Türkei: Bürgermeister will syrische Geflüchtete gratis zurückbringen

Bürgermeister Ali Doğan spricht bei einer seiner öffentlichen Reden in Nizip. Foto: Nizip Belediyesi

Der Bürgermeister von Nizip, Ali Doğan, hat sich kürzlich mit einer klaren Botschaft an die syrischen Geflüchteten in seiner Stadt gewandt. Er bot ihnen die Möglichkeit an, freiwillig und kostenlos in ihre Heimat zurückzukehren.

Integrationsbarometer: Gebildete Musliminnen sind weiterhin willkommen

Ein Hinweisschild zur Anmeldung zu Integrationskursen steht im Treppenhaus vor dem Eingang einer Berliner Sprachschule. Foto: Christoph Soeder/dpa

Alle zwei Jahre untersuchen Sachverständige, wie die Integration von Zuwanderern beurteilt wird. Der von ihnen erstellte Index liegt aktuell bei 66,3 Punkten. Zwei Jahre zuvor waren es 68,5 Punkte.

Syrien: Der große Gewinner ist aktuell die Türkei

Syrer warten am Cilvegözü-Grenzübergang in der Nähe der südtürkischen Stadt Antakya darauf, von der Türkei nach Syrien zu gelangen. Foto: Metin Yoksu/AP/dpa

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan unterstützt seit Jahren Rebellen in Syrien. Der Sturz Assads hebt ihn nun in eine wichtige Position.

Syrien vor Neubeginn: Die Forderungen und Sorgen der Türkei

08.12.2024, Türkei, Istanbul: Menschen versammeln sich zur Feier des Sturzes der syrischen Regierung in einer Glaubensmoschee. Foto: Emrah Gurel/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Seit 2024 regierte Baschar al-Assad Syrien, nun ist er nicht mehr da. Damit endet auch vorerst ein blutiger Krieg. In Ankara blickt man gespannt auf die dynamische Lage im Nachbarland, insbesondere mit Blick auf die vielen Flüchtlinge, die nun zurückkehren könnten, aber auch auf die kurdischen Milizen jenseits der Grenze, deren Erstarken man verhindern will.

Assad-Diktatur vorbei: Was wird jetzt aus Syrien und den syrischen Flüchtlingen weltweit?

08.12.2024, Mecklenburg-Vorpommern, Rostock: Menschen feiern mit Fahnen den Sturz des Machthabers Assad in Syrien. Foto: Christopher Hirsch/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der Sturz Assads markiert einen Wendepunkt in der Geschichte Syriens, viele Staaten und der überwältigende Teil der syrischen Bevölkerung im In- und vor allem Ausland reagieren positiv. Aber die Zukunft des Landes und der weltweit verstreuten syrischen Flüchtlinge bleibt ungewiss. 

Neue Eskalation: Profitiert die Türkei von der Entwicklung in Syrien?

ARCHIV - 01.01.2016, Syrien, Aleppo: Dieses undatierte Archivfoto, das von einer militanten Gruppe im Jahr 2016 veröffentlicht wurde, zeigt Abu Mohammed al-Golani vom militanten Komitee zur Befreiung der Levante und den Anführer der syrischen Al-Kaida-Niederlassung (2.v.r), wie er in Aleppo, Syrien, mit Feldkommandeuren über einer Landkarte Details zum Schlachtfeld bespricht. Foto: Uncredited/Fatah al-Sham Front/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Türkei, seit Jahren ein zentraler Akteur im syrischen Bürgerkrieg, hält sich offiziell von den jüngsten Entwicklungen im Nachbarland zurück. Doch hinter den Kulissen scheint Ankara politische Vorteile aus der eskalierenden Situation im Nordwesten Syriens zu ziehen. Militärexperten sehen Chancen für die Umsetzung langfristiger Ziele der türkischen Regierung, obwohl die Lage auch Risiken birgt.

Boote aus der Türkei kentern: Wieder mehrere Tote in der Ägäis

Ein Stacheldrahtzaun ist um das neue Flüchtlingslager auf der Insel Samos angebracht. Die Regierung des Landes hat Asylsuchende in ein neues Flüchtlingslager untergebracht, in der der Zugang streng überwacht wird. Foto: Thanassis Stavrakis/AP/dpa

Beim Versuch aus der Türkei nach Griechenland zu kommen, sind erneut Migranten ums Leben gekommen. Bereits vor wenigen Tagen hatten acht Menschen bei einem anderen Unglück ihr Leben verloren.

Scholz reist zu Treffen mit Erdoğan nach Istanbul

Archivfoto: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) nimmt neben Recep Tayyip Erdoğan, Präsident der Türkei, an einer Pressekonferenz teil. Foto: Michael Kappeler/dpa

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), aktuell in Indien auf Auslansreise, reist am Samstag nach Istanbul. Scholz dürfte mit Recep Tayyip Erdoğan über die Rücknahme von Flüchtlingen verhandeln. Die Türkei hingegen erwartet Fortschritte beim Thema Rüstung.