Protestnote aus Gefängnis: Wird Kavala Gericht boykottieren?

Auslöser des Streits: Der Umgang der Türkei mit dem inhaftierten Osman Kavala. Auf dem Foto spricht er im Jahr 2014 vor dem EU-Parlament. Foto: dpa

Der in der Türkei inhaftierte Kulturförderer Osman Kavala hat sich gegen Vorwürfe von Präsident Recep Tayyip Erdoğan zur Wehr gesetzt. Zugleich kündigte der 64-Jährige an, nicht mehr an Gerichtsverhandlungen teilnehmen zu wollen. Derweil müssen zehn hochrangige Diplomaten damit rechnen, des Landes verwiesen zu werden.

43 Länder verurteilen China wegen Menschenrechtslage im Land

Nicolas de Rivière, Ständiger Vertreter Frankreichs bei den Vereinten Nationen, verlas die Erklärung in New York. Foto: UN-Foto/Laura Jarriel

„Folter, Zwangssterilisation, sexuelle Gewalt“: Neben der Türkei und Deutschland haben mehr als 40 weitere Nationen Menschenrechtsverletzungen Chinas an den Uiguren in der Region Xinjiang verurteilt. Die Details.

Migration, Massaker und Spaltung: Frankreichs koloniales Erbe

Hunderte Muslime beten im Pariser Vorort Clichy la Garenne vor dem Rathaus auf der Straße. Sie Protestierten damit gegen die Schließung eines Gebetsraums und für den Bau einer Moschee in ihrer Stadt, die einen großen muslimischen Bevölkerungsanteil hat. Foto: Christophe Ena/AP/dpa

Als Algerier in Frankreich 1961 gegen eine Ausgangssperre demonstrieren, werden Tausende festgenommen, etliche getötet. Sechzig Jahre später wird das Massaker nicht mehr verschwiegen. An anderer Stelle ist das koloniale Erbe Frankreichs aber weiterhin umstritten.

„Archiv der Flucht“ erzählt Geschichten der Migration

Eine Frau geht im Haus der Kulturen der Welt (HKW) an einer Leinwand vorbei, auf der sich ein Flüchtling in einem Interview äußert. Dort zeigt Kuratorin Manuela Bojadzijev das "Archiv der Flucht", ein digitaler Gedächtnisort. Auf Leinwänden können Besucher unter anderem Interviews mit Flüchtlingen sehen und hören. Foto: Paul Zinken/dpa

Mit einem „Archiv der Flucht“ fragt das Haus der Kulturen der Welt in Berlin nach Formen des Erinnerns in heutigen Einwanderungsgesellschaften. Auch Geflüchtete aus der Türkei sprechen.

Migrationspolitik: EU kommt nur „quälend langsam“ voran

Archivfoto: Migranten sitzen nach dem Grenzübertritt von Belarus nach Polen hinter Sicherheitskräften. Die polnische Regierung verschickt Textnachrichten an Mobiltelefone im Grenzgebiet zu Belarus, in denen Migranten davor gewarnt werden, illegal in das EU-Mitgliedsland einzureisen, da dies zu einer Inhaftierung führen würde. Foto: Mateusz Wodzinski/AP/dpa

Ein Jahr ist es her, dass der Neuanfang gelingen sollte. Doch nach jahrelangem Streit über die Asyl- und Migrationspolitik haben auch die Reformvorschläge der EU-Kommission keine Lösung gebracht. Nun unternimmt die Behörde einen neuen Anlauf.

Afghanische Nachwuchs-Fußballerinnen bekommen Asyl in Portugal

Lissabon: Mitglieder der afghanischen Mädchenfußball-Nationalmannschaft posieren für ein Gruppenfoto. Foto: Handout/Provided to AP/dpa

26 Fußballerinnen der afghanischen Juniorinnen-Nationalmannschaft und deren Familienangehörige haben auf der Flucht vor den Taliban in Portugal Asyl bekommen.