„Sie werden dich töten“: Sängerin Hozan Canê spricht über ihre Zeit in türkischen Gefängnissen

Hozan Canê hat kurdische Wurzeln und besitzt nur die deutsche Staatsbürgerschaft. Foto: Selahattin Sevi

Die deutsch-kurdische Sängerin Hozan Canê verbrachte mehr als zwei Jahre in türkischen Gefängnissen. Die erste Zeit mit Anhängerinnen der Gülen-Bewegung lässt sie nicht los. Sie hätten ihr wohl das Leben gerettet, doch ein Baby löse bei ihr noch heute Alpträume aus.

„Holy Spider“ – Thriller über Frauenmörder und Mutʿa-Ehe im Iran

Journalistin Rahimi (Zar Amir Ebrahimi) in einer Szene des Films "Holy Spider" (undatierte Filmszene). Der Film kommt am 12.01.2023 in die deutschen Kinos. Foto: -/Alamode Film/dpa

Der Film „Holy Spider“ erzählt von einem Frauenmörder im Iran. Mit den Protesten, die seit Monaten im Land aufflammen, hat die Geschichte an Aktualität gewonnen. Was den Thriller interessant macht und welche Einblicke er gewährt.

Rechtsextremer Minister am Tempelberg: Türkei spricht von „Provokation“

Auf dem Tempelberg steht unter anderem der Felsendom (arabisch Qubbat as-Sachra) mit seiner markanten goldenen Kuppel. Foto: pixabay

Der Tempelberg in Jerusalem gilt als Pulverfass, an dem sich immer wieder Gewalt entzündet. Der ultrarechte israelische Minister Ben-Gvir ist für Palästinenser eine Reizfigur. Nach seinem Besuch der heiligen Stätte drohen militante Gruppierungen mit Konfrontationen.

Mehmed II. gegen Vlad III.: Zweite Netflix-Staffel über Osmanisches Reich erschienen

Sultan Mehmed II. (l.), der als Eroberer Konstantinopels seinen Beinamen "Fatih" erwarb, kämpft gegen Vlad III., der einst mit ihm zusammen am osmanischen Hof aufwuchs und später rebellierte. Foto: Screenshot/Netflix

Im Rahmen der Netflix-Themenserie „Der Aufstieg von Weltreichen“ war bereits 2020 die erste Staffel zum Osmanischen Reich erschienen. Damals ging es um die Eroberung von Konstantinopel. Seit Donnerstag können sich Geschichtsinteressierte nun die zweite Staffel anschauen. Sie dürfte aber durchaus ein größeres Publikum ansprechen. Eine Rezension.

Erbe des Kolonialismus: Deutschland gibt gestohlene Kunststücke zurück

Archivfoto: Mitarbeiter von DB SchenkerArt entnehmen den Thronhocker der Benin-Bronzen aus der Ausstellung im Humboldt-Forum, um ihn für die Rückgabe nach Nigeria transportfähig zu verpacken. Foto: Joerg Carstensen/dpa

Nach Jahrzehnten schleppender Kolonialismus-Aufarbeitung markieren die Bundesregierung und deutsche Museen einen internationalen Durchbruch. Zwei Ministerinnen wollen in Nigeria ein Zeichen setzen.

Deutsche Islam Konferenz: Faeser will weniger ausländische Prediger

Berlin: Nancy Faeser, Bundesinnenministerin, nimmt im Bundesinnenministerium an der Deutschen Islam Konferenz teil und unterhält sich mit einer Konferenzteilnehmerin. Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Mehr deutschsprachige Prediger, die Diskriminierung von Muslimen: An den Themen, mit denen sich die Deutsche Islam Konferenz beschäftigt, hat sich in den vergangenen fünf Jahren wenig geändert. Doch der Ton ist heute ein anderer als in der Anfangsphase.