Verurteilt wegen Terror und Hochverrat: Tausende fordern Freiheit für PKK-Führer Öcalan

17.02.2024, Nordrhein-Westfalen, Köln: Polizisten sichern eine Demonstration unter dem Motto «Freiheit für Öcalan». Sie fordern unter anderem die Freilassung des inhaftierten Führers der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Öcalan. Foto: Sascha Thelen/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Abdullah Öcalan gilt in der Türkei als Staatsfeind Nummer 1. Der Gründer und Anführer der Terrororganisation PKK hat aber nach wie vor viele Anhänger.

Scholz bringt Erzfeinde Aliyev und Paschinjan zusammen

München: Bundeskanzler Olaf Scholz (M), Nikol Paschinjan (l), Ministerpräsident der Republik Armenien, und Ilham Aliyev Präsident der Republik Aserbaidschan, kommen bei der Münchner Sicherheitskonferenz zu Gesprächen zusammen. Foto: Sven Hoppe/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der aserbaidschanische Präsident Aliyev und der armenische Premierminister Paschinjan gelten als Erzfeinde, setzen aber neuerdings auf Friedensverhandlungen. So auch auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Dort kam es auf Initiative von Bundeskanzler Scholz zu einem Treffen der beiden.

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Verteidigung: Türkei beteiligt sich an deutschem Flugabwehr-Projekt

Bekommt bald türkische Konkurrenz: Ein Kampfjet in Aktion. Foto: Timothy Holmes / Unsplash

Wegen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine will Europa seine Luftverteidigung deutlich verbessern. Ein von Deutschland angestoßenes Projekt bekommt nun zwei neue Mitgliedsstaaten. Einer davon wird die Türkei sein.

Am Valentinstag: Erdoğan besucht al-Sisi – erstmals seit über einem Jahrzehnt

Recep Tayyip Erdoğan (l.), Präsident der Türkei, und Abdel Fattah Al-Sissi, Präsident von Ägypten, nach ihrem Treffen im Heliopolis-Palast in Kairo. Foto: Turkish Presidency/Turkish Presidency/AP/dpa

Nach jahrelanger diplomatischer Eiszeit haben sich der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan und der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi angenähert, ausgerechnet am Valentinstag. „Ich bin überzeugt, dass dieser Besuch ein neuer Wendepunkt sein wird“, sagte Erdoğan in Kairo. Al-Sisi sprach von einem „neuen Kapitel“ in den Beziehungen beider Länder. 

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Steinmeier in Zypern: Bundespräsident will bei der Wiedervereinigung helfen

12.02.2024, Zypern, Nikosia: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht das "Home for Cooperation", ein Gemeinschaftszentrum in der Pufferzone Nikosias, welches den Austausch beider zyprischer Gemeinschaften fördert. Bundespräsident Steinmeier besucht 20 Jahre nach dem Beitritt des Landes zur Europäischen Union (EU) und 50 Jahre nach der Teilung der Insel als erster deutscher Bundespräsident das Land im östlichen Mittelmeer. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Seit 50 Jahren ist Zypern geteilt. Zahlreiche Vermittlungsversuche der UN sind gescheitert. Nun soll es einen neuen Anlauf geben. Aus Deutschland kommen positive Signale der Unterstützung.

Putins Türkei-Reise verzögert sich: Was steckt dahinter?

Im Fokus: Wladimir Putin, Präsident von Russland, und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdoğan. Foto: Mikhail Klimentyev/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa

Die geplante Türkei-Reise des russischen Präsidenten Wladimir Putin wurde überraschend verschoben. Das wirft Fragen auf. Geplant für kommende Woche, wäre es der erste Besuch Putin in einem NATO-Mitgliedsland seit Beginn der Ukraine-Krise gewesen.

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Soldaten gesucht: Bundeswehr wirbt auf Türkisch

Soldaten der Fallschirmjägerregimenter 26 und 31 der Luftlandebrigade 1. Foto: Bundeswehr/Marco Dorow

Angesichts zunehmender geopolitischer Spannungen hat Deutschland beschlossen, türkische Staatsbürger für die Bundeswehr anzuwerben. Diese Entscheidung erfolgt vor dem Hintergrund der aktuellen Sicherheitslage in Europa.

Türkei gedenkt Erdbeben-Toten – Pfiffe für Regierung und Opposition

06.02.2024, Türkei, Antakya: Eine Frau weint, als sie sich mit anderen zu einer Schweigeminute anlässlich des ersten Jahrestages des katastrophalen Erdbebens in der südtürkischen Stadt Antakya versammelt. Vor einem Jahr waren bei einem schweren Erdbeben im Südosten der Türkei mehrere zehntausend Menschen ums Leben gekommen. Foto: Metin Yoksu/AP +++ dpa-Bildfunk +++

Vor einem Jahr erschütterten schwere Erdbeben die Türkei und das Nachbarland Syrien, Zehntausende Menschen starben. Am Montagabend und Dienstag gab es in zahlreichen Städten Gedenkveranstaltungen.