Pässe, Service, Kredite: Steuern in der Türkei werden deutlich erhöht

08.07.2023, Türkei, Istanbul: Recep Tayyip Erdogan, Präsident der Türkei, hört das Statement des ukrainischen Präsidenten Selenskyj am Ende einer gemeinsamen Pressekonferenz nach ihrem Treffen in Istanbul, Türkei, am frühen Samstag. Foto: Francisco Seco/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Angesichts der schwierigen Wirtschaftslage und immensen Kosten nach den verheerenden Erdbeben hat die türkische Regierung mehrere Steuern mit sofortiger Wirkung teils deutlich erhöht. Betroffen sind unter anderem die Mehrwertsteuer und Steuern auf Privatkredite.

Selenskyj kommt nach Istanbul – Lösung für Getreideabkommen in Sicht?

Archivfoto: Recep Tayyip Erdoğan unterhält sich bei seinem Besuch in Kiew mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Foto: -/Ukrainian Presidential Press Office/AP/dpa

Der ukrainische Präsident Selenskyj ist am Freitag für ein Treffen mit dem türkischen Präsidenten Erdoğan in der Türkei. Gesprochen soll neben dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine auch über das demnächst auslaufende Getreideabkommen.

Israel: Armee beendet größten Militäreinsatz seit zwanzig Jahren

Berlin: Die Teilnehmerin einer Kundgebung auf dem Potsdamer Platz hält ein Plakat "Freiheit für Ahmad Manasra". Israel hatte in der Nacht zum Montag eine der größten Militäroperationen im Westjordanland und dem Flüchtlingslager Dschenin seit Jahrzehnten begonnen. Foto: Soeren Stache/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Es war der größte Militäreinsatz Israels im besetzten Westjordanland seit Jahrzehnten. Nach blutigen Kämpfen zogen sich die Truppen nun wieder aus Dschenin zurück. Ihre Rückkehr scheint jedoch nur eine Frage der Zeit.

Dringliche Debatte zu Koranverbrennung im Menschenrechtsrat

30.06.2023, Iran, Teheran: Ein iranischer Demonstrant hält eine Kopie des Korans, des heiligen Buches des Islam, während eines Protests gegen die Verbrennung eines Korans in Schweden vor der schwedischen Botschaft in Teheran. Im Iran haben Religionsstudenten nach der Koranverbrennung in Stockholm vor der schwedischen Botschaft demonstriert. Foto: Vahid Salemi/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Nach der Koranverbrennung in Schweden haben islamische Länder eine dringliche Debatte im UN-Menschenrechtsrat gefordert, die nun abgehalten wird. Der türkische Außenminister äußerte sich besorgt, in Frage gestellt wird weiterhin Schwedens NATO-Mitgliedschaft.

Koranverbrennung in Schweden: Iran reagiert mit am heftigsten in der islamischen Welt

Archivfoto: Hussein Amirabdollahian, Außenminister von Iran, spricht während der 52. Sitzung des Menschenrechtsrates im europäischen Hauptsitz der Vereinten Nationen. Foto: Salvatore Di Nolfi/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der Iran stoppt nach einer abermaligen Koranverbrennung in Stockholm die Entsendung eines neuen Botschafters nach Schweden. Die dortige Regierung verurteilt den Vorfall scharf.

Bagdad fordert Auslieferung des Koranverbrenners von Schweden

Bagdad: Anhänger des schiitischen Geistlichen Moqtada Sadr verbrennen eine Regenbogenfahne während einer Demonstration vor der schwedischen Botschaft. Foto: Hadi Mizban/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

„Wütend“: Diese Stimmung will der Geistliche Muktada al-Sadr im Irak auf der Straße sehen, nachdem aus dem Irak stammender Mann in Stockholm einen Koran angezündet hatte. Tausende folgen seinem Aufruf. Auch im Iran ziehen einige auf die Straße.

Extremismus in Deutschland: Türkischer Geheimdienst hat Gegner im Visier

Auch vom Smartphone schöpfen türkische Nachrichtendienste sensible Daten politischer Gegner ab. Foto: Shutterstock

Geheimdienste und Spionage: Deutschland bleibt für türkische Nachrichtendienste interessant. Politische Gegner der türkischen Regierung werden bis in die Bundesrepublik verfolgt und ausgespäht. Der neue Verfassungsschutzbericht zeichnet ein erschreckendes Bild.