Kopfschütteln in Deutschland: Flughafen-Hilfe aus der Türkei droht im Fiasko zu enden

Baden-Württemberg, Stuttgart: Fluggäste steigen am Flughafen in einen Airbus A320 NEO der türkischen Fluggesellschaft Pegasus. Am ersten Ferienwochenende (30./31.07.22) war in Baden-Württemberg an den Flughäfen, auf der Straße, den Bahnhöfen und Fernbusbahnhöfen viel los. Foto: Christoph Schmidt/dpa

Aus der Türkei sollten 2000 Aushilfen kommen, um das Chaos an den deutschen Flughäfen zu lindern. Dass nun deutlich weniger Menschen mitanpacken, liegt aus Sicht der Verbände an bürokratischen Vorgaben.

Inflation in der Türkei steigt ungehindert weiter

Es gibt kaum einen Bereich, der nicht von der Inflation betroffen wäre. Auch die Preise für das beliebte Süßwarengebäck Baklava sind enorm gestiegen. Foto: pixabay

In der Türkei zieht die Inflation auf sehr hohem Niveau weiter an. Im Juli stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 79,6 Prozent, wie das nationale Statistikamt am Mittwoch in Ankara mitteilte.

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Getreide aus der Ukraine: Istanbul gibt grünes Licht

Istanbul: Das Frachtschiff "Razoni" kam gestern an der Meerenge vom Bosporus an. Jetzt steuert es den Libanon an. Foto: Khalil Hamra/AP/dpa

Wegen des russischen Angriffskrieges stecken Millionen Tonnen ukrainisches Getreide fest. Der Frachter „Razoni“ hat nun die erste schwierige Etappe hinter sich. 

Ende der Getreide-Blockade: Erster Job für Istanbuler Kontrollzentrum

Odessa: Das unter der Flagge von Sierra Leone fahrende Frachtschiff "Razoni" mit 26.000 Tonnen ukrainischem Getreide an Bord verlässt den Hafen in der Region Odessa. Es wird in der Nacht zu Mittwoch zur Inspektion in der Türkei erwartet. Foto: ---/Ukrinform/dpa

Zeitweilig sah es so aus, als könne der mühsam in Istanbul ausgehandelte Deal zum Export von ukrainischem Getreide platzen. Nun aber verließ das erste Schiff seit Kriegsbeginn den Hafen von Odessa. Die Reise ist gefährlich, aber sie gibt auch Hoffnung.

Kontrollzentrum in Istanbul beginnt mit seiner Arbeit

22.07.2022, Türkei, Istanbul: Sergej Schoigu (l.), Verteidigungsminister von Russland, und Hulusi Akar, Verteidigungsminister der Türkei, stehen bei ihrem Treffen für ein Foto nebeneinander. Russland und die Ukraine haben mit den Vereinten Nationen und der Türkei am vergangenen Freitag eine Lösung für die Ausfuhr von Millionen Tonnen Getreide aus der Ukraine vereinbart. Foto: Vadim Savitsky/Russian Defense Ministry Press Service/AP/dpa

In der Millionenmetropole Istanbul wird am heutigen Mittwoch ein Zentrum zur Kontrolle von ukrainischen Getreideausfuhren über das Schwarze Meer eröffnet. Es hat unter anderem die Aufgabe, zu kontrollieren, dass die passierenden Schiffe keine Waffen transportieren.

Arbeitgeberpräsident: Wohlstand in Deutschland massiv in Gefahr

Zwei Senioren sitzen am Bodensee auf einer Bank. Viele Arbeitskräfte treten in Deutschland in den kommenden Jahren ihre Rente an. Foto: pixabay

Man merkt es in Restaurants, bei Handwerksbetrieben oder in vielen anderen Branchen: Es fehlen Fachkräfte. Was das bedeuten könnte, beschreibt der Arbeitgeberpräsident.

Ein Tag nach Diplomatie-Erfolg von Erdoğan: Russland beschießt ukrainischen Hafen

Türkei, Istanbul: Antonio Guterres (vorn l.), UN-Generalsekretär, und Recep Tayyip Erdoğan (r.), Präsident der Türkei, sitzen während einer Unterzeichnungszeremonie im Dolmabahçe-Palast, während im Hintergrund Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu (l.) und der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar Dokumente austauschen. Foto: Vadim Savitsky/Russian Defense Ministry Press Service/AP/dpa

Einen Tag nach der Vereinbarung über die Ausfuhr von ukrainischem Getreide über das Schwarze Meer hat Russland nach Angaben aus Kiew den Hafen von Odessa mit Raketen beschossen.

Immer mehr Arbeitskräfte kommen aus Nicht-EU-Staaten

Eine Person füllt einen Einbürgerungstest aus. Foto: Uli Deck/dpa

Innerhalb von zehn Jahren hat sich in Deutschland die Zahl der Arbeitskräfte verdreifacht, die aus Nicht-EU-Staaten eingewandert sind. Die Türkei spielt dabei keine prominente Rolle mehr.