Mord an armenischem Intellektuellen Hrant Dink bleibt auch nach 15 Jahren rätselhaft

19.01.2022, Türkei, Istanbul: In Gedenken an den Hrant Dink kamen Menschen in Istanbul vor dem ehemaligen Bürogebäude der armenisch-türkischen Wochenzeitung "Agos" zusammen. An der Fassade hängt dabei ein großes Bild Dinks. Hier wurde der Armenier mit türkischer Staatsbürgerschaft vor 15 Jahren auf der Straße ermordet. Foto: Anne Pollmann/dpa

Fünfzehn Jahre nach dem Mord an dem armenischen Journalisten Hrant Dink in der Türkei haben zahlreiche Menschen dem Intellektuellen gedacht und die Aufklärung des Mordes gefordert.

Erdoğan hält russische Invasion in Ukraine für „nicht realistisch“

Ein Konvoi russischer gepanzerter Fahrzeuge bewegt sich auf einer Autobahn auf der Krim. Foto: Uncredited/AP/dpa

Im Ukraine-Konflikt droht Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) Russland offen. Indes hält der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan eine russische Invasion in die Ukraine trotz des sich zuspitzenden Konflikts für „nicht realistisch“.

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Drama in der Türkei: Selbstmord mit 16 – wegen Hoffnungslosigkeit?

Bahadır Odabaşı (l., mit seinem Vater) ist mit nur 16 Jahren in den Tod gesprungen. Foto: privat

Präsidialerlasse gehören in der Türkei zum Alltag. Zehntausende zivile Existenzen wurden dadurch in den Ruin getrieben. Neben wirtschaftlichen Schäden sind auch gesundheitliche Probleme für Betroffene der Dekrete eine ernste Gefahr. Nun mehren sich Selbstmorde – auch unter Jugendlichen.

Bald schnellere Einbürgerung und mehrere Pässe möglich?

Berlin: Reem Alabali-Radovan, Staatsministerin für Integration, spricht während der dreitägigen Debatte über die Politik der Ampel-Koalition im Bundestag. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Die neue Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Reem Alabali-Radovan, hat ein modernisiertes Staatsangehörigkeitsrecht in Aussicht gestellt.

„Diebe, Vergewaltiger“: Geldstrafe für rechten französischen Präsidentschaftskandidaten

Éric Zemmour, extrem rechter französischer Präsidentschaftskandidat, spricht während einer Pressekonferenz in der Zentrale der Foreign Press Association. Er wurde als Sohn von Roger und Lucette Zemmour in eine jüdische Familie algerischer Herkunft geboren. Foto: Francois Mori/AP/dpa

Der extrem rechte französische Präsidentschaftskandidat Éric Zemmour ist wegen Mittäterschaft zur Volksverhetzung zu 10.000 Euro Bußgeld verurteilt worden.

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So liefen die Gespräche zwischen der Türkei und Armenien in Moskau

Diplomaten beider Länder trafen sich gestern im Außenministerium in Moskau. Quelle: shutterstock.com

Jahrelang lagen die Beziehungen zwischen Armenien und der Türkei auf Eis – nun haben sich Vertreter der beiden Länder in Moskau zu Gesprächen getroffen.

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Türkei: Wegen neuer Regelung setzen viele ihre Kampfhunde aus

Eine American-Staffordshire-Terrier-Hündin trägt einen Maulkorb. Foto: Philipp Schulze/dpa

In der Türkei hat eine Regelung zur Haltung von Pitbulls und anderen Kampfhunden für die Aussetzung vieler Hunde dieser Rassen geführt. Tierschützer sind alarmiert – und warnen vor überlasteten Tierheimen.