Mannheimer Studie misst Toleranz gegenüber islamischen Traditionen

Ein Schild mit der Aufschrift "Kein Schweinefleisch" steht in deutscher, ukrainischer und englischer Sprache an einem Buffet auf einem Tisch. Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Traditionen gläubiger Muslime werden von vielen Deutschen nicht akzeptiert. Eine Studie aus Mannheim zeigt, wann Alltagskonflikte besonders groß sind und wie sie sich entschärfen lassen.

Pamuk-Ausstellung in München: Literaturnobelpreisträger zeigt sich von einer anderen Seite

16.05.2024, Bayern, München: Die Zeichnungssammlung "Die Nächte der Pest" von Orhan Pamuk sind in der Ausstellung "Orhan Pamuk - Der Trost der Dinge" im Lenbachhaus zu sehen. Die Ausstellung läuft vom 17. Mai bis zum 13. Oktober 2024. Foto: Matthias Balk/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++

Ab morgen kann in München eine Ausstellung von Orhan Pamuk besichtigt werden. Sie läuft unter dem Titel „Der Trost der Dinge“ und illustrieren vor allem Pamuks gleichnamigen Roman über die tragische Liebesgeschichte zwischen einem Fabrikantensohn und seiner Cousine, spiegeln aber gleichzeitig den Alltag in Istanbul in den letzten Jahrzehnten wider.

Nach Umwandlung: Muslime verrichten erstes Freitagsgebet in der Chora-Moschee

ARCHIV - 21.08.2020, Türkei, Istanbul: Die Decken und Wände der ehemaligen Chora-Kirche in Istanbul sind mit Mosaiken verziert. Mehrere Wochen nach der Umwandlung der Hagia Sophia ist nun auch die ehemalige Chora-Kirche in Istanbul eine Moschee. Das 1945 zum Museum erklärte Gebäude werde für das islamische Gebet geöffnet, hieß es in einem am Freitag veröffentlichten Dekret des türkischen Präsidenten Erdogan. (zu dpa: «Erstes Freitagsgebet in Istanbuler Chora-Moschee seit Umwandlung») Foto: Emrah Gurel/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Vier Jahre waren nach der Entscheidung vergangen, diese Woche wurde die Umwandlung der einstigen Chora-Kirche von Istanbul in eine Moschee vollzogen. Damit erlebt der Prachtbau ein Déjà-Vu. Heute stand das erste Freitagsgebet an.

Türkischer Star-Regisseur mit neuem Film: Kinostart in der kommenden Woche

HANDOUT - 12.12.2023, ---: Merve Dizdar als Nuray in einer Szene des Films «Auf trockenen Gräsern» (undatierte Filmszene). Der Film kommt am 16.05.2024 in die deutschen Kinos. (zu dpa-Kinostarts) Foto: Nuri Bilge Ceylan/eksystent Filmverleih/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit einer Berichterstattung über den Film und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++

Der türkische Regisseur Nuri Bilge Ceylan gibt in „Auf trockenen Gräsern“ Einblicke in das Landleben in Ostanatolien. Vergangenes Jahr lief das Werk im Wettbewerb des Filmfestivals in Cannes.

Byzantinischer Bau in der Türkei wieder in Moschee umgewandelt

06.05.2024, Türkei, Istanbul: Eine Besucherin macht Fotos während ihres Besuchs einer ehemaligen byzantinischen Kirche, die offiziell als Moschee eröffnet wurde. Der türkische Präsident Erdogan hat eine ehemalige byzantinische Kirche in Istanbul offiziell als Moschee eröffnet, vier Jahre nachdem seine Regierung sie trotz Kritik aus dem benachbarten Griechenland zu einem muslimischen Gebetshaus erklärt hatte. Foto: Emrah Gurel/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Istanbul ist um ein Gotteshaus reicher. Die ehemalige byzantinische Chora-Kirche öffnete als Moschee gestern ihre Türen für den Gottesdienst.

USA geben Bronzekopf an die Türkei zurück

Obwohl der Körper der Figur nicht identifiziert wurde, haben einige Gelehrte den Kopf mit der archäologischen Stätte von Bubon in der Provinz Burdur im Südwesten der Türkei in Verbindung gebracht. Foto: Getty Villa Museum

Nach über 50 Jahren in den USA ist ein antiker Bronzekopf in seine wohl rechtmäßige Heimat zurückgekehrt. Das J. Paul Getty Museum übergab die wertvolle Skulptur an die türkischen Behörden.

„Moderne Verschwörungstheorie“: Bundesregierung widerspricht Erdoğans Darstellung des Gülen-Netzwerks

07.04.2018: Recep Tayyip Erdoğan in Denizli: „Wir haben etwa 80 Fetö-Militante (gemeint sind Anhänger der Gülen-Bewegung, Anm. der Redaktion) in unterschiedlichen Ländern gefunden, eingepackt und in die Türkei gebracht. Wir werden weitermachen.“ Foto: Kayhan Ozer/Pool Presidential Press Service/AP/dpa

In ihrem dritten Bericht über die Lage der Religions- und Weltanschauungsfreiheit stellt die deutsche Bundesregierung der Türkei ein schlechtes Zeugnis aus. Erwähnung findet insbesondere das Vorgehen gegen Freiwillige des Gülen-Netzwerks.