Türkische Gemeinde feiert 25-jähriges Bestehen

Die deutsche und die türkische Flagge sind an Fahnenmasten vor einer Moschee zu sehen. Foto: picture alliance / Christian Charisius/dpa

Mit einem Blick auf ihre schwierigen Anfänge hat die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) ihren 25-jährigen Geburtstag gefeiert. Nun richtet sich ihr Blick aber in die Zukunft.

60 Jahre Anwerbeabkommen: Zwei Seiten veränderten Tausende Schicksale

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (l.) und seine Frau Elke Büdenbender werden von Atila Karabörklü, Bundesvorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland, und Robert Fuchs (r.), Geschäftsführer vom Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland (DOMiD), beim Festakt zum 60-jährigen Jubiläum des Anwerbeabkommens zwischen Deutschland und der Türkei im Haus der Kulturen der Welt durch die DOMiD-Ausstellung "Viel erlebt, viel geschafft . viel zu tun! - Geschichten aus der Migrationsgesellschaft" geführt. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Das Dokument, das die deutsche Gesellschaft und das Leben vieler Menschen aus der Türkei veränderte, umfasst nur zwei Seiten. Ein Blick ins Jahr 1961 weckt schöne und traurige Erinnerungen – an Strapazen, Kinder, die zurückblieben und an Freundschaft in der neuen Heimat.

Mit Steinmeier: Großer Festakt zu 60 Jahre deutsch-türkisches Anwerbeabkommen

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (l.) sitzt mit Beschäftigten der FWH Stahlguss GmBH am Tisch. Steinmeier besuchte Ende September das Ruhrgebiet und erinnerte an 60 Jahre deutsch-türkisches Anwerbeabkommen. Foto: Federico Gambarini/dpa

60 Jahre Migration: Mit einem Festakt wird an diesem Dienstag in Berlin an die Anfänge der Arbeitsmigranten aus der Türkei nach Deutschland erinnert. Die Details.

„Archiv der Flucht“ erzählt Geschichten der Migration

Eine Frau geht im Haus der Kulturen der Welt (HKW) an einer Leinwand vorbei, auf der sich ein Flüchtling in einem Interview äußert. Dort zeigt Kuratorin Manuela Bojadzijev das "Archiv der Flucht", ein digitaler Gedächtnisort. Auf Leinwänden können Besucher unter anderem Interviews mit Flüchtlingen sehen und hören. Foto: Paul Zinken/dpa

Mit einem „Archiv der Flucht“ fragt das Haus der Kulturen der Welt in Berlin nach Formen des Erinnerns in heutigen Einwanderungsgesellschaften. Auch Geflüchtete aus der Türkei sprechen.

Deutsch-türkische Arbeiter und Fußballer treffen Präsident Steinmeier

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender stehen vor dem Wappen des deutsch-türkischen Sportvereins Türkiyemspor Bochum e.V. Steinmeier besuchte das Ruhrgebiet und erinnerte an 60 Jahre deutsch-türkisches Anwerbeabkommen. Foto: Federico Gambarini/dpa

Das Ruhrgebiet ist von Migration geprägt – angetrieben wurde die Entwicklung auch durch ein Anwerbeabkommen mit der Türkei. Zum Jubiläum hat der Bundespräsident die Region besucht. Er traf auf Arbeiter, Fußballer und Erinnerungen.

Nach 9/11: Eine Welt, auf die man sich nicht verlassen kann

Stefan Weidner, Islamwissenschaftler, während seines Aufenthalts in Istanbul. Er ist Autor des Buches „Ground Zero: 9/11 und die Geburt der Gegenwart". Foto: Viktor Burgi/Weidner/dpa

Noch 20 Jahre später beeinflussen die Terroranschläge vom 11. September den Alltag – auch in Deutschland. Damals kam es zu einer Grunderschütterung, die bis heute nachwirkt. Ein Forscher sieht aber auch einen positiven Nebeneffekt.

„Studio Bosporus“ feiert deutsch-türkisches Anwerbeabkommen

Die Kulturakademie Tarabya ist eine Einrichtung der Bundesregierung. Sie wird von der Deutschen Botschaft Ankara betrieben und ist Teil der Kulturarbeit der Deutschen Botschaft in der Türkei. Die kuratorische Verantwortung für die Kulturakademie trägt das Goethe-Institut. Foto: Kulturakademie Tarabya

Vor 60 Jahren wurde das Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und der Türkei geschlossen. Doch die deutsch-türkische Freundschaft hat tiefere Wurzeln. Die Kulturakademie Tarabya erinnert daran.

Die erstaunliche Parallele zwischen der osmanischen Spätzeit und der Erdoğan-Ära

Wer einmal in Istanbul gewesen ist, wird diesen Anblick vermutlich nicht vergessen können: Zu sehen ist die Silhouette der historischen Halbinsel mit u.a. dem Topkapı-Palast und der Ayasofya-Moschee. Jahrhundertelang lag hier das Machtzentrum der Osmanen. Foto: Ahmet Demiroğlu/Unsplash

Das Osmanische Reich war über mehrere Jahrhunderte hinweg das Machtzentrum der Welt. Spätestens nach der Eroberung Konstantinopels errang es diesen Status. Im Topkapı-Palast liefen jegliche Fäden aus den zum Teil über 1.000 Kilometer entfernt liegenden Reichsgebieten zusammen. Doch als der Machtzerfall längst offensichtlich geworden war, wurden für viel Geld neue Paläste und Residenzen errichtet, anstatt… Die erstaunliche Parallele zwischen der osmanischen Spätzeit und der Erdoğan-Ära weiterlesen

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