Visa-„Erleichterungen“ für Türken stoßen auf Unverständnis

Im Fokus: Nancy Faeser (SPD), Bundesministerin für Inneres und Heimat. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Großspurig war angekündigt worden, dass vom Erdbeben betroffene Menschen in der Türkei unkompliziert ein Besuchsvisum beantragen könnten, um bei Verwandten oder Freunden in Deutschland unterzukommen. Das erwies sich jedoch als Trugschluss. Einen großen Unterschied zu sonstigen Bestimmungen gibt es nämlich nicht.

Aktionstag für Erdbebenopfer: Niederländer spenden 89 Millionen Euro

Pepijn Trapman, Einsatzleiter der niederländischen Hilfsorganisation "Kerk in Actie" (Kirche in Aktion), ist in Aleppo, um mit eigenen Augen zu sehen, wie die Hilfe vorankommt. Foto: Kerk in Actie

In der Türkei wurden im Rahmen einer auf allen Kanälen ausgestrahlten Kampagne („Türkiye tek yürek“) gestern umgerechnet rund 5,7 Milliarden Euro an Spenden gesammelt. Auch Niederländerinnen und Niederländer haben an einem Aktionstag für Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien etwa 89 Millionen Euro gespendet.

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Stoltenberg zu Koranverbrennung: „Verstehe und teile den Schmerz“

Ankara: Mevlüt Çavuşoğlu (r), Außenminister der Türkei, und Jens Stoltenberg, NATO-Generalsekretär, halten eine gemeinsame Pressekonferenz ab. Foto: Burhan Özbilici/AP/dpa

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat bei einem Besuch in der Türkei Verständnis für die Empörung über die jüngste Koranverbrennung in Schweden gezeigt.

Erdbeben-Experte: Türkische Städte nicht an selben Orten aufbauen

Kahramanmaraş: Ein Überlebender der Beben rettet über eine Leiter einige Habseligkeiten aus seiner beschädigten Wohnung in einem einsturzgefährdeten Gebäude in Kahramanmaraş. Die Behörden warnen davor, gefährdete Gebäude zu betreten. Foto: Emrah Gürel/AP/dpa

Nach der verheerenden Zerstörung vieler Städte in der Türkei und Syrien rät ein Experte davon ab, die Städte dort wiederaufzubauen.

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Nach Erdbeben: Katar spendet WM-Unterkünfte, anonymer Pakistani 30 Mio. Dollar

Einzelne Wohnwagen stehen auf einer Freifläche in Doha (Katar), die während der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 als Fan-Unterkunft dienten. Foto: Peter Kneffel/dpa

Im vergangenen Jahr strömten die Menschen zur Fußball-Weltmeisterschaft in Katar. Der Golfstaat errichtete dafür zahlreiche mobile Unterkünfte. Nun sollen diese einen neuen Zweck erhalten.

Weitere Annäherung: Armenischer Außenminister reist in die Türkei

Ararat Mirsojan, Außenminister Armeniens, spricht bei einer Pressekonferenz im Bundesaußenministerium. Foto: Jörg Carstensen/dpa

Im Zuge der Wiederannäherung beider Länder will der armenische Außenminister Ararat Mirsojan am Mittwoch in die Türkei reisen. Er plant auch, armenische Rettungskräfte zu besuchen, die in der Türkei nach Verschütteten suchen.

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Frau nach 200 Stunden gerettet – Zahl der Erdbeben-Toten in der Türkei bei mehr als 35.000

Kırıkhan: Zwei Männer in Warnwesten gehen an einem zerstörten Haus vorbei. Mehr als eine Woche nach den verheerenden Beben in der Türkei und in Syrien ist die Hoffnung gering, noch weitere Überlebende unter den Trümmern zu finden, doch auch gestern gab es mehrere erfolgreiche Rettungsaktionen. Foto: Boris Roessler/dpa

Die Zahl der Toten nach dem Erdbeben muss weiter nach oben korrigiert werden. Tausende weitere werden befürchtet. Indes sind die Überlebenden dringend auf Hilfe angewiesen – auch internationale. Gestern gab es aber auch noch „positive“ Nachrichten.

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Wegen Polen: Bewegung im NATO-Streit zwischen Türkei und Schweden?

Der polnische Premierminister Mateusz Morawiecki besuchte am Montag den schwedischen Ministerpräsidenten Ulf Kristersson in Stockholm. Foto: Kancelaria Prezesa Rady Ministrów

Polen will sich bei der Türkei dafür stark machen, die NATO-Beitritte von Schweden und Finnland nicht mehr zu blockieren.

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