Pressefreiheit: Deutschland nicht mehr „gut“ – Türkei leicht „verbessert“

Archivfoto: Ein Fotoreporter trägt auf einer Demonstration einen Aufnäher mit dem Text "PRESS" auf seiner Jacke, um sich gegenüber Polizei und Demonstranten als Journalist zu kennzeichnen. Foto: Markus Scholz/dpa

In der weltweiten Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen fällt Deutschland erstmals aus der Spitzengruppe heraus. Die Türkei teilt sich Platz 153 mit Ländern wie Honduras und dem Tschad.

Macron prescht erneut mit Kopftuchverbot vor

Symbolfoto: Premierminister Jean Castex versichert unermüdlich, das Vorhaben richte sich nicht gegen Religion. Amnesty International befürchtet angesichts stigmatisierender Debatten über Muslime und den Islam dennoch eine diskriminierende Anwendung. Foto: Gao Jing/XinHua/dpa

Im Schwimmbad oder auf Schulausflügen könnte auf Frankreichs Musliminnen bald ein Kopftuchverbot zukommen. Das plant zumindest der Senat. Die Vollverschleierung ist in dem Land bereits seit 2010 untersagt. Die Debatten um den Schleier reißen aber noch immer nicht ab.

Nach EGMR-Urteil: Ahmet Altan erneut frei

Ahmet Altan und seine Anwältin nach der Freilassung. Foto: Çalıkuşu

Nach jahrelanger Haft hat ein türkisches Berufungsgericht die Freilassung des Journalisten Ahmet Altan angeordnet. Der Journalist wurde am Mittwoch in den späten Abendstunden freigelassen. 

Völkermord Srebrenica: Montenegros Justizminister wohl entlassen

Justizminister Leposavić hatte behauptet, dass er den Völkermord 1995 in Srebrenica anerkennen würde, "wenn dieser unzweideutig bewiesen" werde. Foto: FB/Leposavić

Die Deutung des Völkermords im bosnischen Srebrenica von 1995 sorgt für Streit in der Regierung Montenegros. Justizminister Leposavić hatte erklärt, dass er den Völkermord anerkennen würde, „wenn dieser unzweideutig bewiesen“ werde. Nun ist er offenbar seinen Posten los.

Feuer neben Flüchtlingslager: Drei Rohingya-Angehörige tot

Bangladesch, Kutupalong: Menschen arbeiten daran, ein Feuer in einem behelfsmäßigen Markt in der Nähe eines Rohingya-Flüchtlingslagers zu löschen. Das Feuer brach am frühen Freitag aus. Foto: Shafiqur Rahman/AP/dpa

Bei einem Feuer in einem Markt in der Nähe eines großen Lagers für Rohingya in Bangladesch sind am Freitag mindestens drei Flüchtlinge gestorben.

„Keine Flüchtlinge“: Athen kritisiert Begleitung durch türkische Kriegsschiffe

Symbolfoto: Die griechische Wasserpolizei verhinderte nach eigenen Angaben, dass die Boote in griechische Gewässer gelangten, woraufhin die türkische Küstenwache die Migranten schließlich aufgenommen und zurück zur türkischen Küste gebracht habe. Foto: TSB

Migranten, die beim Übersetzen in die EU von türkischen Kriegsschiffen begleitet werden, sind nach Ansicht Griechenlands keine Flüchtlinge.