Ein Jahr nach den Erdbeben in der Türkei: Der Schock sitzt nach wie vor tief

In Antakya wurde eine Zeltstadt für die Überlebenden des Erdbebens im Stadtzentrum errichtet. Foto: Bradley Secker/dpa

Zehntausende Tote, zerstörte Städte, Millionen Tonnen Schutt und Müll: Selbst ein Jahr nach der schweren Erdbebenserie in der Türkei und Nordsyrien sitzt der Schock noch tief. Die Folgen sind in den betroffenen Gebieten bis heute sicht- und spürbar, was bei dem Ausmaß der Katastrophe aber auch wenig verwunderlich ist.

Heißt Rapper Haftbefehl bald „Fahrerflucht“?

Quelle: Facebook/Haftbefehl

Musiker machen in der Regel mit ihrer Musik auf sich aufmerksam. Doch manchmal geraten sie auch anderweitig in die Schlagzeilen. So nun auch Rapper Haftbefehl, der im Verdacht steht, einen Unfall begangen und sich vom Ort des Geschehens entfernt zu haben.

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„Systematische Verstöße“: EU-Parlamentarier rügen Türkei wegen Menschenrechtsverletzungen

Archivfoto: Andrej Hunko, deutscher Unterzeichner der Erklärung, nimmt an einer Sitzung der Parlamentarischen Versammlung des Europarats teil. Foto: Klara Beck/Council of Europe

24 Mitglieder des Europäischen Parlaments haben in einer gemeinsamen Erklärung deutliche Kritik an systematischen Menschenrechtsverletzungen in der Türkei geübt. Besonders alarmierend sind dabei Fälle von erzwungenem Verschwinden und die eklatante Missachtung fundamentaler rechtsstaatlicher Prinzipien.

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Auf wen Dava setzt – und welche Chancen sie hat

Die deutsche und die türkische Flagge sind an Fahnenmasten vor einer Moschee zu sehen. Foto: picture alliance / Christian Charisius/dpa

Brauchen Menschen mit türkischem Migrationshintergrund eigene Parteien, die ihre Interessen vertreten? Nein, meint die Türkische Gemeinde. Auch eine Politologin räumt Neugründungen, wie der Dava, kaum Chancen ein.

Schnellere Einbürgerung: Bundesrat billigt Doppelpass

Eine aus Indien stammende Frau hält nach der Einbürgerung ihren neuen Pass in den Händen. Foto: Fabian Sommer/dpa

Wer in Deutschland lebt, kann künftig schneller eingebürgert werden. Nach dem Bundestag hat nun auch der Bundesrat die bis zuletzt hochumstrittene Reform des Staatsangehörigkeitsrechts gebilligt. Das findet nicht überall Zustimmung.

269 Tote: Bauunternehmer weist Schuld von sich

Auch deutsche Helfer waren nach den Erbeben in der türkischen Provinz Hatay. DFoto: -/THW/dpa

Yaşar Coşkun, der Bauunternehmer der Rönesans-Residenz in Antakya, die 269 Menschen unter sich begrub, ist sich keiner Schuld bewusst. Bald könnte er dennoch vor Gericht stehen. Seine Aussagen werfen kurz vor dem Jahrestag der verheerenden Erdbeben in der Türkei ein Schlaglicht auf die Verantwortlichen.

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Deutschland: Zuwanderung als Motor des Arbeitsmarktes

In Deutschland gehen mehr Fachkräfte in den Ruhestand als junge Menschen ins Arbeitsleben starten. Deswegen braucht es nach Ansicht von Fachleuten mehr Arbeits- und Fachkräfte aus dem Ausland. Foto: Jan Woitas/dpa

Die Arbeitslosigkeit ist in Deutschland wieder gestiegen. Das ist normal für die Jahreszeit. Doch ein Trend fällt auf: Das Arbeitskräftepotenzial im Inland kann die Bedürfnisse der Betriebe nicht mehr befriedigen – quantitativ und qualitativ. Mehr Zuwanderung braucht das Land.