Blinken in Ankara: Gesprächsbedarf in Sachen NATO und F-16-Kampfjets

Ankara: Antony Blinken, Außenminister der USA, spricht mit Journalisten während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem türkischen Amtskollegen Çavuşoğlu. Foto: Burhan Özbilici/AP/dpa

US-Außenminister Antony Blinken hat bei einem Besuch in der Türkei mit Nachdruck für eine baldige Aufnahme Schwedens und Finnlands in die NATO geworben.

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Dritter Jahrestag Hanau: Leere Versprechen, noch weniger Umsetzung

Hanau: Boris Rhein (CDU, von links nach rechts), Ministerpräsident von Hessen, Claus Kaminsky (SPD), Oberbürgermeister von Hanau, und Nancy Faeser (SPD), Bundesinnenministerin, stehen auf dem Hanauer Hauptfriedhof zwischen Gräbern der beim rassistischen Anschlag getöteten Menschen. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Im Gedenken an die Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau hat der Oberbürgermeister der hessischen Stadt, Claus Kaminsky (SPD), zum Kampf gegen Hass, Rassismus und Hetze aufgerufen.

Absurde Spende: Türkische Zentralbank gibt Steuergeld an Erdbebenopfer

Şahap Kavcıoğlu, Chef der Zentralbank, meldete sich telefonisch bei der Spendenaktion. Foto: Screenshot/ATV

Die türkische Regierung hat in einer Live-Sendung Spenden für die Provinzen gesammelt, die von Erdbeben betroffen sind. Die Spende der Zentralbank in Höhe von 30 Milliarden TL hat jedoch Kontroversen ausgelöst.

Assad: Krieg hat Syrer auf Umgang mit Erdbeben vorbereitet

Auf diesem von der offiziellen syrischen Nachrichtenagentur SANA veröffentlichten Foto besuchen Baschar al-Assad (M.), Präsident von Syrien, und seine Frau Asma betroffene Gebiete der Erdbebenkatastrophe in Syrien. Foto: Uncredited/SANA/AP/dpa

Syriens Präsident Baschar al-Assad hat in einer Fernsehansprache einen düsteren Zusammenhang hergestellt zwischen der Erdbeben-Katastrophe und dem von ihm befeuerten Bürgerkrieg im Land. Welche sarkastischen Worte er wählte.

Visa-„Erleichterungen“ für Türken stoßen auf Unverständnis

Im Fokus: Nancy Faeser (SPD), Bundesministerin für Inneres und Heimat. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Großspurig war angekündigt worden, dass vom Erdbeben betroffene Menschen in der Türkei unkompliziert ein Besuchsvisum beantragen könnten, um bei Verwandten oder Freunden in Deutschland unterzukommen. Das erwies sich jedoch als Trugschluss. Einen großen Unterschied zu sonstigen Bestimmungen gibt es nämlich nicht.

„Erdbeben-Diplomatie“: Wie die Katastrophe alte Feinde eint

In der Krise vereint: Mevlut Çavuşoğlu (r.), Außenminister der Türkei, und Ararat Mirzoyan, Außenminister von Armenien. Çavuşoğlu bedankte sich bei seinem Amtskollegen für dessen Solidaritätsbesuch in Ankara nach dem Erdbeben. Foto: Burhan Ozbilici/AP/dpa

Griechenland reagierte schnell und mit großer Anteilnahme auf das Erdbeben in der Türkei. Armenien leistete nach jahrelangen Feindseligkeiten Hilfe im Katastrophengebiet. Eine neue „Erdbeben-Diplomatie“ könnte den Weg in eine friedlichere Zukunft ebnen. 

Stoltenberg zu Koranverbrennung: „Verstehe und teile den Schmerz“

Ankara: Mevlüt Çavuşoğlu (r), Außenminister der Türkei, und Jens Stoltenberg, NATO-Generalsekretär, halten eine gemeinsame Pressekonferenz ab. Foto: Burhan Özbilici/AP/dpa

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat bei einem Besuch in der Türkei Verständnis für die Empörung über die jüngste Koranverbrennung in Schweden gezeigt.

Krise in der Türkei: Die wirtschaftlichen Folgen der Erdbeben-Katastrophe

Ein Baustellenfahrzeug entfernt die Trümmer eines zerstörten Gebäudes. Foto: Shadati/XinHua/dpa

Das Erdbeben in der Türkei trifft ein wirtschaftlich geschwächtes Land. Allein der Wiederaufbau der verwüsteten Region wird viele Milliarden kosten. Anleger befürchten eine Rezession – und könnten Recht behalten.