Analyse: Türkei buhlt um Einfluss in Afrika und ist hoch willkommen

Archivfoto: Abdelmadjid Tebboune (r), Präsident von Algerien, und Recep Tayyip Erdoğan, Präsident der Türkei, gehen an einer Ehrengarde des algerischen Militärs während der Begrüßungszeremonie für Erdoğan vorbei. Foto: Uncredited/Pool Turkish Presidency/AP/dpa

Zum dritten Mal fand in den letzten Tagen der „Türkei-Afrika-Gipfel“ statt. Die Türkei buhlt auf dem Schwarzen Kontinent um Einfluss und ist den allermeisten Ländern dort auch willkommen – mindestens.

„Gemeinsam in die Zukunft“: Türkei-Afrika-Gipfel in Istanbul

Die Türkei inszeniert sich in Afrika als "alternativer Partner" zu den ehemaligen Kolonialmächten aus Europa. Viele Staatschefs begrüßen das "türkische Modell". Präsident Erdoğan wird mit offenen Armen empfangen – und lädt nun selbst zum Gipfel ein. Foto: Mevlüt Çavuşoğlu

Die Türkei will ihre Beziehungen zu afrikanischen Staaten weiter ausbauen und hat zahlreiche hochrangige Politiker zu einem Gipfel in Istanbul empfangen.

Angehörige entsetzt: Ermittlungen zum Hanau-Anschlag eingestellt

Eine Teilnehmerin hält ein Plakat "Niemals vergessen#Hanau" auf der Kundgebung zum Gedenken an den rassistischen Anschlag in Hanau. Foto: Andreas Arnold/dpa

Keine Mitwisser, keine Gehilfen: Aus Sicht der Ermittler war der Attentäter von Hanau ein Einzeltäter mit rassistischen Motiven. Aus der Perspektive der Angehörigen ändert das nichts am Vorwurf des Behördenversagens. Es bleiben: unbeantwortete Fragen und Entsetzen.

Gesundheitspersonal in der Türkei legt die Arbeit nieder

Gefolgt sind dem Aufruf der Türkischen Ärztekammer (TTB) die Gewerkschaft der Arbeitnehmer des Gesundheits- und Sozialdienstes (SES) und die Gewerkschaft der öffentlichen Angestellten des allgemeinen Gesundheits- und Sozialdienstes (Genel Sağlık-İş). Sie fordern die Zurückziehung eines neuen Gesetzesentwurfs. Foto: TTB

Als Zeichen des Protests gegen schlechte Arbeitsbedingungen haben Teile des Gesundheitspersonals in zahlreichen türkischen Städten am Mittwoch die Arbeit niedergelegt.

EU-Beitritt der Türkei rückt in weite Ferne

Die 2005 begonnenen EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei liegen bereits seit mehreren Jahren wegen der aus Brüsseler Perspektive unbefriedigenden Entwicklungen in dem Land auf Eis. Foto: European Union in Turkey

Die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei bleiben nach einem einstimmigen Beschluss des Ministerrates eingefroren. Besonders die türkische Außenpolitik und der Umgang mit der Zivilgesellschaft stehen in der Kritik. Die Hintergründe.

Türkei und Armenien wollen sich wieder annähern

Ein Kloster steht vor dem höchsten Berg der Türkei, Ararat, an der türkisch-armenischen Grenze. Foto: pixabay

Nach jahrelanger diplomatischer Eiszeit wollen sich die Nachbarländer Türkei und Armenien wieder annähern. Nach dem Bergkarabach-Konflikt sollen nun Sondergesandte der beiden Länder die ersten Schritte übernehmen.

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