„Mama nach Deutschland holen“ – Frust und Ungeduld nach Erdbeben

Leverkusen: Suna Çataldeğirmen zeigt ein zerstörtes Haus ihrer Verwandtschaft in der vom Erdbeben betroffenen Provinz Kahramanmaraş. Foto: Henning Kaiser/dpa

Überall in Deutschland wollen türkischstämmige Familien ihre Verwandten aus dem Erdbebengebiet zu sich holen. Das gestaltet sich schwierig. In die Angst um die Lieben mischen sich auch Wut, Ungeduld und Unverständnis über hohe Hürden.

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Dritter Jahrestag Hanau: Leere Versprechen, noch weniger Umsetzung

Hanau: Boris Rhein (CDU, von links nach rechts), Ministerpräsident von Hessen, Claus Kaminsky (SPD), Oberbürgermeister von Hanau, und Nancy Faeser (SPD), Bundesinnenministerin, stehen auf dem Hanauer Hauptfriedhof zwischen Gräbern der beim rassistischen Anschlag getöteten Menschen. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Im Gedenken an die Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau hat der Oberbürgermeister der hessischen Stadt, Claus Kaminsky (SPD), zum Kampf gegen Hass, Rassismus und Hetze aufgerufen.

Nach letztem Einsatz in der Türkei: Toter Proteo zurück in Mexiko

Proteo wurde in Mexiko wie ein "Soldat" verabschiedet. Er war vor einer Woche in der Türkei verstorben. Foto: Secretaría de la Defensa Nacional/Twitter

Der Such- und Spürhund Proteo starb am letzten Sonntag in der Türkei. Nun wurde er in seine Heimat überführt. An der Art und Weise, wie er seine letzte Reise antrat, wird die Wertschätzung für ihn deutlich.

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Leiche in Hatay gefunden: Ex-Chelsea-Flügel Atsu doch tot

Archivfoto: Trotz zwischenzeitlich anderslautender Berichte wurde am Samstag auch der vermisste Fußball-Profi Christian Atsu tot gefunden. Foto: Christian Atsu/Twitter

Unter den Trümmern im türkisch-syrischen Erdbebengebiet werden noch immer viele Tote geborgen – darunter auch ein Fußball-Profi, der vergangene Woche noch irrtümlich für gerettet erklärt worden war.

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Von Aldi bis Poldi: Deutsche Unternehmen spenden nicht nur Millionen

Adıyaman: Rettungskräfte tragen Emine Murat, 40, zu einem Krankenwagen, nachdem sie sie fünf Tage nach dem Erdbeben geborgen haben. Foto: Emrah Gürel/AP/dpa

Die Erdbeben in der Türkei und Syrien haben viele Todesopfer gefordert und ein riesiges Gebiet in großen Teilen zerstört. Die Anteilnahme im In- und Ausland ist groß, insbesondere in Deutschland, wo sich viele Unternehmen an Spendenaktionen beteiligen.

Absurde Spende: Türkische Zentralbank gibt Steuergeld an Erdbebenopfer

Şahap Kavcıoğlu, Chef der Zentralbank, meldete sich telefonisch bei der Spendenaktion. Foto: Screenshot/ATV

Die türkische Regierung hat in einer Live-Sendung Spenden für die Provinzen gesammelt, die von Erdbeben betroffen sind. Die Spende der Zentralbank in Höhe von 30 Milliarden TL hat jedoch Kontroversen ausgelöst.

Assad: Krieg hat Syrer auf Umgang mit Erdbeben vorbereitet

Auf diesem von der offiziellen syrischen Nachrichtenagentur SANA veröffentlichten Foto besuchen Baschar al-Assad (M.), Präsident von Syrien, und seine Frau Asma betroffene Gebiete der Erdbebenkatastrophe in Syrien. Foto: Uncredited/SANA/AP/dpa

Syriens Präsident Baschar al-Assad hat in einer Fernsehansprache einen düsteren Zusammenhang hergestellt zwischen der Erdbeben-Katastrophe und dem von ihm befeuerten Bürgerkrieg im Land. Welche sarkastischen Worte er wählte.