Warum sich die Türkei um die Taliban bemüht

Schöne Landschaften, aber oft auch trügerisch und gefährlich: Afghanistan. Foto: WantTo Create / Unsplash

Die Türkei bemüht sich erstaunlich offensiv um gute Beziehungen zu den radikal-islamistischen Taliban. Das Vakuum in Afghanistan will Präsident Erdoğan füllen. Er buhlt um Rohstoffe und Einfluss. Aber die Mission ist riskant.

Wie Ausbeutung und Misswirtschaft die einzigartige Natur der Türkei zerstören

Symbolbild: Ein Feuerwehrmann versucht, einen Brand zu löschen. In der Türkei haben zuletzt nicht nur die verheerenden Waldbrände große Schäden für Mensch und Natur angerichtet. Foto: Fabian Jones / Unsplash

Seerotz im Mamara-Meer, Überflutungen im Norden, Waldbrände im Süden: In der Türkei leidet die Natur unter Ausbeutung, Misswirtschaft und Korruption. Dass Präsident Erdoğan für den Privatstrand seines neuen Protzbaus feinsten Sand aus einem Naturschutzgebiet ankarren ließ, passt ins Bild.

Warum die Türkei in Afrika so aktiv ist

In den Weiten der somalischen Wüste ist auch die Türkei aktiv. Ankara vertritt auf dem afrikanischen Kontinent gezielt seine machtpolitischen Interessen. Foto: Mark Eder / Unsplash

Militärische Unterstützung in Libyen, humanitäre Hilfe in Somalia: Die Türkei ist in vielen Ländern Afrikas aktiv. Für schwache Staaten kommen die türkischen Ambitionen gelegen. Wie viel Macht die Türkei vor Ort hat, zeigt auch die Beschlagnahmung einer Gülen-Schule in Äthiopien.

Mit dem „WahlSwiper“ durchs Superwahljahr 2021 – auch türkische Version verfügbar

Politikwissenschaftler Doğuhan Fidan, Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Vergleichende Regierungslehre an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, hat am "WahlSwiper" mitgewirkt und unsere Fragen beantwortet. Foto: privat

Die Online-Wahlhilfe „WahlSwiper“ will Wähler:innen in ihrer Entscheidungsfindung unterstützen. Dazu stellt die App umfangreiche Informationen bereit. In Zeiten von Pandemie und Wählerschwund will das digitale Angebot für Durchblick sorgen.

Wie Sedat Peker und die EU Erdoğan in Bedrängnis bringen

Kämpfer der Al-Nusra-Front 2014: Belieferte die Türkei die Dschihadisten? Foto: dpa

Can Dündar, der MIT und ein Mafiaboss: Ein brisanter Fall treibt seit Jahren die Türkei um. Es geht um die Frage, ob der türkische Geheimdienst 2014 Waffen an Terroristen in Syrien lieferte. Die EU fordert nun Aufklärung.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Politik