Deutsch-türkische Arbeiter und Fußballer treffen Präsident Steinmeier

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender stehen vor dem Wappen des deutsch-türkischen Sportvereins Türkiyemspor Bochum e.V. Steinmeier besuchte das Ruhrgebiet und erinnerte an 60 Jahre deutsch-türkisches Anwerbeabkommen. Foto: Federico Gambarini/dpa

Das Ruhrgebiet ist von Migration geprägt – angetrieben wurde die Entwicklung auch durch ein Anwerbeabkommen mit der Türkei. Zum Jubiläum hat der Bundespräsident die Region besucht. Er traf auf Arbeiter, Fußballer und Erinnerungen.

Droht den „Grauen Wölfen“ nach der Wahl das Verbot?

Der Wolfsgruß gilt als Erkennungs- und Grußzeichen der Ülkücü-Bewegung. Foto: Wikimedia

Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags bestätigt Stimmen, die ein Verbot der türkischen Ülkücü-Bewegung fordern. Für die Rechtsextremisten, hierzulande als „Graue Wölfe“ bekannt, könnte es nach der Wahl eng werden.

„Feindeslisten“ verboten: Strengere Regeln gegen Extremismus

Wer die Namen und Daten politischer Gegner verbreitet und die Betroffenen damit in Gefahr bringt, muss nun mit bis zu drei Jahren Gefängnis rechnen. Foto: Pixabay

Sogenannte Feindeslisten, wie sie vor allem in rechts- und linksextremen Kreisen kursieren, sind in Deutschland künftig ausdrücklich verboten.

Die Todesliste der Türkei und was Sedat Peker damit zu tun hat

Türkische Dissidenten im Visier: Kann die Bundesrepublik Cevheri Güven, Erk Acarer, Can Dündar und Co. schützen? Quelle: Shutterstock

Nach dem Angriff auf den türkischen Exil-Journalisten Erk Acarer Anfang Juli wurde eine „Todesliste“ mit den Namen türkischer Personen in Deutschland publik. Neben dem Journalisten tauchen darin Namen wie Cevheri Güven und Can Dündar auf. Was das mit Ankara zu tun hat.

Experten bestätigen: Migration kaum Thema im Wahlkampf

Schauspieler Adnan Maral spricht bei einer Veranstaltung mit Bürgerinnen und Bürgern mit türkischen Wurzeln im Schloss Bellevue anlässlich des 60. Jahrestages des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens. Foto: Christoph Soeder/dpa

Nicht nur Verbänden, die Interessen von Migranten und ihren Nachfahren vertreten, fällt auf: Migration und Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte sind im Wahlkampf kaum Thema.