Anadolu Kültür, posiert für ein Foto in der Hauptniederlassung von Anadolu Kültür. Der in der Türkei inhaftierte Kulturförderer erhält den Menschenrechtspreis der Tonhalle Düsseldorf 2022. Das teilte die Pressestelle des Konzerthauses am Freitag mit. Foto: Kerem Uzel/dpa

Der in der Türkei inhaftierte Kulturförderer Osman Kavala erhält den Menschenrechtspreis der Tonhalle Düsseldorf 2022.

Neuer Song „Geçcek“: Tarkan sorgt für große Debatte in der Türkei

Tarkan ist nicht nur in der Türkei ein Star, sondern auch in vielen anderen Ländern ein bekannter Name. Screenshot: Youtube

Tarkan schlägt wieder einmal hohe Wellen. Mit der Veröffentlichung seines neuen Liedes auf Youtube entfachte der türkische Megastar eine große Kontroverse. Meint er mit „Geçcek“ die Corona-Pandemie – oder den türkischen Staatspräsidenten?

Berlinale: Meltem Kaptan für ihre Rolle als Mutter von Murat Kurnaz ausgezeichnet

16.02.2022, Berlin: Schauspielerin Meltem Kaptan (l) erhielt bei der Berlinale den Silbernen Bären für die beste Hauptdarstellerin in "Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush". Neben ihr: Drehbuchautorin Laila Stieler, die ebenfalls ausgezeichnet wurde. Die 72. Internationalen Filmfestspiele finden vom 10. bis 20.02.2022 in Berlin statt. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

In Deutschland ist es ihre erste Kinorolle: Meltem Kaptan spielt die Mutter des früheren Guantánamo-Häftlings Murat Kurnaz. Dafür gewann sie nun den wichtigsten Schauspielpreis der Berlinale. 

Indien: Streit um Kopftuch-Verbot in Klassenzimmern eskaliert

Karnataka: Eine indische Schülerin hält ein Plakat mit der Aufschrift "Hidschab ist unser Recht und unser Stolz", während sie an einer Demonstration gegen das Kopftuch-Verbot im Unterricht teilnimmt. Foto: Bikas Das/AP/dpa

Im südindischen Bundesstaat Karnataka sind Auseinandersetzungen um ein Kopftuch-Verbot in Klassenzimmern eskaliert. Steine flogen und Feuer wurden gelegt. Die Unruhen dauern an.

Uigurin überlebt Lager – und schreibt ein Buch über ihr Martyrium

Gulbahar Haitiwaji wurde 1966 in Nordchina geboren und arbeitete mit ihrem Mann als Ingenieurin in Xinjiang. Als sich die Lage für die Uiguren dort zuspitzte, emigrierte die Familie 2006 nach Frankreich. 2016 wurde Gulbahar Haitiwaji von den chinesischen Behörden nach Xinjiang zitiert und verbrachte drei Jahre in den sogenannten Umerziehungslagern. Foto: Emmanuelle Marchadour

Eine Uigurin berichtet vom alltäglichen Horror in den „Umerziehungslagern“ von Xinjiang. Gerade jetzt, wo die Blicke wegen der Olympischen Spiele nach China gerichtet sind, lohnt sich die Lektüre Ihres Buches. Was drinsteht …

Genitalverstümmelung: 20.000 Mädchen und junge Frauen in Deutschland gefährdet

Archivfoto: Oberärztin Cornelia Strunz spricht mit einer Patientin in ihrem Büro im Krankenhaus Waldfriede in Berlin. Strunz ist die ärztliche Koordinatorin des "Desert Flower Center", einer Einrichtung im Krankenhaus, die Frauen mit verstümmelten Genitalien chirurgisch und psychologisch versorgt. Foto: picture alliance / dpa

Mit der globalen Migration verbreitet sich die grausame Tradition der Genitalverstümmelung an Mädchen und Frauen zunehmend auch in Europa. Schätzungen zufolge leben in Deutschland rund 75.000 Betroffene, fast 20.000 Mädchen gelten als gefährdet.

Zum Freitagsgebet: Impfaktionen in der Moschee kommen gut an

04.02.2022, Niedersachsen, Hannover: Maqsood Ahmed (l) wird von Medizinstudent Bjarne Lüttmann während einer gemeinsamen Impfaktion der Schura Niedersachsen und des Islam-Verbands Ditib geimpft. Foto: Ole Spata/dpa

Die beiden großen niedersächsischen Islamverbände haben in Hannover eine gemeinsame Corona-Impfkampagne in Moscheegemeinden gestartet.