Abschiebungen: Faeser setzt auf Zusammenarbeit mit Ankara

Archivfoto: Bundesinnenministerin Nancy Faeser und der türkische Innenminister Ali Yerlikaya treffen sich in Berlin zu Arbeitsgeprächen. Foto: Ali Yerlikaya

Bei den Herkunftsländern von Asylbewerbern belegt die Türkei den dritten Platz hinter Syrien und Afghanistan. Doch was will Präsident Erdoğan im Gegenzug für Kooperation bei Abschiebungen?

Pro-Asyl-Expertin Judith: „Strafver­fahren verkommen in der Türkei zur Farce“

Im DTJ-Interview äußert die rechtspolitische Sprecherin von Pro Asyl, Wiebke Judith, scharfe Kritik an der türkischen Justiz und dem Umgang der deutschen Politik. Ein neues Gutachten von Pro Asyl zeigt, wie die Regierung systematisch Einfluss auf Richter und Staatsanwälte ausübt – und politische Strafverfahren zur „Farce“ werden lässt.

Kaum Chance auf Erfolg: Tausende türkische Erdbebenopfer beantragen Asyl in Deutschland

Geflüchtete warten in der hessischen Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen auf ihren Weitertransport per Bus. Foto: Boris Roessler/dpa

Das Erdbeben in der Türkei am 6. Februar 2023 hat zahlreiche Menschen zur Flucht nach Deutschland gezwungen. Mehr als 10.000 Betroffene haben inzwischen ihre Visa überschritten und versuchen, ihren Aufenthalt durch Asylanträge zu sichern.

Sieben Tote bei Schleusung aus der Türkei: Angeklagter räumt Fahrt ein

ARCHIV - 13.10.2023, Bayern, Waldkraiburg/Ampfing: Das umgestürzte Fahrzeug liegt in der Kurve. Beim Unfall eines mutmaßlichen Schleuserfahrzeugs auf der Autobahn 94 sind sieben Menschen gestorben und mehrere schwer verletzt worden. Der mit mehr als 20 Personen völlig überfüllte Transporter war beim Versuch, einer Polizeikontrolle davonzufahren, von der Straße abgekommen und hatte sich überschlagen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. (zu dpa: «Tod im Schleuserauto - Mordprozess startet in Traunstein») Foto: Sven Hoppe/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Auf der Flucht vor der Polizei verunglückt ein Schleuserfahrzeug. Sieben Migranten sterben. Der mutmaßliche Schleuser ist wegen Mordes angeklagt. Zum Prozessauftakt lässt er eine Erklärung abgeben.

Per Fähre in die Türkei: Menschen verlassen den Libanon

Familien schlafen an der Corniche von Beirut, nachdem sie vor den israelischen Luftangriffen in einem südlichen Vorort von Beirut geflohen sind. Foto: Hassan Ammar/AP

Viele Menschen wollen den Libanon angesichts der aktuellen Lage verlassen. Doch der Flugverkehr funktioniert nur eingeschränkt. Manche wählen darum den Weg übers Meer.

Mehr Abschiebungen: Verstärkt Deutschland die Rückführungen in die Türkei?

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) steht neben Recep Tayyip Erdoğan, Präsident der Türkei, bei einem bilateralen Treffen vor Beginn der 79. Generaldebatte der UN-Vollversammlung. Zu dem größtem diplomatischen Treffen des Jahres über knapp eine Woche werden am Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York mehr als 130 Staats- und Regierungschefs erwartet. Foto: Michael Kappeler/dpa

Seit Längerem wächst der Druck auf die Bundesregierung, mehr Menschen aus Deutschland abzuschieben. Hinter den Kulissen wurde verhandelt – nun gibt es Konsequenzen. Werden jetzt auch vermehrt türkische Staatsbürger des Landes verwiesen?

Schon über 300 Tote: Türkei verurteilt israelische Angriffe im Libanon

ARCHIV - 05.08.2024, Ägypten, Kairo: Hakan Fidan, Außenminister der Türkei, spricht auf einer Pressekonferenz nach seinem Treffen mit seinem ägyptischen Amtskollegen Badr Abdelatty im Tahrir-Palast. (zu dpa: «Türkei verurteilt israelische Angriffe im Libanon») Foto: Tarek Wajeh/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In einer weiteren Eskalation im Konflikt mit der Hisbollah hat Israel seit dem Wochenende Hunderte Ziele im Libanon aus der Luft angegriffen. Scharfe Kritik kommt aus Ankara.

Merz‘ Falschbehauptung: Deutschland nimmt nicht die meisten Geflüchteten aus Syrien auf

Im Fokus: Friedrich Merz, der Vorsitzende der CDU. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Friedrich Merz behauptet, dass Deutschland proportional zur Bevölkerungsgröße die meisten Geflüchtete aus Syrien und Afghanistan aufgenommen habe. Diese Aussage sorgt in sozialen Medien für Aufsehen. Ein Faktencheck von Correctiv zeigt: Die Behauptung ist falsch.