Nicht nur für die Türkei: EM-Aus auch für Halil Umut Meler

Auf dem Foto hält FIFA-Schiedsrichter Halil Umut Meler den EM-Ball in der Hand, flankiert von seinen Assistenten Mustafa Emre Eyisoy (links) und Kerem Ersoy (rechts). Foto: TFF

Auch für den türkischen Schiedsrichter Halil Umut Meler ist die Fußball-Europameisterschaft 2024 vorbei. Nach drei geleiteten Partien, darunter dem rekordverdächtigen Achtelfinale zwischen England und der Slowakei, kehrte Meler mit seinem Team letzte Woche in die Heimat zurück.

Niederlande dreht das Spiel: Türkei verpasst EM-Halbfinale nur knapp

06.07.2024, Berlin: Fußball, UEFA Euro 2024, EM, Niederlande - Türkei, Finalrunde, Viertelfinale, Olympiastadion Berlin, Hakan Calhanoglu von der Türkei applaudiert neben Trainer Vincenzo Montella (l) nach der Niederlage. Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Zur Halbzeit und lange danach führte die Türkei im EM-Viertelfinale vor den Augen ihres Präsidenten gegen die Niederlande. Doch dran drehte die Elftal das Spiel binnen weniger Minuten und gewann mit 2:1. Eine Schlussoffensive konnte das EM-Aus der Türkei nicht mehr abwenden.

Türkei bei der EM: Noch Underdog oder schon Titelanwärter?

02.07.2024, Sachsen, Leipzig: Fußball, UEFA Euro 2024, EM, Österreich - Türkei, Finalrunde, Achtelfinale, Leipzig Stadion, Türkische Fans zeigen ein Plakat nach dem Spiel mit der Aufschrift "Kebab größer Schnitzel". Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die türkischen Fans schwimmen auf einer Welle der Euphorie. Zwar traute man der Türkei das Erreichen des Achtelfinales zu, aber ein Sieg über Österreich? Dabei hat die Türkei historisch mehrfach bewiesen, dass sie eine starke Turniermannschaft sein kann. Bereits zweimal sorgte sie für Überraschungen.

Eklat um Wolfsgruß: UEFA sperrt Türkei-Abwehrspieler Demiral

02.07.2024, Sachsen, Leipzig: Fußball, UEFA Euro 2024, EM, Österreich - Türkei, Finalrunde, Achtelfinale, Leipzig Stadion, Merih Demiral (oben M) von der Türkei erzielt den Treffer zum 2:0. Foto: Robert Michael/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der sogenannte Wolfsgruß wird dem türkischen Nationalspieler Demiral zum Verhängnis. Er fehlt seiner Mannschaft nun im EM-Viertelfinale gegen die Niederlande. Und womöglich darüber hinaus.

Türkei war nicht zu sehen: Telekom entschädigt Magenta-Kunden

ARCHIV - 08.06.2021, Bayern, Ismaning: Ein Kameramann filmt bei der Vorstellung des EM-Studios von Telekom / MagentaTV. MagentaTV zeigt als einziger Sender alle 51 EM-Spiele live aus dem neuen Studio. Kunden sollen jetzt für einen Fehler entschädigt werden. (zu dpa: «Telekom entschädigt Kunden von MagentaTV nach EM-Problemen») Foto: Sven Hoppe/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Neukunden konnten das EM-Spiel zwischen Österreich und der Türkei nicht ohne Probleme sehen. Der übertragende Sender reagiert nun und entschädigt die Fans.

Demiral-Wolfsgruß weitet sich zur diplomatischen Krise aus

Eine Hand zeigt den "Wolfsgruß" der Grauen Wölfe während einer Pro-Türkischen Demonstration. Foto: picture alliance / dpa

Der türkische Nationalspieler Demiral zeigt den sogenannten Wolfsgruß bei der Fußball-EM und zieht damit Kritik auf sich. Nun hat der Torjubel politische Konsequenzen.

Merih Demiral und der Wolfsgruß: Was hat es damit eigentlich auf sich?

Merih Demiral (r.) jubelt nach seinem zweiten Treffer mit senem Mitspieler Ferdi Kadıoğlu. Foto: Hendrik Schmidt/dpa

Mit dem Zeigen des Wolfsgrußes beim Achtelfinale gegen Österreich hat der türkische Fußballer Merih Demiral eine Debatte entfacht und den Erfolg der Nationalmannschaft leider ein wenig in den Schatten gestellt. Was steckt hinter dem Symbol? Sicher ist: Es ist tief in der türkischen Geschichte verwurzelt.