543 Festnahmen: Hexenjagd rund um Gülen-Bewegung geht weiter

Politisch Verfolgte haben es in der Türkei schwer. Auf den Rechtsstaat können sie sich schon lange nicht mehr verlassen. Foto: Ye Jinghan / Unsplash

543 Personen wurden jüngst in 59 Provinzen der Türkei festgenommen. Sie sollen Verbindungen zur Gülen-Bewegung pflegen. Laut dem Innenminister sollen sie Verfolgte oder Inhaftierte finanziell und materiell unterstützt haben.

Nackte Migranten über Meriç getrieben? Türkei dementiert

Symbolfoto: Ein mit einer Decke bedeckter Migrant aus Afghanistan spricht mit anderen Migranten an einer alten Schule, die als vorübergehende Unterkunft dient. Foto: Thanassis Stavrakis/AP/dpa

Ein Foto mit nackten Migranten am türkisch-griechischen Grenzfluss Meriç sorgt für Empörung. Türkische Sicherheitskräfte sollen Dutzende Menschen ohne Hab, Gut und Kleidung Richtung Griechenland getrieben haben. Ankara dementiert.

Welt-Mädchentag: Mädchen leiden am meisten unter globalen Krisen

Archivfoto: Zwei junge Mädchen ziehen in Kenia auf dem Rückweg zu ihren Hütten Wasserbehälter mit sich. Foto: Brian Inganga/AP/dpa

Vor zehn Jahren riefen die Vereinten Nationen den Welt-Mädchentag ins Leben. Seitdem hat sich einiges zum Besseren gewendet. Doch vieles könnte durch die globalen Krisen wieder zerstört werden.

Muslimische Uiguren in großer Sorge: Xi Jinping will wohl auf Lebenszeit herrschen

Archivfoto: Demonstranten, die mit Kunstinstallationen und Fahnen zur chinesischen Botschaft am Oxford Circus marschieren, halten während ihrer Kundgebung ein großes Plakat mit der Aufschrift: "China, gib Völkern Menschenrechte". Hongkonger, Tibeter und Uiguren hielten in London eine gemeinsame Kundgebung und einen Marsch ab, um gegen die Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag der Volksrepublik China zu protestieren. Die Kundgebung begann am Piccadilly Circus und rief die Öffentlichkeit zur Verteidigung der Menschenrechte in China auf. Foto: Hesther Ng/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa

Der chinesische Machthaber Xi Jinping will sich über bisher respektierte Altersgrenzen hinwegsetzen und sich nach zehn Jahren an der Macht für eine historische dritte Amtszeit bestätigen lassen. Das ist vor allem für die Uiguren eine schlechte Nachricht.

Anhaltende Proteste im Iran: Deutschland kündigt Sanktionen an

Frankfurt/Main: Während einer Kundgebung auf dem Roßmarkt gegen das politische Regime im Iran wird ein Plakat hochgehoben. Darauf zu lesen: "Woman, life, freedom" ("Frau, Leben, Freiheit"). Foto: Boris Roessler/dpa

Im iranischen Staatsfernsehen war am Wochenende kurzzeitig der Slogan „Steht auf und schließt euch uns an“ zu sehen. Gemeint waren die systemkritischen Demonstrationen. Die Protestwelle ebbt nicht ab.

UN-Menschenrechtsrat untersucht Lage in Russland

Charkiw: Ukrainische Feuerwehrleute arbeiten inmitten von Trümmern nach einem mutmaßlich russischen Beschuss in Charkiw. Foto: Francisco Seco/AP/dpa

Der UN-Menschenrechtsrat untersucht die Lage der Menschenrechte in Russland. Er beschloss am Freitag in Genf, dafür einen Sonderberichterstatter einzusetzen.

„Beginn einer nächsten Revolution“: Friedensnobelpreisträgerin fordert mehr Druck auf den Iran

Paris: Ein Mann fährt mit dem Fahrrad vor einem von Clacks-one und Heartcraft Street art signierten Wandbild vorbei, das Frauen zeigt, die ihre Haare abschneiden. Das Wandgemälde illustriert den Protest gegen das brutale Vorgehen iranischer Sicherheitskräfte gegen regierungskritische Demonstranten. Foto: Francois Mori/Clacks-one/Heartcraft Street Art/ AP/dpa

Die iranische Friedensnobelpreisträgerin Schirin Ebadi hat die Bundesregierung dazu aufgerufen, ihren Botschafter aus Teheran abzuziehen.