Flüchtlingsdrama auf Zypern: Vermisste Dreijährige gefunden

Archivfoto: Ein Migrant geht auf einem Feld spazieren, während im Hintergrund eine riesige türkisch-zypriotische Flagge (r.) und eine türkische Flagge auf dem Berg Pentadahtilos im türkischen Teil in der Nähe des Migrantenaufnahmelagers Pournara zu sehen sind. Foto: Petros Karadjias/AP/dpa

Ein dreijähriges Kind, das am Dienstag in der Pufferzone zwischen Nord- und Südzypern verloren gegangen war, ist gefunden worden. Angeblich wollen ihre Eltern Asyl beantragen. Die Details.

Olympische Spiele und IOC in der Kritik: „Echtes Bekenntnis“ zu Menschenrechten fehlt

Archivfoto: Aktivisten tragen Masken mit den Farben der Flagge der Unabhängigkeitsbefürworter Ostturkestans während einer Protestkundgebung gegen die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking. Dutzende von Studenten forderten bei der Kundgebung die Absage der Spiele wegen der zahlreichen Menschenrechtsverletzungen gegenüber den Uiguren in der Region Xinjiang. Foto: Tatan Syuflana/AP/dpa

Die Interessenvertretung „Athleten Deutschland“ vermisst von IOC-Präsident Thomas Bach „ein echtes Bekenntnis zur Achtung der Menschenrechte“ bei den Winterspielen in Peking.

Video nach rassistischem Angriff auf junge Deutsch-Türkin Dilan geht viral

Dilan S. (17) wurde in Berlin von Rassisten angegriffen. Foto: Screenshot/Instagram

Botschaft aus dem Krankenhaus: In einem Video hat sich die 17-jährige Dilan S., die in Berlin brutal attackiert wurde, an die Öffentlichkeit gewandt. Die physisch wie seelisch verletzte Deutsch-Türkin korrigiert in dem Video-Statement Fake News. Eine kommentierende Analyse – mit dem Video im Wortlaut.

Griechische Inseln: Festnahmen bei Demo gegen Flüchtlingslager

Das soll sich ändern: Eine Frau steht mit einem Baby im Arm und drei kleinen Kindern in einem schlecht ausgestatteten Flüchtlingslager. Foto: Panagiotis Balaskas/AP/dpa

Sie skandierten: „Alle Lager auf den Inseln sollen schließen.“ Demonstranten haben auf der griechischen Insel Lesbos (türkisch Midilli) versucht, den Bau eines neuen Lagers für Geflüchtete zu stoppen. Der Konflikt offenbart ein europäisches Problem.

Neues Urteil in der Türkei: Geldstrafe für Deniz Yücel

Deniz Yücel, deutsch-türkischer Journalist, hier bei der Eröffnung der 69. Bad Hersfelder Festspiele. Foto: Swen Pförtner/dpa

Der deutsch-türkische Journalist Deniz Yücel ist in der Türkei ein weiteres Mal verurteilt worden. Ein Istanbuler Gericht verhängte gegen Yücel am Dienstag wegen Beamtenbeleidigung eine Geldstrafe von 7.080 Türkischen Lira (derzeit etwa 455 Euro).

Uigurin überlebt Lager – und schreibt ein Buch über ihr Martyrium

Gulbahar Haitiwaji wurde 1966 in Nordchina geboren und arbeitete mit ihrem Mann als Ingenieurin in Xinjiang. Als sich die Lage für die Uiguren dort zuspitzte, emigrierte die Familie 2006 nach Frankreich. 2016 wurde Gulbahar Haitiwaji von den chinesischen Behörden nach Xinjiang zitiert und verbrachte drei Jahre in den sogenannten Umerziehungslagern. Foto: Emmanuelle Marchadour

Eine Uigurin berichtet vom alltäglichen Horror in den „Umerziehungslagern“ von Xinjiang. Gerade jetzt, wo die Blicke wegen der Olympischen Spiele nach China gerichtet sind, lohnt sich die Lektüre Ihres Buches. Was drinsteht …

Erneut Leichen in der Ägäis an Land gespült

06.02.2022, Griechenland, Athen: Demonstrantinnen rufen Slogans und halten Zettel mit der Aufschrift "Stop pushbacks" während eines Protestes mit mehreren hundert Teilnehmern gegen den gewaltsamen Umgang mit Migranten an der griechisch-türkischen Grenze. Foto: Yorgos Karahalis/AP/dpa

Gut sechs Wochen nach dem Untergang von Booten mit Migranten haben die griechischen Behörden in der Ägäis drei weitere Leichen entdeckt.

Genitalverstümmelung: 20.000 Mädchen und junge Frauen in Deutschland gefährdet

Archivfoto: Oberärztin Cornelia Strunz spricht mit einer Patientin in ihrem Büro im Krankenhaus Waldfriede in Berlin. Strunz ist die ärztliche Koordinatorin des "Desert Flower Center", einer Einrichtung im Krankenhaus, die Frauen mit verstümmelten Genitalien chirurgisch und psychologisch versorgt. Foto: picture alliance / dpa

Mit der globalen Migration verbreitet sich die grausame Tradition der Genitalverstümmelung an Mädchen und Frauen zunehmend auch in Europa. Schätzungen zufolge leben in Deutschland rund 75.000 Betroffene, fast 20.000 Mädchen gelten als gefährdet.