Lässt Erdoğan seinen Innenminister fallen?

Süleyman Soylu (r.) ist aktuell türkischer Innenminister. Doch mit Recep Tayyip Erdogan ist er nicht immer einer Meinung.

Eine Woche nach dem Terroranschlag auf der belebten Istanbuler Einkaufsmeile Istiklal wird ein inneres Zerwürfnis der türkischen Regierung sichtbar. Welche Rolle spielen die USA und lässt Präsident Erdoğan seinen Innenminister nun fallen?

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YPG antwortet auf Militäroffensive der Türkei mit Raketenangriffen

Auf Twitter teilten einige Accounts das Video, das den Raketenangriff in Kilis zeigt, mit dem Kommentar "Vergeltung". Foto: Screenshot/Twitter

Nach Luftangriffen des türkischen Militärs auf Stellungen kurdischer Terrorgruppen hat es staatlichen Medien zufolge zwei Raketenbeschüsse in der Türkei nahe der syrischen Grenze gegeben.

„Abrechnungszeit“: Türkei bombardiert Norden von Syrien und Irak

Der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar (Bildmitte) verbrachte die Nacht im Operationszentrum der Luftwaffe. Foto: T.C. Millî Savunma Bakanlığı/Twitter

Die Türkei macht kurdische Terrorgruppen für den Anschlag in Istanbul verantwortlich – und beginnt womöglich ihre lange angekündigte Militäroffensive in Syrien und Irak. Bei der türkischen „Abrechnung“ sterben Dutzende.

Lob für die Türkei: Getreide-Abkommen kurz vor Ablauf verlängert

Im Schwarzen Meer ankernde Frachtschiffe warten auf die Durchfahrt durch die Meerenge Bosporus. Foto: Khalil Hamra/AP/dpa

Ukrainisches Getreide soll weiter sicher über das Schwarze Meer ausgeführt werden können. Russland, die Ukraine, die Vereinten Nationen und die Türkei haben sich auf eine Verlängerung des Getreideabkommens geeinigt.

Netanjahu ruft Erdoğan an: Israel und Türkei starten diplomatischen Neuanfang

Benjamin Netanjahu, designierter Ministerpräsident von Israel, gibt eine Erklärung ab. Netanjahu und der türkische Staatschef Erdoğan wollen weiter an der Verbesserung der israelisch-türkischen Beziehungen arbeiten. Foto: Maya Alleruzzo/AP/dpa

Seit mehr als einem Jahrzehnt gilt das Verhältnis zwischen Israel und der Türkei als belastet. Nach einer vorsichtigen Annäherung sollen nun wieder Botschafter ausgetauscht werden.

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Akşener prangert Versäumnisse bei Terrorbekämpfung an

Archivfoto: Meral Akşener (r.) und Ali Babacan treffen sich vor einer Sitzung der sechs Oppositionsparteien („Sechser-Tisch“). Foto: Meral Akşener/Facebook

Nach dem Anschlag in Istanbul hat die türkische Opposition der Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdoğan Versäumnisse im Umgang mit terroristischen Bedrohungen vorgeworfen.

Iran driftet ab: Nuklear-Gespräche nicht gewünscht – weitere Todesurteile

Symbolfoto: Carlos Queiroz (von links nach rechts), Trainer der Nationalmannschaft des Iran, Hamid Sajjadi, Minister für Sport und Jugend des Iran, Ebrahim Raisi, Präsident des Iran, und Mehdi Taj, Präsident des iranischen Fußballverbandes, während eines Treffens zwischen der iranischen Fußballnationalmannschaft, die an der in wenigen Tagen beginnenden WM teilnimmt, mit dem Präsidenten im Präsidialamt. Foto: -/Office of the Iranian Presidency via AP/dpa

Der Iran möchte von möglichen Gesprächen mit der Atomenergiebehörde nichts mehr wissen. Währenddessen wird ein Todesurteil nach dem anderen ausgesprochen.

Proteste im Iran: Zweites Todesurteil gegen einen Demonstranten

Zwei iranische Frauen gehen auf einem Bürgersteig, ohne ihr vorgeschriebenes islamisches Kopftuch zu tragen. In den vergangenen zwei Monaten kam es im Iran zu regierungsfeindlichen Protesten. Foto: Vahid Salemi/AP/dpa

Wegen Waffenbesitz und dem Anzünden eines Motorrads: Im Zusammenhang mit den systemkritischen Protesten im Iran ist dort ein weiterer Demonstrant zum Tode verurteilt worden.