Tarık Seymen Alben aus Osmaniye ist für sein Leben geprägt. Der 33-jährige Immobilienmakler hat die Erdbeben der vergangenen Woche hautnah erlebt. Das Gebäude, in dem er wohnte, ist zwar nicht eingestürzt, „doch das Nachbarhaus stand plötzlich nicht mehr da“, sagt er erschüttert. Ob er jemals wieder als Makler arbeiten kann, steht in den Sternen. Seine… Erdbebenopfer aus der Türkei: „Als Makler will ich nicht mehr arbeiten“ weiterlesen
Kategorie: Panorama
Pfusch am Bau nach Erdbeben im Visier: Dutzende Bauherren festgenommen
Die Menschen fragen sich derzeit, weshalb bei der Erdbebenkatastrophe in der Türkei so viele Bauten einstürzen konnten. Einige Bauherren versuchten, das Land fluchtartig zu verlassen, erste Haftbefehle wurden erlassen. Die Beschuldigten sollen für Baumängel verantwortlich sein.
Lkw-Hilfen sorgen teils für Chaos in der Türkei: Was bei der Organisation zu beachten ist
Nach den Erdbeben in der Türkei benötigen die Menschen vor Ort Nahrungsmittel, Hygieneartikel und vieles mehr. Türkischstämmige in Deutschland und weitere hilfsbereite Menschen, denen das Leid nahegeht, organisieren vielerorts eigenständig Lkw, die vollgepackt in die Katastrophengebiete fahren. Nicht immer wird dabei das türkische Konsulat informiert – und das hat teils gravierende Folgen.
Türkei öffnet Grenze: Armenien schickt mehrere Lkw mit Hilfsgütern
Die Türkei hat 30 Jahre nach der Schließung ihrer Grenze zu dem Südkaukasusstaat Armenien einen Übergang für Hilfstransporte aus dem Land geöffnet.
„Sicherheitsrisiko für Helfer“: Österreicher suchen mit Militärschutz weiter – THW wartet
Das österreichische Militär setzt seine Rettungsarbeiten nach dem Erdbeben in der Türkei nach einer Unterbrechung nun mit türkischem Militärschutz fort. Anders ist es beim Technischen Hilfswerk.
Schnellere Visa-Verfahren für Erdbeben-Überlebende: Was Deutschland jetzt vorhat
Die Bundesregierung hat eine „pragmatische Lösung“ für Visa für Überlebende der Erdbebenkatastrophe in der Türkei und Syrien in Aussicht gestellt. Grünen- und SPD-Abgeordnete von Bund und Ländern hatten Möglichkeiten gefordert, mit denen Betroffene kurzfristig unbürokratisch bei Verwandten in Deutschland unterkommen können. Als Angehörige von Drittstaaten benötigen die Betroffenen zur Einreise in den Schengen-Raum ein Visum.
„Habe meinen Urin getrunken“: Wie einige Erdbebenopfer so lange überleben konnten
Ungewöhnlich viele Tage nach dem Jahrhundertbeben in der Türkei und Syrien konnten und können noch Menschen lebend aus den Trümmern befreit werden. Wie das möglich ist, lässt sich nicht immer rational erklären. Manche Gerettete haben Einblick in ihre Tage unter den eingestürzten Decken, Wänden und Mauern gegeben.
Video ging um die Welt: Gerettete Zeynep im Krankenhaus verstorben
Das Video von Retter Daniel und einer Verschütteten ging vor zwei Tagen um die Welt, gestern folgte die frohe Kunde, dass sie aus den Trümmern gezogen werden konnte. Die Freude hielt aber leider nicht lange an.