Deutschtürke verteidigt Neonazi: Warum Mustafa Kaplan den mutmaßlichen Lübcke-Mörder vertritt

dpatopbilder - 16.06.2020, Hessen, Frankfurt/Main: Stephan Ernst (r), der des Mordes an dem Politiker Lübcke angeklagt ist, spricht mit seinem Anwalt Mustafa Kaplan, nachdem er am ersten Tag des Prozesses im Gerichtssaal im Oberlandesgericht eingetroffen ist. Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen findet vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts der Prozess gegen den mutmaßlichen Haupttäter 46-jährigen Stephan Ernst und seinen mutmaßlichen Helfer Markus H. statt. Stephan Ernst soll den nordhessischen Regierungspräsidenten Lübcke vor einem Jahr auf dessen Terrasse erschossen haben, weil sich der CDU-Politiker für Flüchtlinge eingesetzt hatte. Foto: Thomas Lohnes/Getty Images Europe/Pool/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Mustafa Kaplan ist Rechtsanwalt und Deutschtürke. Als NSU-Opferanwalt machte er einen guten Job. Nun vertritt er den Neonazi und mutmaßlichen Lübcke-Mörder Stephan Ernst. Warum?

Reisewarnung, Reisehinweis, Sicherheitshinweis: Was passiert, wenn ich trotzdem in die Türkei verreise?

Ein Mann joggt während des Sonnenuntergangs am Strand von Antalya entlang. Foto: dpa

Türkische Hoteliers hatten sehnlichst auf deutsche Touristen gehofft. Die verlängerte Reisewarnung ist für sie ein herber Rückschlag. Der Ärger wächst. Indes schaltet sich Ankara ein. Die türkische Regierung fordert, die Beschränkung „zum frühestmöglichen Zeitpunkt“ aufzuheben. Kann ich dennoch in die Türkei reisen?

Türkischer Mafiaboss Sedat Peker ist jetzt Blogger

Sedat Peker ist ein mehrfach vorbestrafter türkischer Ultra-Nationalist und Mafiosi. Er saß jahrelang wegen organisierter Kriminalität im Gefängnis und wurde im Zuge der Aufhebung der Ergenekon–Prozesse im März 2014 freigelassen. Ihm werden dutzende ungeklärte Morde zugeschrieben. Zudem fallen Mitglieder seiner Gruppierung immer wieder mit Fällen von Kindesmissbrauch auf, wovon sich Peker distanziert hat. Nach seiner Entlassung aus… Türkischer Mafiaboss Sedat Peker ist jetzt Blogger weiterlesen

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Hate Speech im türkischen Fernsehen erreicht neue Stufe

Cüneyt Özdemir im Video-Interview mit Seyda Noyan. Quelle: Screenshot/YouTube

Selbst für Cüneyt Özdemir waren die Worte von Sevda Noyan die reinste Zumutung. Der erfahrene Anchorman setzte dem Interview mit der zuletzt viel kritisierten Noyan ein promptes Ende, als diese sich von ihren heftigen Worten über vermeintliche Regimekritiker nicht distanzieren wollte. Was war im Vorfeld geschehen?

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Ausgangssperre in der Türkei: Erdoğan kündigt Wiederholung an

HANDOUT - 12.04.2020, Türkei, Istanbul: Ein Mitarbeiter in Schutzkleidung reinigt und desinfiziert die Statue eines Stiers auf dem Kadıköy-Platz zur Eindämmung der Verbreitung des neuartigen Coronavirus. Foto: Uncredited/Istanbul Mayor's Office/dpa - +++ dpa-Bildfunk +++

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat am Montag für das kommende Wochenende eine weitere Ausgangssperre in 31 Städten und Provinzen verkündet. Erdoğans frühzeitige Ankündigung am Montag kam nachdem ein kurzfristig erlassenes Ausgehverbot am Freitagabend zu chaotischen Szenen geführt hatte. Das neue 48-stündige Ausgehverbot starte am kommenden Freitag um Mitternacht (Ortszeit) und Ende Sonntag um… Ausgangssperre in der Türkei: Erdoğan kündigt Wiederholung an weiterlesen

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Corona-Gefahr in Gefängnissen: Türkei verabschiedet Gesetzesentwurf

AKP-Abgeordnete posieren im Parlament. Foto: Mustafa Elitaş Twitter/ @mustafaelitas

Ein neuer Gesetzesentwurf der türkischen Regierung hatte bei den aus mutmaßlich politischen Gründen inhaftierten Menschen und ihren Angehörigen Hoffnung aufkeimen lassen. Selbst AKP-Juristen forderten die Freilassung oder zumindest Verlegung einer großen Mehrheit der Insassen. Doch am Ende ist die Entscheidung ganz anders ausgefallen.

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Ausgangssperre in der Türkei: Innenminister erklärt Rücktritt − Erdoğan lehnt ab

ARCHIV - 21.08.2019, Türkei, Istanbul: Süleyman Soylu, Innenminister der Türkei, spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Ahmet Bolat/POOL ANADOLU/AP/dpa

Nach den chaotischen Bildern zum Start der Ausgangssperre vor zwei Tagen ist der türkische Innenminister Süleyman Soylu zurückgetreten. Er übernehme die volle Verantwortung für die am Freitag verhängte Ausgangssperre in mehreren Städten und die Folgen, teilte Soylu am Sonntag auf Twitter mit. Präsident Recep Tayyip Erdoğan lehnte allerdings den Rücktritt ab, woraufhin Soylu seinen Tweet wieder… Ausgangssperre in der Türkei: Innenminister erklärt Rücktritt − Erdoğan lehnt ab weiterlesen

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