Nach Reform: Türkische Frauen fühlen sich ihrer Sicherheit beraubt

Bereits vor der Gesetzesänderung ist es Frauenrechtlerinnen zufolge sehr schwer gewesen, Maßnahmen gegen Täter einleiten zu lassen, weil geltendes Recht häufig nicht angewendet worden sei. Foto: Eşitlikci Feminizm

Türkische Frauenrechtlerinnen laufen Sturm gegen eine Gesetzesänderung zur Verfolgung sexueller Gewalt. Hintergrund ist eine vom Parlament in der Nacht zu Freitag verabschiedete Reform. Was dahinter steckt.

Versorgung von Millionen Syrern gefährdet

Syrer lagern humanitäre Hilfsgüter des Welternährungsprogramms nach dem Entladen der Transport-LKWs, die über den Grenzübergang Bab al-Hawa in die nordwestsyrischen Gebiete einfuhren. Foto: Anas Alkharboutli/dpa

Die Not von Millionen Syrern wird in diesen Tagen zum Spielball im Kampf um die Macht in dem Bürgerkriegsland. Präsident Assad könnte seinen Einfluss ausweiten – wenn sich sein Verbündeter Russland im UN-Sicherheitsrat durchsetzt.

Hungerkrise: Protest gegen drohende Grenzschließung in Babülhava

Mitglieder der Violetten Hilfsorganisation halten mit großen Buchstaben die Botschaft "Save Lifes" ("Rettet Leben") und nehmen an einem Protest auf der Autobahn in Richtung des Grenzübergangs Babülhava teil, um die Verlängerung des Einreisemandats für humanitäre Helfer in den Nordwesten Syriens zu fordern. Foto: Anas Alkharboutli/dpa

Angesichts der Hungerkrise in Syrien haben rund 2000 Mitarbeiter von Hilfsorganisationen in dem Bürgerkriegsland gegen die drohende Schließung eines Grenzübergangs zur Türkei protestiert.

Deutsche Sicherheitskreise: Türkischer Geheimdienst könnte auch in Deutschland zuschlagen

Der Grünen-Politiker Cem Özdemir stellte eine Kleine Anfrage zur Entführungsgefahr für türkische Oppositionelle in Deutschland an die Bundesregierung. Foto: twitter.com/cem_oezdemir

Die türkische Regierung entführt Oppositionelle und Andersdenkende. Die Gefahr für unangenehme Regierungskritiker ist in wirtschaftlich schwachen Staaten oder in korrupten Ländern besonders hoch. Deshalb flohen viele Oppositionelle nach Mitteleuropa. Doch sind sie dort wirklich sicher?

Flüchtlingszahl auf griechischen Inseln stark gesunken

Archivfoto: Karakasım Bucağı: Flüchtlinge aus Afghanistan sind auf einer Landstraße in unmittelbarer Nähe der Grenze zu Griechenland auf dem Weg zum Grenzübergang Pazarkule. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Die Aufnahmelager für Asylsuchende auf den griechischen Inseln Leros und Kos im Osten der Ägäis sind nahezu leer.

Letzter Korridor: Syrien-Hilfe über die Türkei droht Schließung

Idlib: Kinder planschen bei hohen Temperaturen in einem Flüchtlingslager in einer mit Wasser befüllten Ladefläche eines Fahrzeuges. Ein Gruppe junger Leute in dem Lager ist auf die Idee gekommen, die Ladeflächen ihrer Autos für eine Abkühlung mit Wasser zu füllen. Foto: Moawia Atrash/ZUMA Wire/dpa

Nur noch über den türkischen Grenzübergang werden dringend benötigte Hilfsgüter in das Bürgerkriegsland Syrien gebracht. Russland will ihn nicht länger offen halten. Menschenrechtler sind alarmiert.

Fall Kavala: Türkei drohen Konsequenzen der EU

Auslöser des Streits: Der Umgang der Türkei mit dem inhaftierten Osman Kavala. Auf dem Foto spricht er im Jahr 2014 vor dem EU-Parlament. Foto: dpa

Im Fall des in der Türkei inhaftierten Intellektuellen und Kulturförderers Osman Kavala erwägt der Europarat ein Vertragsverletzungsverfahren gegen das Land. Die Hintergründe.

Srebrenica-Prozess: Lebenslang für Mladic bestätigt

Den Haag: Der ehemalige bosnisch-serbische Militärchef Ratko Mladlic wurde bereits 2017 wegen des Massakers in Srebrenica zu lebenslanger Haft verurteilt. Foto: Peter Dejong/AP Pool/AP/dpa

Im Juli 1995 überrennen serbische Truppen die UN-Schutzzone Srebrenica im heutigen Bosnien-Herzegowina. Sie ermorden tausende Männer und Jungen. Weil sie Muslime sind. Den Befehl erteilt General Ratko Mladic. Nun steht fest: Er muss den Rest seines Lebens hinter Gittern bleiben.