Innenminister Seehofer erwartet Massen-Migration von Afghanen

Mazar-E-Sharif: Ein afghanisches Mädchen, das aufgrund von Kämpfen zwischen den Taliban und afghanischen Sicherheitskräften aus ihrer Heimat geflohen ist, blickt aus einem Zelt heraus. Tausende Menschen fliehen aus dem Land. Foto: Rahmat Gul/AP/dpa

Bundesinnenminister Horst Seehofer rechnet nach der Machtübernahme der Taliban damit, dass zwischen 300.000 und fünf Millionen weitere Afghanen die Flucht ergreifen. Erdoğans Mini-Partner Bahçeli meldet sich zu Wort und ist besorgt.

Präsident flieht, Kabul fällt: Türkei will mit Pakistan zusammenarbeiten

Van: Hulusi Akar, Verteidigungsminister der Türkei, steht an einer Sicherheitsmauer an der türkisch-iranischen Grenze in der türkischen Provinz Van. Dort werden in den kommenden Wochen viele Flüchtlinge erwartet, größtenteils aus Afghanistan. Foto: -/Turkish Defense Ministry/AP/dpa

Kabul war die letzte Großstadt in Afghanistan in den Händen der Regierung. Doch nun flieht der Präsident, und die Taliban rücken ein. Die Türkei möchte mit Pakistan zusammenarbeiten, um auf die wahrscheinliche Flüchtlingswelle vorbereitet zu sein.

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In wenigen Tagen: Türkei wird als Corona-Hochrisikogebiet eingestuft

09.08.2021, Türkei, Marmaris: Die Waldbrände treffen den Tourismus in der Türkei stellenweise schwer. Der kleine Hafen des Touristenorts in der Provinz Muğla ist leer. Jetzt kommen noch steigende Infektionszahlen und Reisewarnungen hinzu. Foto: Anne Pollmann/dpa

Spanien, Frankreich und Zypern hat es bereits erwischt. Jetzt landet mit der Türkei ein weiteres beliebtes Urlaubsland auf der Liste der Corona-Hochrisikogebiete. Und dort ist Corona nicht das einzige Problem der Tourismusbranche.

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Trotz Spannungen: Südzypern borgt türkischem Norden Strom

Symbolfoto: Ein Mann mit einer Zypern-Fahne steht vor der verlassenen Stadt Varosha. Foto: Petros Karadjias/AP/dpa

Die Regierung der Republik Zypern, die den Süden der drittgrößten Mittelmeerinsel kontrolliert, hat die Belieferung des türkischen Nordens der Insel mit Strom gebilligt.

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Über Waldbrände berichtet: Türkische Sender müssen Strafe zahlen

06.08.2021, Türkei, Milas: Ein Mann versucht, einen brennenden Baum in der türkischen Provinz Muğla zu löschen. Bei den verheerenden Waldbränden in Griechenland und der Türkei spitzt sich die Lage zu. Foto: Emre Tazegül/AP/dpa

Wegen der Berichterstattung über die Brände in der Türkei hat die Rundfunkbehörde des Landes (Rtük) Strafen gegen fünf TV-Sender verhängt.

Ankara schickt überraschend zwei Löschflugzeuge nach Griechenland

Muğla: Ein Löschflugzeug der türkischen Streitkräfte wirft über einem Waldbrand im Süden der Türkei Wasser ab. Die Waldbrände in der Türkei, die als die schlimmsten seit Beginn der Aufzeichnungen gelten, begannen am 28. Juli und wüteten tagelang in mehr als der Hälfte der türkischen Provinzen. Mindestens acht Menschen und zahllose Tiere kamen ums Leben, Dörfer und Ferienorte mussten evakuiert werden. In einigen Provinzen halten sie noch an. Foto: Emre Tazegül/AP/dpa

Ankara schickt zwei Löschflugzeuge nach Griechenland, um dort den Kampf gegen die großen Waldbrände zu unterstützen.