Nordzypern-Präsident: „Die Türkei wird sich niemals zurückziehen“

Ersin Tatar ist der Präsident der Türkischen Republik Nordzypern. Foto: KKTCB

Der Präsident Nordzyperns, Ersin Tatar, schließt eine Wiedervereinigung Zyperns aus und pocht auf das Recht der Türkei, Truppen in dem türkisch besiedelten Nordteil der Insel zu unterhalten.

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Doch keine Botschafter-Ausweisung: Erdoğan will „keine Krise verursachen“

Archivfoto: Recep Tayyip Erdoğan, Präsident der Türkei, gestikuliert während eines Treffens. Foto: Vladimir Smirnov/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa

Präsident Recep Tayyip Erdoğan drohte am Wochenende damit, zehn Botschafter aus der Türkei auszuweisen. Er löste damit einen diplomatischen Eklat aus. Nach einer Mitteilung der Botschafter signalisiert der Präsident nun Entspannung.

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Analyse: Welches Kalkül Erdoğan mit der Botschafter-Erklärung verfolgt

Archivfoto: Recep Tayyip Erdoğan, Staatspräsident der Türkei, steht während einer Pressekonferenz im Präsidentenpalast "Huber Köşkü" am Pult. Foto: Francisco Seco/AP/dpa

Erdoğan brüskiert die Nato-Partner und erklärt zehn Botschafter zu unerwünschten Personen. Damit droht ihnen die Ausweisung. Hintergrund ist deren Einsatz für einen inhaftierten Kulturförderer. Doch Erdoğan dürfte auch die Innenpolitik im Blick haben.

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Protestnote aus Gefängnis: Wird Kavala Gericht boykottieren?

Auslöser des Streits: Der Umgang der Türkei mit dem inhaftierten Osman Kavala. Auf dem Foto spricht er im Jahr 2014 vor dem EU-Parlament. Foto: dpa

Der in der Türkei inhaftierte Kulturförderer Osman Kavala hat sich gegen Vorwürfe von Präsident Recep Tayyip Erdoğan zur Wehr gesetzt. Zugleich kündigte der 64-Jährige an, nicht mehr an Gerichtsverhandlungen teilnehmen zu wollen. Derweil müssen zehn hochrangige Diplomaten damit rechnen, des Landes verwiesen zu werden.

Erdoğans Büchse der Pandora

11,9 Millionen Dokumente: Die kürzlich vom Internationalen Netzwerk investigativer Journalisten ICIJ publizierten "Pandora Papers" offenbaren das Geschäftsgebaren türkischer Unternehmer. Foto: Clever Visuals / Unsplash

Milliardenschwere Immobilienmogule, ein alternder Präsident und Steueroasen in der Karibik: Das Szenario liest sich wie ein dystopisches Schurkenstück. Für die Türkei ist es bittere Realität. Dort füllen sich Erdoğan-treue Magnaten die Taschen und schaffen ihr Geld in Steueroasen. Was wusste der Präsident?

Die TÜGVA-Leaks offenbaren das Ausmaß der Korruption in der Türkei

Als Folge einer Reihe von Enthüllungen gerät die türkische Stiftung „Türkiye Gençlik Vakfı“ (auf Deutsch: Stiftung Türkische Jugend), kurz TÜGVA, dessen Vorsitzender der Sohn des türkischen Präsidenten ist, unter Druck. Das feuert die Debatte um Korruption im türkischen Staat weiter an. Worum es geht.

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43 Länder verurteilen China wegen Menschenrechtslage im Land

Nicolas de Rivière, Ständiger Vertreter Frankreichs bei den Vereinten Nationen, verlas die Erklärung in New York. Foto: UN-Foto/Laura Jarriel

„Folter, Zwangssterilisation, sexuelle Gewalt“: Neben der Türkei und Deutschland haben mehr als 40 weitere Nationen Menschenrechtsverletzungen Chinas an den Uiguren in der Region Xinjiang verurteilt. Die Details.

Türkei nimmt israelische Agenten wegen Spionage fest

Palästinenser werfen Steine in Richtung israelischer Streitkräfte. In der Türkei sind nun israelische Agenten bei dem Versuch der Spionage von palästinensischen Studierenden aufgeflogen. Foto: Majdi Mohammed/AP/dpa

In der Türkei sind regierungsnahen Berichten zufolge mehrere israelische Agenten verhaftet worden. Sie sollen Studierende beobachtet haben. Die Hintergründe.