Weimarer Menschenrechtspreis geht an Selahattin Demirtaş

10.12.2021, Thüringen, Weimar: Süleyman Demirtaş, Bruder des Preisträgers, dem kurdischem Menschenrechtsanwalt und -verteidiger Selahattin Demirtaş, trägt sich in das Goldene Buch der Stadt ein anlässlich der Vergabe des Weimarer Menschenrechtspreises. Die Stadt Weimar ehrt den inhaftierten Demirtaş mit ihrem diesjährigen Menschenrechtspreis. Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

Die Stadt Weimar ehrt den inhaftierten kurdischen Politiker und Anwalt Selahattin Demirtaş mit ihrem diesjährigen Menschenrechtspreis.

Verdächtiger im Mordfall Khashoggi in Paris festgenommen

Das Video-Standbild zeigt den saudischen Journalisten Jamal Khashoggi in Istanbul. Foto: Uncredited/TRT World/AP/dpa

Drei Jahre nach der Ermordung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi in Istanbul ist einer der Tatverdächtigen nach französischen Medienberichten am Pariser Flughafen Charles de Gaulle festgenommen worden. Die Details.

Taliban stellen klar: „Eine Frau ist kein Eigentum“

05.12.2021, Afghanistan, Kabul: Eine afghanische Frau, die eine Burka trägt, verlässt einen kleinen Laden. In Afghanistan sind die Taliban dreieinhalb Monate nach ihrer Rückkehr an die Macht für die Achtung einiger Frauenrechte eingetreten. Foto: Petros Giannakouris/AP/dpa

In Afghanistan sind die militant-islamistischen Taliban dreieinhalb Monate nach ihrer Rückkehr an die Macht für die Achtung einiger Frauenrechte eingetreten.

Nach Zypern-Besuch: Papst nimmt Migranten nach Rom mit

03.12.2021, Zypern, Nikosia: Eine Frau hält ein Banner mit der Aufschrift "Save Us From Occupation", während sie auf den Beginn einer Heiligen Messe wartet, die von Papst Franziskus im GSP-Stadion zelebriert wird. Franziskus befindet sich auf einer fünftägigen Reise nach Zypern und Griechenland. Foto: Philippos Christou/AP/dpa

50 Migranten will Papst Franziskus nach Auskunft des zyprischen Präsidenten von der Mittelmeerinsel nach Rom bringen. Der Vatikan schweigt dazu noch. Zunächst steht ein Treffen des Pontifex mit den Migranten an.

Was die Türkei mit Europas Migrationsdrama zu tun hat

Polen rüstet die EU-Außengrenze zu Belarus auf. Andernorts ist die Grenze durchlässig. Foto Markus Spiske / Unsplash

Migrationsdrama ohne Ende: In Belarus warten noch immer tausende Menschen auf ihre Einreise in die EU. Andernorts bilden sich neue Flüchtlingsrouten. Und wieder hat die Türkei ihre Finger im Spiel. Wie das Land mit Geflüchteten Druck auf die EU ausübt – und warum Europa schuld daran ist.

Wahl zum Interpol-Präsidenten in der Türkei: Kandidat mit Foltervergangenheit?

Istanbul: Ahmed al-Raisi, Generalinspekteur im Innenministerium der Vereinigten Arabischen Emirate, spricht während des ersten Tages der Interpol-Jahresversammlung in sein Mobiltelefon. Kurz vor der Wahl eines neuen Präsidenten der internationalen Polizeiorganisation Interpol gibt es scharfe Kritik an dem aussichtsreichen Kandidaten. Foto: Francisco Seco/AP/dpa

Die Wahl zum Präsidenten der Polizeiorganisation Interpol läuft meist im Stillen ab. Jetzt tritt ein Offizier aus den Vereinigten Arabischen Emiraten an, gegen den Folterklagen laufen. Nach Spenden der VAE an Interpol scheint sogar ein Teil-Umzug aus Lyon in den Golf nicht ausgeschlossen.

Verhaftete Juristen nach Putschversuch: Türkei muss entschädigen

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan (M.) posiert mit Richtern und Staatsanwälten. Foto: Hâkimler ve Savcılar Kurulu (HSK)

Mehr als 400 Juristen, die nach dem Putschversuch in der Türkei 2016 verhaftet wurden, sollen Entschädigungen von der türkischen Regierung bekommen. Das entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte.