Die türkische Regierung verfolgt weiterhin Kritiker:innen – auch im Ausland. Vergangene Woche wurde der Neffe des muslimischen Gelehrten Fethullah Gülen in Kenia entführt. Seit Montag wird der Präsident des türkisch-kirgisischen Sapat-Schulnetzwerks Orhan Inandı vermisst. Seine Frau befürchtet das Schlimmste.
Kategorie: Politik
Wie Sedat Peker und die EU Erdoğan in Bedrängnis bringen
Can Dündar, der MIT und ein Mafiaboss: Ein brisanter Fall treibt seit Jahren die Türkei um. Es geht um die Frage, ob der türkische Geheimdienst 2014 Waffen an Terroristen in Syrien lieferte. Die EU fordert nun Aufklärung.
Anti-muslimische Schilder in Österreich: Verfassungsschutz ermittelt
Nach der Veröffentlichung einer umstrittenen „Landkarte des politischen Islam“ in Österreich sind in der Hauptstadt Wien Schilder mit Warnungen vor muslimischen Organisationen aufgetaucht. Die Hintergründe.
Auch Türkei: EU unterstützt Kandidaten mit 14 Milliarden Euro
Die Türkei und sechs weitere Länder mit offizieller Perspektive auf einen EU-Beitritt sollen bis Ende 2027 rund 14,2 Milliarden Euro an sogenannter Heranführungshilfe erhalten.
„Die CDU ist für Deutsch-Türken natürlich wählbar“
Mit Armin Laschet arbeitet sie seit Jahren zusammen, in der Staatskanzlei hat ihr Wort Gewicht. NRW-Integrationsstaatssekretärin Serap Güler (CDU) spricht im DTJ-Interview über die Rechtsaußen ihrer Partei, ihre deutsch-türkische Identität – und den Nahostkonflikt.
Çavuşoğlu in Athen: Küsschen, Umarmungen und auch Konkretes
Es gab Küsschen, Umarmungen und ein handfestes Ergebnis: Die Außenminister von Ankara und Athen haben vereinbart, dass sich ihre Regierungschefs treffen.
Im Ausland: Türkischer Geheimdienst entführt Gülen-Neffen
Erst kürzlich sorgte Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko mit der erzwungenen Notlandung eines Passagierflugzeugs, um Kritiker festzunehmen, für viel Wirbel. Doch ähnliche Entführungsaktionen gehören für den türkischen Staatspräsidenten mittlerweile zum Alltag. Zuletzt entführte sein Geheimdienst den Neffen des muslimischen Gelehrten Fethullah Gülen im Ausland.
Sedat Peker bringt erstmals Erdoğan ins Spiel
Zweimal trat der türkische Innenminister Süleyman Soylu vor die Presse. Zweimal schaffte er es, die Fragen der Journalisten unbeantwortet zu lassen. Man dürfe erst gar nicht damit anfangen, den Urheber der Fragen ernst zu nehmen. Denn diese seien erfundene Behauptungen eines Mafiosi. Der Urheber, Sedat Peker, scheint gerade erst warmzulaufen und nicht gewillt, aufzuhören.