Erdbebenopfer aus der Türkei: „Als Makler will ich nicht mehr arbeiten“

Auch Osmaniye gehört zu den von der Erdbebenkatastrophe betroffenen Gebieten. Der Immobilienmakler Tarık Seymen Alben war in der Nacht der Katastrophe vor Ort und hat dieses Foto aufgenommen. Es zeigt das zerstörte Nachbarhaus.

Tarık Seymen Alben aus Osmaniye ist für sein Leben geprägt. Der 33-jährige Immobilienmakler hat die Erdbeben der vergangenen Woche hautnah erlebt. Das Gebäude, in dem er wohnte, ist zwar nicht eingestürzt, „doch das Nachbarhaus stand plötzlich nicht mehr da“, sagt er erschüttert. Ob er jemals wieder als Makler arbeiten kann, steht in den Sternen. Seine… Erdbebenopfer aus der Türkei: „Als Makler will ich nicht mehr arbeiten“ weiterlesen

Pfusch am Bau nach Erdbeben im Visier: Dutzende Bauherren festgenommen

Kahramanmaraş: Menschen stehen auf den Trümmern von eingestürzten Gebäuden vor einem einsturzgefährdeten Bau. Foto: Emrah Gürel/AP/dpa

Die Menschen fragen sich derzeit, weshalb bei der Erdbebenkatastrophe in der Türkei so viele Bauten einstürzen konnten. Einige Bauherren versuchten, das Land fluchtartig zu verlassen, erste Haftbefehle wurden erlassen. Die Beschuldigten sollen für Baumängel verantwortlich sein.

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Lkw-Hilfen sorgen teils für Chaos in der Türkei: Was bei der Organisation zu beachten ist

So sollte es nicht ablaufen: Diese Aufnahme stammt von vergangener Woche und zeigt ein vom Erdbeben betroffenes Gebiet in der Türkei. Rechts und links der Straße sind Haufen von Hilfsgütern zu sehen, die von Lkw-Fahrern abgeladen wurden. Foto: Screenshot aus einem uns privat zur Verfügung gestellten Video

Nach den Erdbeben in der Türkei benötigen die Menschen vor Ort Nahrungsmittel, Hygieneartikel und vieles mehr. Türkischstämmige in Deutschland und weitere hilfsbereite Menschen, denen das Leid nahegeht, organisieren vielerorts eigenständig Lkw, die vollgepackt in die Katastrophengebiete fahren. Nicht immer wird dabei das türkische Konsulat informiert – und das hat teils gravierende Folgen.

Türkei öffnet Grenze: Armenien schickt mehrere Lkw mit Hilfsgütern

Archivfoto: Für eine bessere Versorgung der Betroffenen im Erdbebengebiet öffnete die Türkei einen Grenzübergang zu Armenien für Hilfslieferungen – trotz einer tiefen Feindschaft zum Nachbarland. Foto: Ruben Rubinyan/Twitter

Die Türkei hat 30 Jahre nach der Schließung ihrer Grenze zu dem Südkaukasusstaat Armenien einen Übergang für Hilfstransporte aus dem Land geöffnet.

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Schnellere Visa-Verfahren für Erdbeben-Überlebende: Was Deutschland jetzt vorhat

Symbolfoto: Ein Flugzeug hebt zu einem Nachtflug ab. Quelle: pixabay

Die Bundesregierung hat eine „pragmatische Lösung“ für Visa für Überlebende der Erdbebenkatastrophe in der Türkei und Syrien in Aussicht gestellt. Grünen- und SPD-Abgeordnete von Bund und Ländern hatten Möglichkeiten gefordert, mit denen Betroffene kurzfristig unbürokratisch bei Verwandten in Deutschland unterkommen können. Als Angehörige von Drittstaaten benötigen die Betroffenen zur Einreise in den Schengen-Raum ein Visum.

„Habe meinen Urin getrunken“: Wie einige Erdbebenopfer so lange überleben konnten

Der 17-Jährige Adnan aus Gaziantep überlebte nach eigenen Angaben unter anderem, indem er die Pflanzen seiner Mutter aß. Foto: Screenshot/Haber Global

Ungewöhnlich viele Tage nach dem Jahrhundertbeben in der Türkei und Syrien konnten und können noch Menschen lebend aus den Trümmern befreit werden. Wie das möglich ist, lässt sich nicht immer rational erklären. Manche Gerettete haben Einblick in ihre Tage unter den eingestürzten Decken, Wänden und Mauern gegeben.

Video ging um die Welt: Gerettete Zeynep im Krankenhaus verstorben

Türkei, Kırıkhan: Das Rettungsteam unter Leitung der nordrhein-westfälischen Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany zog am Freitag die Verschüttete Zeynep aus den Trümmern. Am Samstag verstarb sie leider. Foto: -/I.S.A.R. Germany/dpa

Das Video von Retter Daniel und einer Verschütteten ging vor zwei Tagen um die Welt, gestern folgte die frohe Kunde, dass sie aus den Trümmern gezogen werden konnte. Die Freude hielt aber leider nicht lange an.