Corona-Jahr: Mehr islamfeindliche Straftaten in Bayern

Symbolfoto: Beim Fest des Fastenbrechens sitzt ein Mann mit islamischer Kopfbedeckung in einer Moschee in Berlin. Foto: Christophe Gateau/dpa

In Bayern haben die Ermittler im vergangenen Jahr 132 islamfeindliche Straftaten registriert. Dies geht aus einer Antwort auf eine Anfrage von Landtagsvizepräsident Markus Rinderspacher (SPD) hervor.

Partei von Boris Johnson laut Studie „anti-muslimisch“

Boris Johnson, Premierminister von Großbritannien, fährt mit einem Fahrrad entlang des Stourbridge-Kanals und winkt dabei. Foto: Rui Vieira/AP/dpa

In der konservativen Partei des britischen Premierministers Boris Johnson („Tories“) sind einer unabhängigen Untersuchung zufolge anti-muslimische Ansichten verbreitet.

Menschenrechte in der Türkei: Britische Parlamentarier wenden sich an eigene Regierung

29.04.2021, Niedersachsen, Hannover: Rote Schuhe stehen während der gleichnamigen Aktion gegen den Austritt der Türkei aus der Istanbul-Konvention vor dem Niedersächsischen Landtag. Jedes Paar Schuhe steht dabei für eine Frau, die durch Gewalt gestorben ist. Die Farbe Rot steht für das vergossene Blut. Die Aktionsform geht zurück auf die mexikanische Künstlerin Elina Chauvet, die das Projekt "Zapatos Rojos" ("Rote Schuhe") 2009 ins Leben gerufen hat und schon in verschiedenen Ländern Aktionen mit roten Schuhen gemacht hat, um an vermisste, misshandelte, vergewaltigte und ermordete Frauen zu erinnern. Foto: Ole Spata/dpa

50 britische Politiker:innen haben vergangene Woche einen Brief an den britischen Außenminister Dominic Raab (Conservative Party) geschrieben. Das teilte der konservative Parlamentarier Crispin Blunt auf Twitter mit. Der Brief sei in Zusammenarbeit mit Hillary Benn von der Labour Party erstellt worden. Darin werde die britische Regierung aufgerufen, der Türkei klarzumachen, dass die Verschlechterung der Menschenrechtslage… Menschenrechte in der Türkei: Britische Parlamentarier wenden sich an eigene Regierung weiterlesen

Anti-Israel-Demos in Deutschland: Legitim oder antisemitisch?

In einigen Städten musste die Polizei einschreiten. Die Demonstrationen verliefen aber größtenteils friedlich. Foto: FB/Hartmut Drewes

Die Eskalation im Gaza-Konflikt führt in Deutschland zu zum Teil grenzwertigen Demonstrationen. In mehreren Städten wurden Israel-Flaggen zerstört oder entwendet. 

Tausende protestieren in Istanbul gegen Israel

Der Großteil der Proteste wurde von der Milli-Görüş-Partei "Saadet" und ihrer Jugendorganisation AGD organisiert. Foto: Saadet İstanbul

Trotz einer Corona-bedingten Ausgangssperre haben in Istanbul und anderen Städten in der Türkei mehrere Tausend Menschen an einer Demonstration gegen Israel teilgenommen.

Über 200 Verletzte: Israel für Erdoğan ein „Terrorstaat“

Jerusalem: Israelische Polizisten stoßen mit palästinensischen Demonstranten in der Nähe des Damaskustors außerhalb der Altstadt von Jerusalem zusammen. Foto: Ariel Schalit/AP/dpa

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat Israel angesichts schwerer Zusammenstöße zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften in Jerusalem als „Terrorstaat“ bezeichnet.

Bürgermeister Onay übt Kritik an Menschenrechtslage in der Türkei

Im Fokus: Belit Onay, OB der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover. Foto: obs/Landeshauptstadt Hannover/© LHH / Sascha Wolters

Kritik aus Hannover: Oberbürgermeister Belit Onay bemängelt die Menschenrechtslage in der Türkei. Auslöser ist das Schicksal einer Ex-Mitarbeiterin der Landeshauptstadt, die seit 2019 in der Türkei inhaftiert war. Die Hintergründe.

Uiguren: Härtere Sanktionen gegen China?

Human Rights Watch wirft China Masseninhaftierung, Folter sowie kulturelle Verfolgung von Uiguren und anderen turkstämmigen Muslim:innen vor. Foto: Screenshot/HRW

Wegen der Verfolgung der muslimischen Minderheit der Uiguren hat die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch die internationale Gemeinschaft zu härteren Sanktionen gegen China aufgefordert.