Der in der Türkei inhaftierte Kulturförderer Osman Kavala hat sich gegen Vorwürfe von Präsident Recep Tayyip Erdoğan zur Wehr gesetzt. Zugleich kündigte der 64-Jährige an, nicht mehr an Gerichtsverhandlungen teilnehmen zu wollen. Derweil müssen zehn hochrangige Diplomaten damit rechnen, des Landes verwiesen zu werden.
Kategorie: Menschenrechte
43 Länder verurteilen China wegen Menschenrechtslage im Land
„Folter, Zwangssterilisation, sexuelle Gewalt“: Neben der Türkei und Deutschland haben mehr als 40 weitere Nationen Menschenrechtsverletzungen Chinas an den Uiguren in der Region Xinjiang verurteilt. Die Details.
Deutsch-Kurde in der Türkei wegen Terrorpropaganda auf Twitter verurteilt
Ein Bochumer ist in der Türkei wegen Terrorpropaganda für die PKK verurteilt worden. Der 46-Jährige muss nun für mehr als zweieinhalb Jahre in ein türkisches Gefängnis. Die Details.
Migration, Massaker und Spaltung: Frankreichs koloniales Erbe
Als Algerier in Frankreich 1961 gegen eine Ausgangssperre demonstrieren, werden Tausende festgenommen, etliche getötet. Sechzig Jahre später wird das Massaker nicht mehr verschwiegen. An anderer Stelle ist das koloniale Erbe Frankreichs aber weiterhin umstritten.
„Massenprozess“ in der Türkei: Kavala und Çarşı erneut vor Gericht
Acht Jahre nach den Gezi-Protesten wird in der Türkei eine Verhandlung wegen der regierungskritischen Demonstrationen gegen mehr als 50 Angeklagte fortgesetzt. Was dahinter steckt.
„Archiv der Flucht“ erzählt Geschichten der Migration
Mit einem „Archiv der Flucht“ fragt das Haus der Kulturen der Welt in Berlin nach Formen des Erinnerns in heutigen Einwanderungsgesellschaften. Auch Geflüchtete aus der Türkei sprechen.
Migrationspolitik: EU kommt nur „quälend langsam“ voran
Ein Jahr ist es her, dass der Neuanfang gelingen sollte. Doch nach jahrelangem Streit über die Asyl- und Migrationspolitik haben auch die Reformvorschläge der EU-Kommission keine Lösung gebracht. Nun unternimmt die Behörde einen neuen Anlauf.
Afghanische Nachwuchs-Fußballerinnen bekommen Asyl in Portugal
26 Fußballerinnen der afghanischen Juniorinnen-Nationalmannschaft und deren Familienangehörige haben auf der Flucht vor den Taliban in Portugal Asyl bekommen.