Kampf gegen Dissidenten: Interpol sperrt Türkei für Nutzung seiner Passdatenbank

Hinter Stacheldraht: Nach dem gescheiterten Putsch von 2016 wurden mutmaßliche Gülen-Anhänger:innen weltweit verfolgt – auch via Interpol. Foto: Engin Akyurt/Unsplash

Interpol hat den Zugang der Türkei zur Datenbank über verlorene und gestohlene Pässe vorübergehend ausgesetzt. Diese Maßnahme erfolgte, nachdem bekannt wurde, dass die Türkei Systeme der internationalen Polizeiorganisation nutzt, um im Ausland lebende Dissidenten zu verfolgen.

„DAVA“ mit knapp 1000 Followern auf Instagram – alles nur ein Hype?

Die DAVA steht noch am Anfang des Weges. Sie will nach eigenen Angaben kein Erdoğan-Ableger sein. Ist das glaubwürdig?

Vor rund einem Monat gab es in der deutschen Medienlandschaft eine Art Sensations-Berichterstattung. Die angekündigte Parteineugründung mit dem Namen „DAVA“ sorgte für Schlagzeilen. Die Bild titelte unter anderem: „Jetzt kommt die Erdogan-Partei“ oder „Sorge wegen seiner neuen Partei: Faeser warnt Erdogan“. Auch seriöse Medien wie die Tagesthemen, das ZDF heute journal und weitere zogen nach.… „DAVA“ mit knapp 1000 Followern auf Instagram – alles nur ein Hype? weiterlesen

Wegen Tinder: Beşiktaş wirft Emirhan Delibaş raus

Der 21-jährige Emirhan Delibaş wurde von Beşiktaş Istanbul suspendiert. Foto: Instagram

Beşiktaş Istanbul soll Berichten zufolge den 21-jährigen Spieler Emirhan Delibaş entlassen haben. Demnach soll dieser die Dating-App „Tinder“ verwendet und sich mit dem Trikot des Vereins präsentiert haben. Der Spieler selbst weist die Anschuldigungen jedoch vehement zurück.

Uiguren ausspioniert? Mehrere Verhaftungen in Istanbul

Im Fokus: Männer der uigurischen Minderheit. Foto: epa Filip Singer/epa/dpa

In Istanbul sind sechs Menschen wegen des Verdachts der Spionage festgenommen worden. Das berichtet der staatliche Rundfunksender TRT. Den Verdächtigen wird vorgeworfen, für die chinesischen Behörden Informationen über uigurische Personen und Vereinigungen in der Türkei gesammelt zu haben.

Mehrere Festnahmen und Lizenzentzug nach Erdrutsch in der Türkei

ARCHIV - 13.02.2024, Türkei, Ilic: Journalisten arbeiten neben der Copler-Goldmine in der Nähe des Dorfes Ilic in der Provinz Erzincan im Osten der Türkei. In der Goldmine hat sich am Dienstag ein Erdrutsch ereignet. Mehrere Menschen werden vermisst. (zu dpa: «Sechs Festnahmen und Lizenzentzug nach Erdrutsch in Türkei») Foto: Uncredited/IHA/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Neun Menschen wurden verschüttet, als sich letzte Woche Dienstag plötzlich Erdmassen an einer Goldmine im Osten der Türkei lösten. Nach ihnen wird immer noch fieberhaft gesucht.

Verurteilt wegen Terror und Hochverrat: Tausende fordern Freiheit für PKK-Führer Öcalan

17.02.2024, Nordrhein-Westfalen, Köln: Polizisten sichern eine Demonstration unter dem Motto «Freiheit für Öcalan». Sie fordern unter anderem die Freilassung des inhaftierten Führers der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Öcalan. Foto: Sascha Thelen/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Abdullah Öcalan gilt in der Türkei als Staatsfeind Nummer 1. Der Gründer und Anführer der Terrororganisation PKK hat aber nach wie vor viele Anhänger.

Scholz bringt Erzfeinde Aliyev und Paschinjan zusammen

München: Bundeskanzler Olaf Scholz (M), Nikol Paschinjan (l), Ministerpräsident der Republik Armenien, und Ilham Aliyev Präsident der Republik Aserbaidschan, kommen bei der Münchner Sicherheitskonferenz zu Gesprächen zusammen. Foto: Sven Hoppe/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der aserbaidschanische Präsident Aliyev und der armenische Premierminister Paschinjan gelten als Erzfeinde, setzen aber neuerdings auf Friedensverhandlungen. So auch auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Dort kam es auf Initiative von Bundeskanzler Scholz zu einem Treffen der beiden.

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Per Lieferdienst: Moscheen in Deutschland erhalten Hassbotschaften

Hass und Hetze frei Haus: Per Lieferdienst erhielt eine Essener Moschee Hassbotschaften. Es ist nicht der erste Fall dieser Art. Foto: Mika Baumeister / Unsplash

Neue Form der rechtsextremen Hetze: Zum wiederholten Male waren Moscheen in Essen und Bielefeld Ziel von Hassnachrichten – übermittelt durch unbestellte Essenslieferungen. Bislang unbekannte Täter instrumentalisieren dafür den Lieferdienst Lieferando. Nun ermittelt der Staatsschutz.