Stichwahl in der Türkei – Wähler in Deutschland gehen wieder an die Urnen

Archivfoto: Ein Schild mit der Aufschrift "Seçim Sandıkları" (Wahlurne) steht vor dem Generalkonsulat der Republik Türkei. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

In der ersten Runde der Präsidentschaftswahl hat Recep Tayyip Erdoğan den Sieg nur knapp verpasst. Nun tritt er gegen Kemal Kılıçdaroğlu in einer Stichwahl an. Um seine Unterstützung aus Deutschland muss er sich den Zahlen nach keine Sorgen machen.

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Türkei-Wahlen: Kılıçdaroğlu ändert Taktik und rückt nach rechts

Kemal Kılıçdaroğlu in der CHP-Parteizentrale in Ankara. Foto: -/AP/dpa

Präsidentschaftskandidat Kılıçdaroğlu verschärft den Ton gegenüber Flüchtlingen und fordert vehementer als zuvor ihre Rückkehr. Vor der Stichwahl gegen Amtsinhaber Erdoğan sind Beobachter gespannt, wie sich das nationalistische Lager positioniert.

Final-Botschafter Altıntop: „Erdbeben hat Vorfreude getrübt“

Archivfoto: Hamit Altıntop freut sich auf das Finale in Istanbul – blickt aber auch nochmal auf die Erdbebenkatastrophe zurück. Foto: Daniel Cole/AP/dpa

Hamit Altıntop stand einst mit dem FC Bayern im Champions-League-Finale – und verlor gegen Inter. Vor dem diesjährigen Endspiel in Istanbul ist die Vorfreude wegen der Erdbebenkatastrophe allerdings getrübt, wie der Ex-Fußball-Profi betont.

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Türkei-Wahlen: Warum lagen viele Umfragen so sehr daneben?

Die meisten Umfrageinstitute lieferten für die Präsidentschaftswahlen 2023 in der Türkei falsche Prognosen. Foto: Emrah Gürel/AP/dpa

Die Hoffnung auf Seiten der Opposition war groß: Die Aussichten für Erdoğan-Herausforderer Kemal Kılıçdaroğlu auf einen Wahlsieg waren gut. Die einzige Frage schien nur zu sein, ob es bereits im ersten Wahlgang klappt. Doch es kam ganz anders. Warum lagen die Umfrageinstitute so sehr daneben?

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Türkische Regime-Presse nutzt Razzien in Deutschland für Rufmord-Kampagne

Die deutsche Polizei im Einsatz: Wegen Razzien bei zwei türkischen "Sabah"-Journalisten nahe Frankfurt am Main wurde der deutsche Botschafter in der Türkei einbestellt. Foto: Mike Powell / Unsplash

Die Türkei hat nach einer Durchsuchung bei Journalisten der türkischen Zeitung „Sabah“ in Hessen den deutschen Botschafter einbestellt. Hintergrund sei „die unbegründete Festnahme von Vertretern“ der Zeitung. Die nutzt die Razzien für eine Rufmord-Kampagne gegen angebliche Gülen-Anhänger. 

Berliner Museen wollen Objekte aus dem Osmanischen Reich eventuell zurückgeben

Menschen betrachten während einer Pressekonferenz des Museums für Vor- und Frühgeschichte zu Rückgaben von Kunstobjekten Scherben zerbrochener Krüge und weitere wiedergefundene Gegenstände. Foto: Wolfgang Kumm/dpa

In Berlin wollen mehrere Museen die Herkunft einiger archäologischer Objekte untersuchen und gegebenenfalls zurückgeben. Profitieren könnte davon die Türkei.

Wahlergebnisse in der Türkei gefälscht? Vorwürfe werden lauter

Ging beim Urnengang in der Türkei alles mit rechten Dingen zu? Foto: Francisco Seco/AP/dpa

Gab es Manipulationen bei der türkischen Parlaments- und Präsidentschaftswahl 2023? Nach den etwas überraschenden Ergebnissen mehren sich die Vorwürfe. Die Wahlbehörde hat als Reaktion ein öffentlich einsehbares Online-Portal vorerst vom Netz genommen.

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