Verhaftete Juristen nach Putschversuch: Türkei muss entschädigen

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan (M.) posiert mit Richtern und Staatsanwälten. Foto: Hâkimler ve Savcılar Kurulu (HSK)

Mehr als 400 Juristen, die nach dem Putschversuch in der Türkei 2016 verhaftet wurden, sollen Entschädigungen von der türkischen Regierung bekommen. Das entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte.

Im „Team Braun“: Serap Güler soll neue CDU-Generalsekretärin werden

22.11.2021, Berlin: Serap Güler (l), Helge Braun, geschäftsführender Kanzleramtschef, und Nadine Schön unterhalten sich zu Beginn einer Pressekonferenz zum "Ringen um die Neuaufstellung der CDU – Pk mit Helge Braun". Braun bewirbt sich für den CDU-Vorsitz. Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Mit Helge Braun stellt nach Friedrich Merz und Norbert Röttgen der dritte Kandidat für den CDU-Vorsitz sein Team vor. Unklar ist noch: Können die Delegierten wegen Corona überhaupt in Präsenz tagen?

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Botschaft für die Türkei? Mittelmeer-Staaten weisen auf Seerecht hin

Nikos Dendias, Nikos Christodoulidis, Samech Soukri und Jean-Yves Le Drian trafen sich in Athen. Foto: Dendias/Twitter

Die Mittelmeerländer Frankreich, Griechenland, Ägypten und Zypern haben zur Achtung des internationalen Seerechts aufgerufen. Analysten sehen darin eine Nachricht an die Adresse der Türkei.

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Dank 5G-Mobiltelefonie: Süd- und Nordzypern nähern sich etwas an

Symbolbild: Eine Schülerin hält im Unterricht ein Handy in den Händen. Foto: Jens Kalaene/ZB/dpa

Unter UN-Vermittlung haben sich die Führungen der zerstrittenen griechischen und türkischen Zyprer darauf geeinigt, das neue 5G-Mobilfunknetz gemeinsam auf der gesamten geteilten Insel zu installieren.

Erdoğans Haus fotografiert: Verhaftetes Paar wieder frei

Mordi und Natalie Oknin sprechen nach ihrer Freilassung mit Journalisten, nachdem sie eine Woche lang wegen Spionageverdachts in der Türkei festgehalten wurden. Foto: Ariel Schalit/AP/dpa

Ein israelisches Paar, das in der Türkei verhaftet worden war, ist wieder auf freiem Fuß. Der Spionagevorwurf habe sich nicht erhärtet. Die Affäre hat eine Vorgeschichte.

„Zins-Plage“: Lira stürzt nach Erdoğan-Rede weiter ab

Archivfoto: Recep Tayyip Erdoğan, Präsident der Türkei, spricht während einer Pressekonferenz nach einer Kabinettssitzung. Foto: -/Turkish Presidency/AP/dpa

Vor einer wichtigen geldpolitischen Entscheidung der türkischen Zentralbank hat sich Präsident Recep Tayyip Erdoğan erneut deutlich für niedrige Zinsen ausgesprochen und Zinsen als „Plage“ bezeichnet. Die Notenbank reagierte am Donnerstag.

Wie Menschenrechtler für eine Interpol-Reform kämpfen

In diesem Gebäude tagt Interpol in der türkischen Metropole Istanbul. Menschenrechtler:innen fordern Reformen. Quelle: Shutterstock.com

Interpol steht in der Kritik, autoritären Regimen zu helfen, politische Gegner zu inhaftieren. Menschenrechtler fordern nun im Vorfeld der Generalversammlung in Istanbul Reformen, die keinen Missbrauch mehr zulassen.