Türkische Währungskrise: Vorhersager angeklagt

Symbolbild: Auf dem Bildschirm eines Smartphones sieht man das Logo der App Twitter. Foto: Fabian Sommer/dpa

Die türkische Lira hat in den vergangenen Jahren deutlich an Wert verloren – wegen Tweets, die das bereits 2018 vorhersagten, stehen 38 Angeklagte in Istanbul vor Gericht.

„Zins-Plage“: Lira stürzt nach Erdoğan-Rede weiter ab

Archivfoto: Recep Tayyip Erdoğan, Präsident der Türkei, spricht während einer Pressekonferenz nach einer Kabinettssitzung. Foto: -/Turkish Presidency/AP/dpa

Vor einer wichtigen geldpolitischen Entscheidung der türkischen Zentralbank hat sich Präsident Recep Tayyip Erdoğan erneut deutlich für niedrige Zinsen ausgesprochen und Zinsen als „Plage“ bezeichnet. Die Notenbank reagierte am Donnerstag.

Strom-Krise im Gazastreifen abgewendet

Symbolfoto: Eine Steckdosenleiste liegt auf einem Tisch. Ohne Strom geht heutzutage in den allermeisten Haushalten nichts. Foto: Sina Schuldt/dpa

Eine drohende Krise bei der Stromversorgung der Menschen im Gazastreifen ist vorerst abgewendet. Nach einem Stopp von Katar finanzierter Treibstoff-Lieferungen in den Gazastreifen hatte die dortige Energiebehörde am Samstag davor gewarnt.

Belek wird zum Trainingslager für deutsche Sportler

Das erweiterte Olympia-Team sowie die Medaillen-Gewinnerinnen und -Gewinner der U23-EM konnten in Belek Kraft tanken. Foto: Gloria Sport Resorts

Fußball-Zweitligist FC Schalke 04 wird in der Winterpause ein einwöchiges Trainingslager im türkischen Belek absolvieren. Auch die DLV-Nationalmannschaft hat mit einem Trainingslager in der Türkei die Arbeit für den kommenden Olympiazyklus aufgenommen.

Türkische Inflation: Gefangen in der Lira-Abwärtsspirale

Die Inflation in der Türkei steigt, der Lira-Kurs sinkt. Es droht eine Abwärtsspirale. Foto: Phillipe D. / Unsplash

Die Inflation in der Türkei legt weiter zu. Im Oktober stiegen die landesweiten Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 19,9 Prozent, teilte das Statistikamt am Mittwoch mit. Die Hintergründe.

Wie die „Gastarbeiter“ der ersten Stunde Deutschland erlebten

Duisburg: Selahattin Civelek (l.), 71 Jahre, Gastarbeiter seit 1973, und Şerafettin Tüzün (r.), 81 Jahre, seit 1964 in Deutschland, sitzen auf dem Sofa. In der Mitte steht Saadettin Tüzün. Foto: Federico Gambarini/dpa

Sie kamen nur mit dem Allernötigsten – über das Anwerbeabkommen mit der Türkei vom Oktober 1961. Die „Gastarbeiter“ nahmen harte Arbeit und karge Umstände hin. Zwei von ihnen berichten von guten Löhnen, sozialer Isolation – und „dreckiger Arbeit“.

Erdoğans Büchse der Pandora

11,9 Millionen Dokumente: Die kürzlich vom Internationalen Netzwerk investigativer Journalisten ICIJ publizierten "Pandora Papers" offenbaren das Geschäftsgebaren türkischer Unternehmer. Foto: Clever Visuals / Unsplash

Milliardenschwere Immobilienmogule, ein alternder Präsident und Steueroasen in der Karibik: Das Szenario liest sich wie ein dystopisches Schurkenstück. Für die Türkei ist es bittere Realität. Dort füllen sich Erdoğan-treue Magnaten die Taschen und schaffen ihr Geld in Steueroasen. Was wusste der Präsident?