Repressionen und Menschenrechtsverletzungen: Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu hat Deutschland vorgeworfen, sich in die Innenpolitik seines Landes einzumischen. Wie Berlin reagiert.
Kategorie: Gesellschaft
Taksim am 1. Mai: Mehr als 160 Festnahmen in Istanbul
Die türkische Polizei hat am 1. Mai nach offiziellen Angaben 164 Demonstranten in Istanbul festgenommen. Sie hätten trotz Warnungen an einem nicht genehmigten Protest teilgenommen, begründete das Istanbuler Gouverneursamt das Vorgehen. Die Details.
Kavala-Urteil: Ankara und Berlin bestellen Botschafter ein
Das international kritisierte Urteil gegen den prominenten Kulturförderer Osman Kavala schlägt Wellen: Nun hat das türkische Außenministerium den deutschen Botschafter einbestellt. Zuvor hatte das Auswärtige Amt in Berlin den gleichen Schritt getan.
Illegale „Pushbacks“: Frontex bekommt neuen Chef
Hat die EU-Grenzschutzagentur Frontex illegale Praktiken im Umgang mit Migranten gedeckt oder sich sogar daran beteiligt? Vorwürfe in diese Richtung gibt es seit langem. Jetzt werden Konsequenzen gezogen.
Rakı in der Kadir-Nacht: Ermittlung wegen Social-Media-Post
Weil sie in einem Beitrag in den sozialen Medien einen wichtigen Abend im Islam erwähnt und darauf mit Alkohol angestoßen haben sollen, droht mehreren Menschen in der Türkei eine Strafe. Die Details zum Vorwurf.
Türkei weist Griechenlands Vorwürfe zu Luftraumverletzung zurück
Die Türkei hat Vorwürfe über Verletzungen des griechischen Luftraums durch die türkische Luftwaffe zurückgewiesen. Griechenland hatte zuvor von zahlenmäßig „noch nie dagewesenen Überflügen türkischer Kampfjets über griechisches Territorium“ gesprochen.
2,3 Millionen Ukraine-Flüchtlinge beantragten Schutz in EU
Wegen des Ukraine-Konflikts haben bislang 2,3 Millionen Flüchtlinge aus dem Kriegsland vorübergehend Schutz in der EU beantragt. Einer vorläufigen Analyse zufolge sind das etwa 44 Prozent der Menschen, die bisher aus dem Land flohen.
Erdoğan beschimpft Kavala nach Gezi-Urteil als „türkischen Soros“
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat internationale Kritik an der Verurteilung des Kulturförderers Osman Kavala scharf zurückgewiesen. Zuvor flammten Proteste gegen das Urteil im eigenen Land auf.