Türkgücü vor ungewisser Zukunft: Es fehlen Millionen – und ein Investor

Im Fokus: Max Kothny, Geschäftsführer von Türkgücü München. Foto: dpa-Bildfunk

Die Zukunft des Drittligisten Türkgücü München ist ungewiss. Nachdem Investor Hasan Kıvran seinen Rückzug angekündigt hatte, wurde nun ein Minus von vier Millionen Euro in den Kassen bekannt. Der junge Geschäftsführer Max Kothny ist nun als Krisenmanager gefragt.

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„Esnaf“ unter Druck – Corona ruiniert türkische Kleinunternehmer

Vielen türkischen Kleinunternehmen droht der Bankrott. Foto: Archiv

Corona, Lockdown, Krise: Die türkische Wirtschaft gerät in der Pandemie unter Druck. Die Tourismusindustrie liegt am Boden, während offizielle Kennzahlen ein Nullwachstum bilanzieren. Vor allem Kleinunternehmer stehen vor dem Ruin.

„Die Türkei versucht, vor Joe Biden Fakten zu schaffen“

Die Journalistin Kristin Helberg lebte in Syrien und warnt vor einem Einmarsch türkischer Truppen in den Norden Syriens. Foto: Jan Kulke

Kristin Helberg lebte sieben Jahre in Damaskus und war mehrfach für Reportagen im kurdisch geprägten Nordosten Syriens unterwegs. Im Interview warnt sie vor einem neuen türkischen Einmarsch. Frau Helberg, lange Zeit galt das autonome Kurdengebiet „Rojava“ als sicherer Rückzugsort in dem vom Krieg gezeichneten Land. Wie schätzen Sie die aktuelle Situation ein, wie geht es… „Die Türkei versucht, vor Joe Biden Fakten zu schaffen“ weiterlesen

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Nordsyrien: Das Warten auf den nächsten Krieg

YPG-Kämpferinnen aus Rojava. Ankara betrachtet die YPG als Terroristen und verlängerten Arm der PKK.

Lange war es ruhig im Norden Syriens. Doch die Kurden dort fürchten den nächsten Einmarsch – und das türkische Militär berichtet von Kämpfen mit der YPG. Die Gefahr eines bewaffneten Konflikts wächst. Im Norden Syriens ist es ruhig. Die kurdischen Selbstverwaltungskräfte schufen mit ihrem De-facto-Staat „Rojava“ eine kleine Insel des Friedens im Bürgerkriegsland Syrien. Nach… Nordsyrien: Das Warten auf den nächsten Krieg weiterlesen

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Mit diesen Maßnahmen will die Bundesregierung Rassismus bekämpfen

25.02.2020, Hessen, Hanau: Eine Frau steht auf dem Marktplatz am Denkmal der Brüder Grimm, an dem die Bürger mit Blumen, Plakaten und Kerzen ihre Trauer zum Ausdruck bringen. An einem Plakat steht die Aufschrift "Getötet, weil sie Muslime waren". Am 19.02.2020, hatte ein 43-jähriger Deutscher bei einem mutmaßlich rassistischen Anschlag mehrere Menschen und sich selbst erschossen. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Frank Rumpenhorst/dpa

Kampf gegen Rechtsexremismus: Der Maßnahmenkatalog der Bundesregierung gegen Rassismus und Antisemitismus greift wichtige Forderungen auf. Bei den juristischen Konsequenzen rechter Straftaten müsste Berlin ebenfalls nachbessern. Doch die Bundesregierung bleibt vage.

„Exil-Journalismus ist wichtig – auch vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte“

Theresa Schneider verantwortet bei der Körber-Stiftung das Exile Media Forum. Foto: Körber-Stiftung

„Journalist:innen im Exil bereichern unsere Gesellschaft mit ihren Sichtweisen, Talenten und Erfahrungen“, sagt Theresa Schneider. Die Programmleiterin „Exil“ der Körber-Stiftung erläutert im DTJ-Interview, warum das Engagement für exilierte Pressevertreter wichtig ist.

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Warum Putin und Erdoğan immer häufiger zusammenarbeiten

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan (rechts) trifft den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Foto: Mikhail Klimentyev/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa

Syrien, Libyen und nun auch Bergkarabach: Russland und die Türkei arbeiten in immer mehr Konflikten zusammen – auch wenn sie unterschiedliche Akteure unterstützen. Wie ist das widersprüchliche Verhältnis zu erklären? Eine Annäherung.

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Eskalation auf hoher See – Türkei dementiert Waffenlieferung

ARCHIV - 04.08.2020, Niedersachsen, Wilhelmshaven: Die Fregatte "Hamburg" läuft aus dem Hafen zu einem fünfmonatigen Mittelmeer-Einsatz im Rahmen der Auslandsmission Irini der Europäischen Union vor der Küste des Bürgerkriegslandes Libyen aus. Foto: Sina Schuldt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Mannschaft der deutschen Fregatte „Hamburg“ wollte vor Libyen ein türkisches Containerschiff auf Waffen kontrollieren. Dann stoppte ein Veto der Türkei den Einsatz. Aus Ankara kommt scharfe Kritik. Im Fokus: die deutsche Besatzung.