Übergriffe auf Sinti und Roma sollen künftig besser erfasst werden

Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma demonstriert im Jahr 2003 für den Bau des Denkmals für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma. Foto: Zentralrat Deutscher Sinti und Roma

Antiziganistischer Hass: Die Bundesregierung will mit einer zivilgesellschaftlichen Monitoringstelle Übergriffe auf Sinti und Roma künftig besser erfassen. Damit verfolgt Berlin ein Ziel.

Pushbacks an der türkischen Grenze? UN-Kommissar kritisiert von der EU enttäuschte Griechen

Archivfoto: Mitglieder von Menschen- und Migrantenrechtsgruppen versammeln sich vor dem griechischen Konsulat in Istanbul, um gegen den Tod von Migranten an der türkisch-griechischen Grenze zu protestieren. Auf dem Transparent steht: "Türkei, nicht vorschieben, Griechenland, nicht zurückschieben – die Migranten sterben". Foto: Emrah Gürel/AP/dpa

Griechenland hat dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR zufolge seit Anfang 2020 in rund 540 Fällen Migranten illegal abgewiesen.

Lok führen zwischen Mekka und Medina: Tausende Frauen bewerben sich

Das spanische Unternehmen zählt in Saudi-Arabien etwa 1300 Mitarbeiter:innen. Foto: Renfe

Vor wenigen Jahren durften sie noch nicht einmal selbst Auto fahren – nun haben sich mehr als 28.000 Frauen in Saudi-Arabien als Lokführerinnen beim spanischen Bahnunternehmen Renfe beworben.

Im Taliban-Gebiet: Rund hundert Menschen in Pakistan vermisst

Archivfoto: Soldaten tragen den mit einer Nationalflagge umwickelten Sarg eines Armeeoffiziers. Erst Anfang Februar wurde der Offizier während eines Feuergefechts mit militanten Kämpfern in der unbeständigen südwestlichen Provinz Baluchistan getötet. Foto: Abdul Majid/AP/dpa

Aktivisten zufolge sind in Pakistans Unruheprovinz Baluchistan in den vergangenen Wochen rund 100 Menschen verschwunden.

Düsseldorf: Inhaftierter Kavala erhält Menschenrechtspreis

Archivfoto: Osman Kavala, Gründer von Anadolu Kültür, posiert für ein Foto in der Hauptniederlassung von Anadolu Kültür. Der in der Türkei inhaftierte Kulturförderer erhält den Menschenrechtspreis der Tonhalle Düsseldorf 2022. Das teilte die Pressestelle des Konzerthauses am Freitag mit. Foto: Kerem Uzel/dpa

Der in der Türkei inhaftierte Kulturförderer Osman Kavala erhält den Menschenrechtspreis der Tonhalle Düsseldorf 2022.

Zwei Jahre Hanau: Linken-Chefin Wissler fordert mehr staatlichen Einsatz gegen Rassismus

27.01.2022, Berlin: Janine Wissler, Bundesvorsitzende der Partei Die Linke, spricht bei der Plenarsitzung im Deutschen Bundestag. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Zum zweiten Jahrestag des Anschlags von Hanau hat die Linken-Vorsitzende Janine Wissler mehr staatliche Anstrengungen gegen Rassismus gefordert. „Strukturellen Rassismus bekämpfen bedeutet, die Polizei und andere Sicherheitsbehörden müssen demokratisiert werden“, sagte Wissler der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Extrem rechte Einstellungen, Netzwerke und rassistische Praktiken dort müssten wissenschaftlich untersucht werden. Nötig sei eine unabhängige Beschwerde- und… Zwei Jahre Hanau: Linken-Chefin Wissler fordert mehr staatlichen Einsatz gegen Rassismus weiterlesen

Geflüchtete ins Meer geworfen? Griechenland dementiert

Fernsehteams und Reporter stehen hinter einem Absperrband am Strand und begutachten ein griechisches Rettungsboot. Foto: Thanassis Stavrakis/AP/dpa

„Falsche Propaganda“ oder unmenschliche Praxis? Die griechische Regierung hat Medienberichte zurückgewiesen, wonach die Küstenwache des Landes geflüchtete Menschen vor der Insel Samos ins Meer geworfen haben soll. Was bislang bekannt ist.

Weil er Videos guckte: Uigurischer Fackelläufer von 2008 im Gefängnis

Archivfoto: Die beiden Fackelläufer, die uigurische Langläuferin im chinesischen Team, Dinigeer Yilamujiang (l), und der Nordische Kombinierer Zhao Jiawen, stehen mit der Olympischen Fackel bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele 2022. Der einstige uigurische Fackelläufer der Sommerspiele 2008 hingegen sitzt in China in Haft. Foto: Cao Can/XinHua/dpa

Ein uigurischer Fackelläufer, der das olympische Feuer 2008 für die Sommerspiele in Peking getragen hatte, sitzt einem Medienbericht zufolge eine 14-jährige Haftstrafe ab.